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MSHS-Osterblitz: Neuer Teilnehmerrekord, Max Lutze siegt vor Marc Schulze
Schalksmühle, 31. März 2026:
Erneute Rekordbeteiligung beim Osterblitz des MS Halver-Schalksmühle. Nach 31 Startern im vergangenen Jahre entpuppte sich auch diesmal der Feigendienstag in der Karwoche (an Stelle des Gründonnerstags) als sehr guter Termin. 32 Aktive spielten diesmal die 13 Runden nach Schweizer System. Den Turniersieg feierte bereits nach der vorletzten Runde der inzwischen für den SV Erkenschwick aktive MSHS-Youngster Max Lutze. Mit 12,5 Punkten hatte Lutze, der nur gegen Thomas Windfuhr einen halben Punkt abgab, eineinhalb Punkte Vorsprung vor dem frisch gebackenen Plettenberger FIDE-Meister Marc Schulze (KS Iserlohn). Schulze verlor im Turnierverlauf gegen Lutze und zudem Niklas Kölz und finishte mit 12,0 Punkten.
Den dritten Platz in einem starken Feld teilten sich Niklas Kölz (MSHS), Adrian Babczyk (SK Meinerzhagen) und Helmut Hermaneck (SvG Plettenberg, alle 9,0 Punkte). Hinter Ralph Kämper (MSHS, 8,0) teilten sich Thomas Windfuhr (vereinslos) und Philip Soltysik (SvG Plettenberg, beide 7,5) Rang sieben. Philipp Soltysik erhielt den Sonderpreis als bester Jugendlicher, außerdem gingen Sonderpreise an die Top 3 und zudem Ingrid Hermaneck (beste Dame) und Laura Orlik (beste weibliche Jugendliche). In die Top 10 schafften es auf einem geteilten neunten Rang noch Volker Schmidt (MSHS), Roman Babczyk, Daniel Babczyk (beide SK Meinerzhagen) und Dennis Wackert (SvG Plettenberg, alle 7,0). An die 32 Teilnehmer aus acht Vereinen wurden am Ende 350 bunt bemalte Ostereier verteilt.
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Jugend-Einzelmeisterschaft im Verband: Titel für Emily Cappuyns, Tobias Zalka Vizemeister
Breckerfeld, 30. März 2026:
Drei Tage lang ermittelte der südwestfälische Schach-Nachwuchs vom Samstag bis zum Montag in der Jugendherberge an der Glörtalsperre die neuen Verbandsmeister der Altersklassen U18, U16 und U14, zudem die Teilnehmer für die NRW-Einzelmeisterschaft, die in der nächsten Woche in Kranenburg stattfinden wird.
Neuer U18-Verbandsmeister ist Jinhon Raymon Nhan, der sich mit 4,5 Punkten vor Jiehou Nhan (4,0, beide SvG Plettenberg) im Feld der sieben Teilnehmer durchsetzte: Dritter wurde Lukas Jagodzinsky (SV Hemer). Der dritte Plettenberger im Feld, Ali Berk Dursun, wurde Siebter und Letzter. Im U18-Bereich verzichteten alle Teilnehmer auf einen Start auf NRW-Ebene.
Anders in der U16: Hier werden die Drolshagener Iven Unruh und Peter Osetrov nach Kranenburg fahren. Auch hier gab es indes Verzichte: Der neue U16-Verbandsmeister Serdar Senel (SV Hemer) verzichete ebenso auf einen NRW-Start wie Philip Soltysik (SvG Plettenberg), der auf Rang drei landete. So fahren Unruh als Zweitplatzierter und Osetrov als Rangvierter nach Kranenburg. Dean Ricken, zweiter Plettenberger in diesem Feld, belegte Rang sechs unter sieben Teilnehmern.
Eine spannende Titelentscheidung gab’s bei den U14-Jungen: Jiewen Nhan (Plettenberg) und Tobias Zalka (MSHS) lagen nach den fünf Runden komplett gleichauf. Im Blitzstechen setzte sich Nhan 1,5:0,5 durch. Dritter wurde Alexander Krugmann vom MSHS. Nhan und Krugmann verzichteten auf ihr NRW-Ticket. Neben Tobias Zalka wird deshalb der Rangfünfte Nico Fuchs (SV Betzdorf-Kirchen) mit nach Kranenburg fahren.
Bei den Mädchen gab’s für die drei Altersklassen, die ein gemeinsames Turnier spielten, in dem sich Lisa Lueg (SV Menden) vor der punktgleichen Emily Cappuyns (MSHS) den Gesamtsieg sicherte. Die Titel gingen an Lueg (U18), Cappuyns (U16) und Mia Sophie Hillebrand (SV Brilon, U14). In Kranenburg werden nur Lueg und Cappuyns starten.
