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Keine Fahrkarten nach Dresden: DSAM-Vorrunde in Hannover mit Wortmann und
Leonidas
Hannover, 08. März 2026: Am Wochenende fand in Hannover die fünfte von sieben Vorrunden zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) statt. Die Teilnehmer aus dem märkischen Südkreis verpassten dabei die Qualifikationsplätze fürs Bundesfinale in Dresden.
In der B-Klasse nahm Klaus Peter Wortmann vom MS Halver-Schalksmühle teil und belegte unter 108 Teilnehmern den 71. Platz. Wortmann startete mit einem Sieg gegen Bernhard Geers aus Goslar, musste danach aber eine Niederlage einstecken. Am zweiten Turniertag reichte es zu zwei Remispartien, ehe er am Abschlusstag mit Schwarz noch einmal verlor und so am Ende 2,0 Punkte zu Buche stehen hatte. Auf 1,5 Punkte brachte es Ralf Schürmann vom SV Kierspe in der C-Klasse. Auch er siegte in seiner Auftaktpartie gegen Tom Ole Diem (Wedemark), doch danach gab’s neben drei Niederlagen nur noch ein Remis in der 3. Runde. Unter 116 Startern in dieser DWZ-Klasse stand somit der 91. Platz zu Buche.
Der SK Meinerzhagen war in Hannover doppelt vertreten: Jens Frase kam in der D-Klasse zu vier Remispartien. Nur gegen den jungen Simon Hefner aus Dorsten musste er sich in der 3. Runde geschlagen geben. Mit 2,0 Punkten reichte es unter 126 Teilnehmern zu Platz 82. Oliver Thiemann war der einzige Spieler des Quartetts, der es auf eine 50-Prozent-Ausbeute brachte: Thiemann kam in der E-Klasse zu zwei Siegpartien (gegen Claudia Dismer/Calenberg und Albert Grundhöfer/Rünthe) und finishte mit 2,5 Punkten auf Platz 54. Den 38. Platz im der E-Klasse belegte der inzwischen für den SK Münster 32 aktive Lüdenscheider Robert Leonidas. Auch Leonidas, der beim MSHS groß geworden ist und erst vor einem Jahr einen Vereinswechsel zu einem Klub an seinem Studienort vollzogen hat, feierte gegen Leonard Bartels (Stade) und Quintus Tamke (Barnim) zwei Siege und remisierte zudem zweimal. Es war ein sehr gutes Turnier für Leonidas.
Zwei Vorrunden stehen noch aus: Ende März in Travemünde werden mit Gerd Rippin (SvG Plettenberg) und Peter Kernchen (MSHS) auch wieder zwei Spieler aus dem Bezirk Sauerland starten, der Abschluss der Vorrundenturniere folgt dann Ende April in Magdeburg.
Verbandsbezirksliga, Saisonfinale: MSHS II besiegt TSV Hagen und sichert sich doch noch den Meistertitel
Schalksmühle, 08. März 2026:
Was für ein Saisonfinale: Mit einem 3,5:2,5-Sieg gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer TSV Hagen sicherte sich die Reserve des MS Halver-Schalksmühle am letzten Spieltag der Verbandsbezirksliga (Staffel 2) doch noch die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsklasse. Zwei Jahre nach dem unglücklichen Abstieg kehrt das MSHS-Team zurück.
Nachdem das Team in der Vorsaison den Aufstieg in Altena verspielt hatte, schien es auch diesmal nicht gut auszusehen. Die überraschende Niederlage bei der SvG Plettenberg II war eine schwere Hypothek, doch weil die Plettenberger anschließend ihre Partie in Hagen kampflos abgaben und zudem auch noch gegen Dahl verloren, bekam der MSHS II doch noch sein Endspiel. Durch die Punkt- und bereinigte Brettpunkt-Konstellation war klar: Ein Sieg zum Finale gegen Hagen würde ausreichen, um nach Punkten gleichzuziehen und nach Brettpunkten knapp vor Hagen zu liegen.
Favorit war der MSHS II in diesem Spiel nicht unbedingt, die Hagener bringen ein spielstarkes, erfahrenes Team an den Start, doch dann lief der Nachmittag gut: Maxim Brik (2) kam gegen Wolfgang Deinert ein wenig glücklich zu einem frühes Remis. Anschließend brachten Jeff Piria (6, gegen Wessner) und Thomas Orlik (4, gegen Kneffel) den Gastgeber 2,5:0,5 in Führung. 2,5 Punkten aus den drei Weißpartien. Das war gut, ein Punkt aber fehlte noch.
Es sollte knifflig werden, denn Pornchai Ertelt (1) und Mario Rieger (3) standen gegen ihre in beiden Fällen nach DWZ klar favorisierten Gegner Heinz Schwierzy und Stephan Schulte kritisch. Vladimir Dolgopolyj (5) kämpfte gegen Arnd Sternberg lange, doch die Partie mündete ins Remis. Nach der Niederlage von Mario Rieger stand es somit 3:2 für den MSHS. Eine Niederlage von Ertelt wäre das Aus gewesen im Titelkampf, doch Ertelt kämpfte wie ein Löwen, gewann die verlorene Qualität zurück und schaffte am Ende ein Remis. Damit standen der 3,5:2,5-Sieg und der Aufstieg fest. Was für ein Finale!
Garant für den Aufstieg war in dieser Saison die MSHS-Stärke an den hinteren Brettern. Spieler der Saison war dabei ohne Zweifel Jeff Piria (5/5), aber auch Vladimir Dolgopolyj (2,5/3) und die Ersatzspieler Peter Kernchen und Martin zu Putlitz (beide 2/2) punkteten stark. Jetzt geht es für das MSHS-Team an die Planungen für die neue Saison, in der man dann mit einem Achter-Team in der neuen Spielklasse bestehen möchte.
Einen schönen Saisonabschluss gab’s im Parallelspiel im Feuerwehrgerätehaus auch für die 3. Mannschaft des MSHS, die gegen die SvG Plettenberg II beim 4,5:1,5 ihren zweiten Saisonsieg feierte und noch auf vier kletterte. Das MSHS-Team führte schon vor dem Start, weil die Gäste das 3. Brett unbesetzt ließen. Ingrid Hermaneck (2) erhöhte nach gut zwei Stunden mit ihrem Sieg gegen Benjamin Koch auf 2:0, Lothar Mirus setzte sich eine Stunde später nach einem Qualitätsgewinn und zähem Kampf gegen Marcel Sorol durch, so stand es bereits 3:0. Den Teamerfolg sicherte Josef Horstmann mit seinem Remis gegen SvG-Kapitän Ratho Rahs ab. Auch Nora Jansen (4, gegen Hartmut Isaak) und Mohamed Suleiman (6, gegen Philip Soltysik) kamen nach zwei ausgekämpften, langen Partien zu zwei Unentschieden. Die besten Scorer der 3. Mannschaft in dieser Saison waren Ingrid Hermaneck (2,5/3), Nora Jansen (2,5/5) und Mohamed Suleiman (1,5/2).
Die am vergangenen Wochenende ausgefallene Sechstrunden-Partie der Verbandsbezirksklasse (Staffel 2) zwischen der MSHS-Fünftvertretung und der SvG Plettenberg III fand ebenfalls parallel statt an diesem Schachnachmittag. Es kam zu einem 2:2-Teamremis. Die Gäste ließen das 1. Brett unbesetzt, sodass der MSHS V direkt 1:0 führte. Vincenzo Leone (4) musste danach gegen den deutlich erfahreneren Ekkehard Arnoldi das 1:1 zulassen. Peter Kernchen (2) brachte sein Team gegen Mirek Skapski wieder in Führung, doch trotz lange aussichtsreicher Stellung musste sich Tom Reich am 3. Brett Christos Ntristos beugen, so dass die Punkte am Ende geteilt wurden.
Jugend-Verbandsliga Südwestfalen: MSHS gegen Hohenlimburg mit erstem Saisonsieg
Schalksmühle, 07. März 2026:
Seinen ersten Sieg in dieser Saison feierte das Jugendteam des MS Halver-Schalksmühle am Samstagnachmittag im Kellerduell der Jugend-Verbandsliga gegen den SV Turm Hohenlimburg. Das MSHS-Team setzte sich am Ende mit 5:1 durch. Auch in dieser Partie stand es früh 1:0 für die Gastgeber, denn Hohenlimburg ließ das 1. Brett unbesetzt, sodass Sokratis Goniadis zu einem kampflosen Zähler kam.