Der MS Halver-Schalksmühle stellt damit in der nächsten Woche in Kranenburg vier Teilnehmer bei den NRW-Meisterschaft: Vor Tobias Zalka und Emily Cappuyns hatten sich in der U12-Klasse bereits Dominik Hemmerling und Yaroslav Rosinskyi für das Landesfinale qualifiziert. Dazu kommt in der U18-Klasse der Jungen mit Max Lutze ein weiteres MSHS-Mitglied, das aber inzwischen in der zweiten Spielzeit für den SV Erkenschwick unter anderem in der Jugend-Bundesliga spielt.
Osterblitzturnier des MSHS am Dienstagabend ab 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus
Schalksmühle, 30. März 2026: Auch in diesem Jahr veranstaltet der MS Halver-Schalksmühle wieder sein traditionelles Osterblitzturnier in der Karwoche. Zum zweiten Mal allerdings nicht am Gründonnerstag, sondern bereits am Dienstag ab 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße. Nach der tollen Resonanz im Vorjahr hofft der MSHS wieder auf viele Teilnehmer. Gespielt wird mit einer klassischen Bedenkzeit ohne Inkrement (5+0). Auf alle Teilnehmer warten bunte Ostereier und weitere Schokoladenpreise. Eingeladen sind alle Mitglieder, aber auch Gäste aus anderen Vereine und vereinslose Spieler. Das Turnier ist auf 13 Runden nach dem Schweizer-System angesetzt. Ein Startgeld wird nicht erhoben.
DSAM-Vorrunde in Travemünde: Peter Kernchen landet auf dem 50. Platz
Travemünde, 29. März 2026: In Travemünde fand am Wochenende die vorletzte Vorrunde der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) in der Saison 25/26 statt. Mit Peter Kernchen war auch ein Akteur des MS Halver-Schalksmühle am Start. Kernchen startete in der E-Klasse und belegte mit 2,0 Punkten aus fünf Partien unter 75 Teilnehmern den 50. Platz. Nach zwei Remispartien am Auftakttag musste sich Kernchen in der 3. Runde dem Berliner Lukas von Kraft geschlagen geben, feierte in der 4. Runde aber einen Sieg gegen den Hamburger Michael Schenk. So lag er auf 50-Prozent-Kurs, doch in der letzten Runde verlor der MSHS-Akteur mit Schwarz gegen Carlo Steinfeldt (Oldesloe) und finishte so mit 2,0 Punkten. Insgesamt nahmen in Travemünde in den sieben Klassen mehr als 500 Schachspielerinnen und Schachspieler teil. Die letzte Vorrunde findet vom 30. April bis zum 3. Mai in Magdeburg statt, das Bundesfinale Ende Juli in Dresden.
NRW-Blitz-Einzelmeisterschaft: Dirk Jansen auf Rang 14, Max Lutze belegt Platz neun
Wuppertal, 28. März 2026: Mit Rang sieben, neun und 14 kehrte das Trio aus dem märkischen Südkreis am Samstag von der NRW-Einzelmeisterschaft im Blitzschach in Wuppertal-Elberfeld zurück. Neuer NRW-Einzelmeister wurde der junge Ukrainer Mykola Korchynskyi vom SV Erkenschwick, der sich mit 16,5 Punkten aus 20 Partien vor Jonas Freiberger (SK Werther) und Marcel Harff (Aachener SV, beide 14,0) durchsetzte. Korchynskyi und Freiberger werden den Schachbund NRW auch bei den Deutschen Meisterschaften in Dresden vertreten. Wer den dritten Startplatz einnimmt, ist nach dem Verzicht von Harff noch zu klären, Rang vier teilten sich Luca Schwitkowski (Erkenschwick), FM Sidney Panjer (Krefelder SK Turm) und Fabian Schlottmann (SV Bönen) mit jeweils 12,5 Punkten.
Der Plettenberger FIDE-Meister Marc Schulze (KS Iserlohn) teilte sich mit 12,0 Punkten mit Niklas Schlangenotto (Paderborn) Rang sieben und war nicht zufrieden. „Sieben Verlustpartien sind zu viel. Das Turnier war diesmal extrem gut besetzt“, stellte Schulze fest. In den ersten zehn Runden gewann er alle Weißpartien und verlor fünfmal mit Schwarz, kein guter Start. Danach folgte eine Serie von 4,5 Punkten aus fünf Partien, die ihm noch Chancen auf eine Topplatzierung ließ, doch in der 16. und 17. Runde unterlag er Korchynskyi und Schwitkowski, damit waren alle Chancen dahin.