Das 1:1 musste Yaroslav Rosinskyi gegen David Corigliano das 1:1 zulassen, sein Gegner hatte eine schöne Taktik gefunden und Rosinskyi damit überrascht. Doch Diane Wahle (5, gegen Wilczek) und Tobias Zalka (4, gegen A. Jarrouj) brachten den MSHS wieder in Führung: Zalka schnürte seinen Gegner dabei am Damenflügel ein und siegte verdient. Wahle ging mit einem Turm und die Bauern in ein Endspiel gegen einen Springer und fünf Bauern bei ihrem Gegner. Ein weit vorgerückter Freibauer sicherte ihr letztlich den Sieg.
Auf 4:1 erhöhte Emily Cappuyns am 3. Brett gegen Schlüter. Ihr Gegner hatte bereits eine Mehrfigur gehabt, doch dann setzte Cappuyns voll auf Königsangriff und entschied die Partie noch für sich. Zuletzt siegte auch noch Dominik Hemmerling am 2. Brett gegen Stolte. In einer lange ausgeglichenen Partie entschied im Endspiel ein entfernter Randbauer für den Schalksmühler. So stand der 5:1-Endstand fest.
Verband Südwestfalen: Iserlohn gewinnt die Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach, MSHS fehlt
Drolshagen, 07. März 2026: Wenn der MS Halver-Schalksmühle am 2. Mai an der Spormecke die NRW-Meisterschaften der Mannschaften im Blitzschach ausrichten wird, dann wird der Verband Südwestfalen durch zwei Mannschaften der KS Iserlohn vertreten werden, außerdem vom MSHS, der einen Ausrichterplatz für die Meisterschaften erhalten hat.
In Drolshagen fehlte das MSHS-Team. Überhaupt nahmen nur elf Teams teil, darunter jeweils zwei Mannschaften aus Iserlohn und Plettenberg. Die Iserlohner Erstvertretung dem Plettenberger Marc Schulze an der Spitze setzte sich mit 39:1 Punkten im doppelründigen Turnier souverän durch. Schulze holte am Spitzenbrett 17,5 von möglichen 20 Punkten, musste im Turnierverlauf nur eine Niederlage (gegen Kiran Stützer/Weidenau) hinnehmen.
Hinter dem Überflieger-Team landeten die KS Iserlohn II mit 33:7 Punkten und 60,5 Brettpunkten ganz knapp vor dem SV Meschede (33:7/53,5) auf dem zweiten Platz und sicherte das zweite NRW-Ticket. Gastgeber Drolshagen (23:17 Punkte) wurde Vierter, gefolgt vom SV Weidenau-Geisweid (22:18/43,0) und der SvG Plettenberg (22:18/41,0). Für Plettenberg spielten Jiehou Nhan (10,5/20), Jinhon Raymon Nhan (8/20), Manfred Nölke (11,5/20) und Helmut Hermaneck (11/20).
Hinter Kreuztal, Weidenau II und Hilchenbach schlossen der SK Meinerzhagen (9:31/21,0) und die SvG Plettenberg II (0:40/8,5) das Feld ab. Für den SKM spielten in Drolshagen Roman Babczyk (4/20), Daniel Babczyk (7/20), Detlef Kuhl (7/20) und Marco Poschmann (3/20). Die Punkte für die SvG Plettenberg II holten Philip Soltysik (3,5/20 am Spitzenbrett) und Jiewen Nhan (5/20). Mirek Skapski und Ekkehard Arnoldi gingen in den 20 Turnierpartien leer aus.