Max Lutze, Halveraner Youngster in Reihen des SV Erkenschwick, belegte mit 11,5 Punkten Rang neun. Als 15. der Setzliste gestartet, durfte Lutze mit diesem Abschneiden zufrieden sein. In der letzten Runde vergab er die Chance, sich vor Marc Schulze zu platzieren, mit einer Niederlage gegen seinen früheren MSHS-Teamkollegen Dirk Jansen. Jansen stockte mit diesem Sieg sein Konto auf 8,5 Punkte auf und landete auf einem geteilten 14. Platz. Als 19. der Setzliste gestartet, durfte auch Jansen zufrieden sein. Vor allem mit seinem Auftaktremis in der 1. Runde gegen Korchynskyi. Auch danach hielt er gegen die Topspieler ausgezeichnet mit und feierte im Turnierverlauf immerhin acht Siegpartien, unter anderem gegen den Bönener Fabian Schlottmann. In diesem starken Feld keine Selbstverständlichkeit.
NRW-Schulschachmeisterschaft: BGL auf Rang zwölf, Luisa Hoffmann gewinnt Brettpreismedaille
Hamm, 27. März 2026:
Ein ganz besonderes Erlebnis waren am Freitag die NRW-Schulschachmeisterschaften in Hamm für die Youngster des MS Halver-Schalksmühle, die in den Schulteams der Grundschule Spormecke und des Bergstadt-Gymnasiums in Hamm aktiv waren und gute Leistungen zeigten. Zu einer Qualifikation für das Bundesfinale, so wie es vor einem Jahr die BGL-Schulmannschaft geschafft hatte, reichte es diesmal aber nicht.
In der Wettkampfklasse IV, bei den Unterstufenteams der weiterführenden Schulen, belegte das BGL-Team in diesem Jahr unter 61 Schulen den guten zwölften Platz. Als Vierter der Setzliste hatte man ein wenig darauf gehofft, ganz vorne um die zwei Plätze fürs Bundesfinale mitspielen zu können, doch am Ende standen drei Siege, drei Teamremis und eine Niederlage zu Buche. Das reichte zu Rang zwölf. Fürs BGL-Team holte Dominik Hemmerling am Spitzenbrett ausgezeichnete 5,5 Punkte. Yaroslav Rosinskyi brachte es am 2. Brett auf 2,5 Zähler, Julian Geitz am 3. Brett auf 4,0 Punkte. Das 4. Brett teilten sich Yehor Pronko (3/3) und Noah Kuster (2/4).
Auch in der Wettkampfklasse der Grundschulen starteten 61 Mannschaften. Die Spormecke-Mannschaft startete mit zwei Siegen, musste sich danach aber fünfmal in Folge geschlagen geben. So stand am Ende Platz 56 zu Buche. Linus Hoffmann holte am Spitzenbrett sehr starke 5,0 Punkte. Hoffmann war indes der einzige Spormecke-Spieler mit Turniererfahrung. Für das übrige Team war es nach Rang vier bei der Kreismeisterschaft eine tolle Chance, auf NRW-Ebene Turniererfahrungen sammeln zu können. Zum Einsatz kamen außerdem Giovanni Giannetta (2,5/7), Janosch Hüber (2,5/7), Alexander Fratz (0/4) und Milan Kampmann (0,5/3).
Zum ersten Mal brachte die Grundschule Spormecke in Hamm auch ein Mädchenteam an den Start, das drei Spiele gewann und sich viermal geschlagen geben musste. Das reichte unter 33 Mannschaften am Ende zum 25. Platz. Besonderen Grund zur Freude hatte die am 2. Brett eingesetzte Luisa Hoffmann, die mit einer Ausbeute von 6,0 Punkten aus sieben Spielern gemeinsam mit zwei anderen Mädchen die beste Spielerin am 2. Brett war und dafür mit einer Brettpreismedaille ausgezeichnet wurde. Außerdem kamen für das Spormecke-Team Benita Heidarpour (2/7), Charlotte van de Velden (1,5/7) und Mia Böhme (2,5/7) zum Einsatz.
Verbandsbezirksklasse, 7. Runde: MSHS-Viertvertretung macht mit Sieg in Plettenberg Meistertitel perfekt
Menden/Plettenberg, 21. März 2026: Große Freude bei den Teams des MS Halver-Schalksmühle in der neuen Verbandsbezirksklasse (Staffel 2): Die 4. Mannschaft setzte sich am letzten Spieltag in einem echten Endspiel 3:1 bei der SvG Plettenberg III durch feiert mit 10:2 Punkten die Meisterschaft. Die 5. Mannschaft blieb ebenfalls in der gesamten Saison ungeschlagen, siegte am letzten Spieltag 3:1 beim SV Menden IV und ist damit mit 8:4 Punkten Vizemeister.
Die 4. Mannschaft musste dabei in Plettenberg durchaus zittern. Zwar brachte Jesus Cabello Gonzalez das MSHS-Team am 4. Brett im Eiltempo in Führung, setzte Ekkehard Arnoldi nach nur 15 Minuten und zwölf Zügen matt, doch danach sah es nicht gut aus für die Gäste: Diane Wahle (3) hatte gegen Christos Ntritsos früh eine Figur eingebüßt, Tobias Klampt (1) gegen Jiewen Nhan die Qualität. Und auch Tobias Zalka (2) stand gegen Mirek Skapski gedrückt.
Zwar musste sich Wahle in der Folge geschlagen geben, an den beiden anderen Brettern aber wendete sich das Blatt noch. Klampt kämpfte, erhielt die Qualität zurück und entschied die Partie am Ende durch zwei starke Freibauern für sich. Und auch Zalka, dessen Remisangebote Skapski zweimal abgelehnt hatte, fuhr am Ende doch noch einen Sieg ein. So war der Meistertitel sicher, die Plettenberger beenden die Saison mit 7:5 Punkten auf Rang drei.
Eine Premiere gab’s bei der 5. Mannschaft: Weil Kapitän Peter Kernchen erstmals verhindert war, griff hier Martin zu Putlitz als Spielführer ins Geschehen ein: Zu Putlitz siegte am Spitzenbrett gegen Vincent Reichert. Dazu fuhr auch Alexander Krugmann am 2. Brett gegen Borys Chabaniuk einen sicheren Sieg ein und ist mit vier Siegen in vier Spielen bester Scorer des Teams in dieser Saison. Den Teamsieg perfekt machte nach einer Partie mit wechselnden Vorteilen Yaroslav Rosinskyi (3) gegen Hlib Chabaniuk. Elia Sieges (4) bestritt am 4. Brett gegen Dmytro Dmytrenko sein erstes Mannschaftsspiel überhaupt und hielt lange gut mit, musste sich am Ende aber geschlagen geben.
Bezirks-Einzelmeisterschaft, 4. Runde: Nora Jansen überrascht mit Sieg gegen Walter Cordes
Neuenrade, 20. März 2026: Nach drei von fünf Runden der Einzelmeisterschaft im Schachbezirk Sauerland führt ein Duo das Klassement mit blütenweißer Weste an: Frank Wichmann (Neuenrade, Weißsieg gegen seinen Vereinskollegen Peter Olszewski) und Vladimir Dolgopolyj (MSHS, Schwarzsieg gegen seinen Vereinskollegen Peter Kernchen) liegen mit 3,0 Punkten an der Spitze des Feldes und treffen nun in der 4. Runde am 17. April in Neuenrade im direkten Duell aufeinander.
In Lauerstellung sind drei Aktive mit 2,0 Punkten: Neben Peter Olszewski und Rolf Schulte (Neuenrade, Remis gegen Reinhold Kirpal/Altena) auch Nora Jansen (MSHS), die für die größte Überraschung der Runde sorgte. Jansen setzte sich mit Schwarz gegen den hohen Favoriten Walter Cordes (Neuenrade) durch. Auf Rang sechs bis zehn weisen Peter Kernchen (MSHS), Jesus Cebrian, Jonas Hollstein, Norbert Walter, Reinhold Kirpal (alle Altena) und Josef Horstmann (MSHS) allesamt 1,5 Punkte auf. Walter Cordes, Jens Kienholz (Altena) und Ekkehard Arnoldi (Plettenberg) folgen mit einem Punkt, noch nichts Zählbares haben nach ihren Niederlagen Yi-Hsuan Lin (Altena, gegen Kienholz) und Lothar Mirus (MSHS, gegen Arnoldi) zu Buche stehen.
Alle Paarungen der 4. Runde im Überblick: Dolgopolyj – Wichmann, Schulte – Olszewski, Jansen – Hollstein, Walter – Kirpal, Horstmann – Kernchen, Kienholz – Cebrian, Arnoldi – Cordes, Mirus – Lin.
Schach-Triathlon, 5. Runde: Peter Kernchen setzt sich klar gegen Lothar Mirus durch
Schalksmühle, 19. März 2026: Der Schach-Triathlon 2026 des MSHS endet zwar erst am Donnerstag, 26. März, doch weil Peter Kernchen dann bereits auf dem Weg nach Travemünde zur DSAM-Vorrunde sein wird, zogen Kernchen und Lothar Mirus ihre Partien der letzten Runde vor. Kernchen siegte dabei sowohl im Blitz- als auch im Schnell- und im klassischen Schach und fuhr einen klaren 4:0-Sieg sein.