Vierte Auflage des Quickstep-Turniers des MSHS an Fronleichnam (4. Juni) im Feuerwehrgerätehaus
Schalksmühle, 06. März 2026: Der MS Halver-Schalksmühle bietet auch in diesem Jahr wieder ein Quickstep-Turnier an. Quickstep – schnelle Schritte im DWZ-Ranking. Die Idee hatte vor fast 20 Jahren der ehemalige Schalksmühler Spielleiter Christian Bien, der das Format in Niedersachsen etablierte. Das Teilnehmerfeld wird unterteilt in Vierer-Gruppen (nach DWZ-Ranking), die an einem Tag ein Turnier mit drei DWZ-relevanten Wertungspartien spielen. MSHS-Spielleiter Dirk Jansen hatte das Format 2023 zum ersten Mal wieder aufgegriffen. Seitdem ist das Turnier, das im Feuerwehrgerätehaus stattfindet und bei dem bis zu 40 Aktive dabei sein können, jedes Mal ausgebucht bis überbucht. In diesem Jahr findet das Quickstep-Turnier am Fronleichnamstag (4. Juni) ab 9.30 Uhr statt. Das Meldefenster für das Turnier ist geöffnet.
Ausschreibung Quickstep 2026: »PDF-Download
Triathlon, 3. Runde: Babczyk siegt gegen Kernchen 3:1, Orlik klettert auf den zweiten Platz
Schalksmühle, 26. Februar 2026: Nach zwei 4:0-Siegen an den ersten beiden Spieltagen ist die Weste von Daniel Babczyk zwar nach der 3. Runde des Schach-Triathlons des MSHS nicht mehr blütenweiß. Einen 3:1-Sieg feierte Babczyk am Ende aber auch gegen Peter Kernchen. Zwar gewann Kernchen zum Start des Abends die Blitzpartie, danach aber gingen die Kräftemessen im Schnellschach und im klassischen Schach an den Tabellenführer. Einen ähnlichen Verlauf nahm der Vergleich zwischen Lothar Mirus und Rüdiger Nieland. Nieland gewann mit einem tollen Königsangriff die Blitzpartie, danach aber siegte zweimal Mirus und holten sich damit einen 3:1-Erfolg. In allen drei Partien des Abends behielt Thomas Orlik gegen Jesus Cabello Gonzalez die Oberhand. Nach drei Runden führt damit Daniel Babczyk (6:0 Punkte) das Klassement vor Thomas Orlik (4:2), Jesus Cabello Gonzalez (3:3), Lothar Mirus, Peter Kernchen (beide 2:4) und Rüdiger Nieland (0:6) an. Am 12. März kommt es zu folgenden Paarungen: Babczyk – Orlik; Mirus – Cabello; Nieland – Kernchen.
2. Frauenbundesliga Ost: Rebecca Browning feiert mit Dippoldiswalde den Aufstieg
Halver/Dippoldiswalde, 23. Februar 2026:
Es war ein echter Aufstiegskrimi zum Saisonfinale: Die Halveranerin Rebecca Browning feierte am Sonntag mit dem Schachzentrum Seeblick Dippoldiswalde den Aufstieg in die 1. Schach-Bundesliga der Frauen. Mit einem 3:3-Teamremis im letzten Saisonspiel gegen die SG 1871 Löberitz verteidigte das Team aus der sächsischen Schweiz beim Heimspiel im Haus Seeblick den hauchdünnen Vorsprung von zwei Brettpunkten und ging damit als Meister der 2. Frauenbundesliga Ost und Aufsteiger über die Ziellinie.
Am Samstag hatte das mit fünf Titelträgerinnen zum Saisonfinale stark besetzte Team aus Löberitz noch mit einem 5:1-Sieg gegen den Tabellendritten Dresden Boden gut gemacht (Dippoldiswalde parallel 4:2 gegen Merseburg), doch im letzten Spiel wehrten die Gastgeberinnen den Angriff des Verfolgers ab. Auch dank Rebecca Browning: Die 24-Jährige vom MSHS, die mit einem Doppelspielrecht in der Frauensparte für das Team aus Sachsen startet, feierte am 4. Brett einen Sieg gegen die WFM Elina Otikova. Es war eine von zwei Siegpartien für Dippoldiswalde. Insgesamt kam Rebecca Browning in der Zweitliga-Spielzeit in drei Partien für das Seeblick-Team zum Einsatz. Auch gegen die beiden Leipziger Mannschaften in der Staffel (SC Leipzig-Lindenau und SG Leipzig) hatte Browning im November zwei Siege eingefahren. So ist ihre Zweitliga-Bilanz 25/26 makellos und dürfte ihr auch ein klares Elo-Plus einbringen.