NRW-Klasse, 8. Runde: MSHS feiert nach 6:2 gegen Godesberg II vorzeitig den Klassenerhalt
Schalksmühle, 15. März 2026:
Zum Jahreswechsel stand der MS Halver-Schalksmühle in der NRW-Klasse (Staffel 4) mit nur einem Pluspunkt noch am Tabellenende. Am Sonntag nun sicherte sich der Aufsteiger vorzeitig in der 8. Runde den Klassenerhalt. Gegen den direkten Rivalen SK Godesberg II siegte der MSHS daheim 6:2 und baute seine jüngste Erfolgsserie auf 7:1 Punkte aus. Mit 8:8 Punkten kann der MSHS damit nicht mehr auf die letzten drei Plätze des Klassements abrutschen, denn neben Schlusslicht Wattenscheid II (3:13) und Godesberg II (5:11) hat auch die SG Siebengebirge (5:11) nun drei Zähler Rückstand auf den MSHS. Die SG Siebengebirge spielte am Sonntag deutlich länger als der MSHS und verlor beim Spitzenreiter SV Welper (13:3) denkbar knapp 3,5:4,5. Als dieses Ergebnis feststand, durfte beim MSHS endgültig gejubelt werden.
Doch zum Spiel: Die Gäste kamen ersatzgeschwächt und mussten zudem kurzfristig das 8. Brett freilassen, sodass Bodo Lüttich kampflos siegte. Nach dem relativ schnellen Remis von René Runtemund (4, gegen Dominik Müller) schraubten Dirk Jansen (2), der gegen Christof Kögler eine schöne Siegpartie spielte, und Rebecca Browning (6), die nach lange etwas schlechterer Stellung nach einer schönen Taktik noch gegen Ernst Schulte-Gers gewann, das Ergebnis auf 3,5:0,5. Gerade die Partie von Browning war ein Schlüsselspiel, denn hier hatte der MSHS lange nicht mit einem vollen Punkt rechnen dürfen. Die klare Führung machte nun vieles leichter.
Zwar musste sich Klaus Peter Wortmann (5), der gegen Dieter Eisentraut früh einen Bauern geopfert, damit aber keinen durchschlagenden Erfolg gehabt hatte, geschlagen geben, doch nach dem Remis von Volker Schmidt (7, gegen Peter Foitzik) stand es 4:2, es fehlte nurmehr ein halber Punkt zum Sieg und zum zu diesem Zeitpunkt damit noch sehr wahrscheinlichen Klassenerhalt.
Es sollten noch zwei Punkte dazukommen: IM Hans Klip setzte sich am Spitzenbrett nach einem Figurengewinn gegen Arsenis Selalmazidis durch und räumte damit alle Zweifel aus. Zuletzt gewann sogar Niklas Kölz (3, gegen Michael Müller-Boge) noch: Kölz hatte eine Figur eingestellt und eigentlich wohl objektiv auf Verlust gestanden, kämpfte aber in einer taktischen Stellung bei Zeitnot seines Gegners weiter und wurde belohnt. Als sich die Chance bot, schlug er taktisch zu und gewann zum 6:2-Endstand.
Damit geht der MSHS als Tabellenfünfter in die letzte Runde: Die Saison klingt am 3. Mai mit einem Gastspiel bei der SG Ennepe-Ruhr-Süd aus. Das Team aus Ennepetal und Schwelm gewann am Sonntag in Wattenscheid 6:2, ist aber theoretisch noch nicht gesichert, hat zwei Punkte und 3,5 Brettpunkte Vorsprung auf die SG Siebengebirge. Insofern geht’s für den Gegner am 3. Mai noch um den Klassenerhalt, der MSHS dagegen kann einen Tag nach den NRW-Blitz-Mannschaftsmeisterschaften in Schalksmühle ohne Druck aufspielen, muss nicht mehr zittern. Wer hätte das im Januar gedacht?
Schach-Triathlon, 4. Runde: Daniel Babczyk und Thomas Orlik mit einem 2:2-Unentschieden
Schalksmühle, 12. März 2026: Mit einem 2:2-Unentschieden endete in der 4. Runde des Schach-Triathlons des MSHS das Spitzenspiel: Der bisher makellos durchs Turnier gekommene Daniel Babczyk führte nach Blitz- und Schnellschach schon 2:0 gegen Thomas Orlik, in der klassischen Partie allerdings wusste Babczyk eine Gewinnstellung nicht zu verwerten, setzte auf einen Qualitätsgewinn und geriet dadurch auf die Verliererstraße. So glich Orlik noch zum 2:2 aus. Lothar Mirus musste sich Jesus Cabello Gonzalez überraschend glatt 0:4 geschlagen geben, Rüdiger Nieland unterlag gegen Peter Kernchen ebenfalls 0:4. Die Spitze hat Daniel Babczyk mit dem 2:2 verteidigt. In der letzten Runde am 26. März kommt es zu folgenden Paarungen: Kernchen – Mirus, Cabello Gonzalez – Babczyk, Orlik – Nieland.