Nun freut sich Rebecca Browning gemeinsam mit der Familie Peglau (sieben der zwölf Mitglieder des Kaders entstammen der Schachfamilie Peglau) auf die zweite Spielzeit in der 1. Frauenbundesliga. Eine tolle Herausforderung, auch für Studentin aus dem Sauerland, die im Oberhaus sogar deutlich „heimatnähere“ Spielorte antreffen dürfte, allerdings auch noch stärkere Gegnerinnen.
NRW-Klasse, 7. Runde: MSHS besiegt Spitzenreiter Solingen IV und klettert auf den fünften Rang
Schalksmühle, 22. Februar 2026: Zweiter Saisonsieg, Erfolgsserie auf 5:1-Punkte ausgebaut und den Tabellenführer gestürzt: Für den MS Halver-Schalksmühle war es in der NRW-Klasse im Schach ein perfekter Sonntag. 4,5:3,5 siegte der MSHS gegen die SG Solingen IV, die damit vom ersten Platz auf Rang vier zurückfiel. Der MSHS kletterte mit nun sechs Zählern auf Rang fünf, hat zwar nur einen Punkt mehr als der Vorletzte, allerdings trotzdem in den letzten beiden Runden sein Schicksal nun selbst in der Hand. Vorletzter ist aktuell der Godesberger SK II, der am 15. März nach Schalksmühle kommt. Mit einem Sieg kann der MSHS dann die Weichen endgültig auf Klassenerhalt stellen.
Zum Spiel am Sonntag: Nach vier schnellen Remis stand es nach weniger als zwei Stunden 2:2. Volker Schmidt (5, gegen Waagener) hatte den Remisreigen eröffnet, Bodo Lüttich (6, gegen Hannewald), Frank Wollenweber (8, gegen Erkay) und René Runtemund (4, gegen Fichtner) waren dem Beispiel gefolgt. Runtemund war eigens aus der Reha für das Spiel angereist und stand sogar etwas besser. Seit’s drum: Das 2:2 war gut für den MSHS, denn an allen vier Brettern waren die Gäste nach DWZ favorisiert gewesen.
Niklas Kölz (3) brachte sein Team dann nach einem Figurenverlust seines Gegners Rittmann in der dritten Stunde des Mannschaftskampfes mit 3:2 in Führung. Dirk Jansen (2) büßte etwas später in ordentlicher Stellung gegen Blasek unglücklich eine Figur ein und verlor seine Partie, so stand es 3:3. War der Sieg von Kölz nach einer im Sizilianer üblichen Spielwendung, die diesmal aber konkret nicht gegangen war für Rittner, ein wenig glücklich gewesen, so war die Niederlage Jansens eine unglückliche, weil der MSHS-Kapitän bei Wahl einer anderen Option die Figur nicht hätte verlieren müssen. Nach dem 3:3 wurde lange weiter gekämpft: Den Weg zum Sieg machte schließlich der niederländische IM Hans Klip am Spitzenbrett gegen Merlin Mänken frei. Klip spielte mit Schwarz Holländisch und zeigte eine tolle Angriffspartie. Mänken verteidigte sich zwar zäh, nach der Zeitnot aber verlor er eine Figur und das Spiel. Nach dem 4:3 sicherte Ralph Kämper am 7. Brett in etwas besserer Stellung gegen Gülcan mit einem Remis den 4,5;3,5-Teamerfolg ab.
Nicht nur dieser Sieg freute den MSHS am Sonntag. Das Godesberger 4:4 gegen Schlusslicht Wattenscheid II spielt den Sauerländern auch in die Karten. Auch andere Konkurrenten wie Siebengebirge (4:4 nach 4:3-Führung gegen Ratingen), Niederkassel (3,5:4,5 nach zwischenzeitlicher Führung gegen den neuen Tabellenführer Welper) und der SG Ennepe-Ruhr-Süd (3,5:4,5 gegen Porz III) spielten dem MSHS in die Karten. So hat der MSHS es nun selbst in der Hand, die Klasse zu halten. Wer hätte das zum Jahreswechsel gedacht?