Keine Fahrkarten nach Dresden: DSAM-Vorrunde in Hannover mit Wortmann und Leonidas
Hannover, 08. März 2026: Am Wochenende fand in Hannover die fünfte von sieben Vorrunden zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) statt. Die Teilnehmer aus dem märkischen Südkreis verpassten dabei die Qualifikationsplätze fürs Bundesfinale in Dresden.
In der B-Klasse nahm Klaus Peter Wortmann vom MS Halver-Schalksmühle teil und belegte unter 108 Teilnehmern den 71. Platz. Wortmann startete mit einem Sieg gegen Bernhard Geers aus Goslar, musste danach aber eine Niederlage einstecken. Am zweiten Turniertag reichte es zu zwei Remispartien, ehe er am Abschlusstag mit Schwarz noch einmal verlor und so am Ende 2,0 Punkte zu Buche stehen hatte. Auf 1,5 Punkte brachte es Ralf Schürmann vom SV Kierspe in der C-Klasse. Auch er siegte in seiner Auftaktpartie gegen Tom Ole Diem (Wedemark), doch danach gab’s neben drei Niederlagen nur noch ein Remis in der 3. Runde. Unter 116 Startern in dieser DWZ-Klasse stand somit der 91. Platz zu Buche.
Der SK Meinerzhagen war in Hannover doppelt vertreten: Jens Frase kam in der D-Klasse zu vier Remispartien. Nur gegen den jungen Simon Hefner aus Dorsten musste er sich in der 3. Runde geschlagen geben. Mit 2,0 Punkten reichte es unter 126 Teilnehmern zu Platz 82. Oliver Thiemann war der einzige Spieler des Quartetts, der es auf eine 50-Prozent-Ausbeute brachte: Thiemann kam in der E-Klasse zu zwei Siegpartien (gegen Claudia Dismer/Calenberg und Albert Grundhöfer/Rünthe) und finishte mit 2,5 Punkten auf Platz 54. Den 38. Platz im der E-Klasse belegte der inzwischen für den SK Münster 32 aktive Lüdenscheider Robert Leonidas. Auch Leonidas, der beim MSHS groß geworden ist und erst vor einem Jahr einen Vereinswechsel zu einem Klub an seinem Studienort vollzogen hat, feierte gegen Leonard Bartels (Stade) und Quintus Tamke (Barnim) zwei Siege und remisierte zudem zweimal. Es war ein sehr gutes Turnier für Leonidas.
Zwei Vorrunden stehen noch aus: Ende März in Travemünde werden mit Gerd Rippin (SvG Plettenberg) und Peter Kernchen (MSHS) auch wieder zwei Spieler aus dem Bezirk Sauerland starten, der Abschluss der Vorrundenturniere folgt dann Ende April in Magdeburg.
Verbandsbezirksliga, Saisonfinale: MSHS II besiegt TSV Hagen und sichert sich doch noch den Meistertitel
Schalksmühle, 08. März 2026:
Was für ein Saisonfinale: Mit einem 3,5:2,5-Sieg gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer TSV Hagen sicherte sich die Reserve des MS Halver-Schalksmühle am letzten Spieltag der Verbandsbezirksliga (Staffel 2) doch noch die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsklasse. Zwei Jahre nach dem unglücklichen Abstieg kehrt das MSHS-Team zurück.
Nachdem das Team in der Vorsaison den Aufstieg in Altena verspielt hatte, schien es auch diesmal nicht gut auszusehen. Die überraschende Niederlage bei der SvG Plettenberg II war eine schwere Hypothek, doch weil die Plettenberger anschließend ihre Partie in Hagen kampflos abgaben und zudem auch noch gegen Dahl verloren, bekam der MSHS II doch noch sein Endspiel. Durch die Punkt- und bereinigte Brettpunkt-Konstellation war klar: Ein Sieg zum Finale gegen Hagen würde ausreichen, um nach Punkten gleichzuziehen und nach Brettpunkten knapp vor Hagen zu liegen.
Favorit war der MSHS II in diesem Spiel nicht unbedingt, die Hagener bringen ein spielstarkes, erfahrenes Team an den Start, doch dann lief der Nachmittag gut: Maxim Brik (2) kam gegen Wolfgang Deinert ein wenig glücklich zu einem frühes Remis. Anschließend brachten Jeff Piria (6, gegen Wessner) und Thomas Orlik (4, gegen Kneffel) den Gastgeber 2,5:0,5 in Führung. 2,5 Punkten aus den drei Weißpartien. Das war gut, ein Punkt aber fehlte noch.
Es sollte knifflig werden, denn Pornchai Ertelt (1) und Mario Rieger (3) standen gegen ihre in beiden Fällen nach DWZ klar favorisierten Gegner Heinz Schwierzy und Stephan Schulte kritisch. Vladimir Dolgopolyj (5) kämpfte gegen Arnd Sternberg lange, doch die Partie mündete ins Remis. Nach der Niederlage von Mario Rieger stand es somit 3:2 für den MSHS. Eine Niederlage von Ertelt wäre das Aus gewesen im Titelkampf, doch Ertelt kämpfte wie ein Löwen, gewann die verlorene Qualität zurück und schaffte am Ende ein Remis. Damit standen der 3,5:2,5-Sieg und der Aufstieg fest. Was für ein Finale!
Garant für den Aufstieg war in dieser Saison die MSHS-Stärke an den hinteren Brettern. Spieler der Saison war dabei ohne Zweifel Jeff Piria (5/5), aber auch Vladimir Dolgopolyj (2,5/3) und die Ersatzspieler Peter Kernchen und Martin zu Putlitz (beide 2/2) punkteten stark. Jetzt geht es für das MSHS-Team an die Planungen für die neue Saison, in der man dann mit einem Achter-Team in der neuen Spielklasse bestehen möchte.
Einen schönen Saisonabschluss gab’s im Parallelspiel im Feuerwehrgerätehaus auch für die 3. Mannschaft des MSHS, die gegen die SvG Plettenberg II beim 4,5:1,5 ihren zweiten Saisonsieg feierte und noch auf vier kletterte. Das MSHS-Team führte schon vor dem Start, weil die Gäste das 3. Brett unbesetzt ließen. Ingrid Hermaneck (2) erhöhte nach gut zwei Stunden mit ihrem Sieg gegen Benjamin Koch auf 2:0, Lothar Mirus setzte sich eine Stunde später nach einem Qualitätsgewinn und zähem Kampf gegen Marcel Sorol durch, so stand es bereits 3:0. Den Teamerfolg sicherte Josef Horstmann mit seinem Remis gegen SvG-Kapitän Ratho Rahs ab. Auch Nora Jansen (4, gegen Hartmut Isaak) und Mohamed Suleiman (6, gegen Philip Soltysik) kamen nach zwei ausgekämpften, langen Partien zu zwei Unentschieden. Die besten Scorer der 3. Mannschaft in dieser Saison waren Ingrid Hermaneck (2,5/3), Nora Jansen (2,5/5) und Mohamed Suleiman (1,5/2).
Die am vergangenen Wochenende ausgefallene Sechstrunden-Partie der Verbandsbezirksklasse (Staffel 2) zwischen der MSHS-Fünftvertretung und der SvG Plettenberg III fand ebenfalls parallel statt an diesem Schachnachmittag. Es kam zu einem 2:2-Teamremis. Die Gäste ließen das 1. Brett unbesetzt, sodass der MSHS V direkt 1:0 führte. Vincenzo Leone (4) musste danach gegen den deutlich erfahreneren Ekkehard Arnoldi das 1:1 zulassen. Peter Kernchen (2) brachte sein Team gegen Mirek Skapski wieder in Führung, doch trotz lange aussichtsreicher Stellung musste sich Tom Reich am 3. Brett Christos Ntristos beugen, so dass die Punkte am Ende geteilt wurden.
Jugend-Verbandsliga Südwestfalen: MSHS gegen Hohenlimburg mit erstem Saisonsieg
Schalksmühle, 07. März 2026:
Seinen ersten Sieg in dieser Saison feierte das Jugendteam des MS Halver-Schalksmühle am Samstagnachmittag im Kellerduell der Jugend-Verbandsliga gegen den SV Turm Hohenlimburg. Das MSHS-Team setzte sich am Ende mit 5:1 durch. Auch in dieser Partie stand es früh 1:0 für die Gastgeber, denn Hohenlimburg ließ das 1. Brett unbesetzt, sodass Sokratis Goniadis zu einem kampflosen Zähler kam.
Das 1:1 musste Yaroslav Rosinskyi gegen David Corigliano das 1:1 zulassen, sein Gegner hatte eine schöne Taktik gefunden und Rosinskyi damit überrascht. Doch Diane Wahle (5, gegen Wilczek) und Tobias Zalka (4, gegen A. Jarrouj) brachten den MSHS wieder in Führung: Zalka schnürte seinen Gegner dabei am Damenflügel ein und siegte verdient. Wahle ging mit einem Turm und die Bauern in ein Endspiel gegen einen Springer und fünf Bauern bei ihrem Gegner. Ein weit vorgerückter Freibauer sicherte ihr letztlich den Sieg.
Auf 4:1 erhöhte Emily Cappuyns am 3. Brett gegen Schlüter. Ihr Gegner hatte bereits eine Mehrfigur gehabt, doch dann setzte Cappuyns voll auf Königsangriff und entschied die Partie noch für sich. Zuletzt siegte auch noch Dominik Hemmerling am 2. Brett gegen Stolte. In einer lange ausgeglichenen Partie entschied im Endspiel ein entfernter Randbauer für den Schalksmühler. So stand der 5:1-Endstand fest.
Verband Südwestfalen: Iserlohn gewinnt die Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach, MSHS fehlt
Drolshagen, 07. März 2026: Wenn der MS Halver-Schalksmühle am 2. Mai an der Spormecke die NRW-Meisterschaften der Mannschaften im Blitzschach ausrichten wird, dann wird der Verband Südwestfalen durch zwei Mannschaften der KS Iserlohn vertreten werden, außerdem vom MSHS, der einen Ausrichterplatz für die Meisterschaften erhalten hat.
In Drolshagen fehlte das MSHS-Team. Überhaupt nahmen nur elf Teams teil, darunter jeweils zwei Mannschaften aus Iserlohn und Plettenberg. Die Iserlohner Erstvertretung dem Plettenberger Marc Schulze an der Spitze setzte sich mit 39:1 Punkten im doppelründigen Turnier souverän durch. Schulze holte am Spitzenbrett 17,5 von möglichen 20 Punkten, musste im Turnierverlauf nur eine Niederlage (gegen Kiran Stützer/Weidenau) hinnehmen.
Hinter dem Überflieger-Team landeten die KS Iserlohn II mit 33:7 Punkten und 60,5 Brettpunkten ganz knapp vor dem SV Meschede (33:7/53,5) auf dem zweiten Platz und sicherte das zweite NRW-Ticket. Gastgeber Drolshagen (23:17 Punkte) wurde Vierter, gefolgt vom SV Weidenau-Geisweid (22:18/43,0) und der SvG Plettenberg (22:18/41,0). Für Plettenberg spielten Jiehou Nhan (10,5/20), Jinhon Raymon Nhan (8/20), Manfred Nölke (11,5/20) und Helmut Hermaneck (11/20).
Hinter Kreuztal, Weidenau II und Hilchenbach schlossen der SK Meinerzhagen (9:31/21,0) und die SvG Plettenberg II (0:40/8,5) das Feld ab. Für den SKM spielten in Drolshagen Roman Babczyk (4/20), Daniel Babczyk (7/20), Detlef Kuhl (7/20) und Marco Poschmann (3/20). Die Punkte für die SvG Plettenberg II holten Philip Soltysik (3,5/20 am Spitzenbrett) und Jiewen Nhan (5/20). Mirek Skapski und Ekkehard Arnoldi gingen in den 20 Turnierpartien leer aus.
Vierte Auflage des Quickstep-Turniers des MSHS an Fronleichnam (4. Juni) im Feuerwehrgerätehaus
Schalksmühle, 06. März 2026: Der MS Halver-Schalksmühle bietet auch in diesem Jahr wieder ein Quickstep-Turnier an. Quickstep – schnelle Schritte im DWZ-Ranking. Die Idee hatte vor fast 20 Jahren der ehemalige Schalksmühler Spielleiter Christian Bien, der das Format in Niedersachsen etablierte. Das Teilnehmerfeld wird unterteilt in Vierer-Gruppen (nach DWZ-Ranking), die an einem Tag ein Turnier mit drei DWZ-relevanten Wertungspartien spielen. MSHS-Spielleiter Dirk Jansen hatte das Format 2023 zum ersten Mal wieder aufgegriffen. Seitdem ist das Turnier, das im Feuerwehrgerätehaus stattfindet und bei dem bis zu 40 Aktive dabei sein können, jedes Mal ausgebucht bis überbucht. In diesem Jahr findet das Quickstep-Turnier am Fronleichnamstag (4. Juni) ab 9.30 Uhr statt. Das Meldefenster für das Turnier ist geöffnet.
Ausschreibung Quickstep 2026: »PDF-Download