Verbandsbezirksliga, 4. Runde: MSHS-Drittvertretung schlägt sich beim Spitzenreiter Hagen achtbar
Hagen, 22. Februar 2026: Sehr gut verkaufte sich die 3. Mannschaft des MS Halver-Schalksmühle am 4. Spieltag der Verbandsbezirksliga 2, trotzdem stand am Ende im Gastspiel beim Tabellenführer TSV Hagen eine 1,5:4,5-Niederlage. Die Siegpartie für den MSHS III feierte Mohamed Suleiman, der am 6. Brett gegen Olaf Pothenick nach einem Figurengewinn im 18. Zug schnell gewann.
Den Ausgleich musste am Spitzenbrett Gerhard Raatz nach zwei Bauernverlusten im Mittelspiel gegen Heinz Schwierzy zulassen, in dieser Partie war der Hagener nach DWZ haushoher Favorit gewesen. Am 2. Brett erkämpfte Ingrid Hermaneck gegen Wolfgang Deinert ein Remis. So stand es 1,5:1,5, und zu diesem Zeitpunkt sah es für den Gast noch sehr ordentlich aus.
Die erste Hagener Führung musste Rüdiger Nieland (5) nach drei Stunden Spielzeit gegen Thomas Wessner zulassen. Nieland hielt sehr gut mit und erreicht ein Endspiel mit gleichem Material, das indes der besser postierte König seines Gegners entschied. Die beiden längsten Partien des Tages dauerten mehr als fünf Stunden: Lothar Mirus (4) fand dabei in einem vorteilhaften Endspiel gegen den klar favorisierten Markus Kneffel den Gewinnweg nicht und verlor die Partie am Ende sogar noch. Ebenso erging es Nora Jansen (3), die gegen den ebenfalls klar favorisierten Stephan Schulte lange sehr gut gestanden hatte, in der Zeitnotphase dann aber auch noch auf die Verliererstraße kam. So endete der Kampf 4,5:1,5 für den Spitzenreiter.
Am letzten Spieltag am 8. März trifft die MSHS-Drittvertretung auf die SvG Plettenberg II. Die MSHS-Zweite erwartet parallel den TSV Hagen zu einem Endspiel um den Aufstieg in die Verbandsklasse.
Bezirksjugendpokal im Bezirk Sauerland: Jiehou Nhan siegt vor Dominik Hemmerling
Schalksmühle, 21. Februar 2026:
Der Turnierfavorit setzte sich letztlich souverän durch: Jiehou Nhan, Spitzenkraft des Verbandsklassen-Seniorenteams der SvG Plettenberg, sicherte sich am Samstag in Schalksmühle den Bezirksjugendpokal im Schachbezirk Sauerland. Im Finale setzte sich Nhan gegen U12-Talent Dominik Hemmerling vom MS Halver-Schalksmühle durch. Auch Hemmerling spielte indes ein ganz starkes Turnier.
Gespielt wurde im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle ein Schnellschachturnier (Bedenkzeit 12+3) nach dem K.o.-System, wobei die Verlierer in einem Turnier nach Schweizer-System weiterspielten, sodass am Ende alle Spieler vier Partien absolviert hatten. Auf den Plätzen drei und vier folgten Dean Ricken und Philip Soltysik von der SvG Plettenberg mit jeweils 3,0 Punkten. Auf 3,0 Zähler auf Rang fünf brachte es auch U12-Talent Yaroslav Rosinskyi vom MSHS, das nur die K.o.-Partie im Viertelfinale gegen Dominik Hemmerling abgab. Jiewen Nhan wurde mit 2,5 Punkten Sechster, der Plettenberger lieferte sich mit Dominik Hemmerling im Halbfinale die spannendste Entscheidung des Tages. Die Schnellschach-Partie endete remis, die erste Blitzpartie ging an Nhan, die zweite an Hemmerling, erst die dritte Blitzpartie entschied zugunsten des Schalksmühlers.
Ein tolles Turnier spielte Elia Sirges (MSHS): Der Schüler von der Primusschule spielte sein erstes Turnier überhaupt und setzte sich in der 1. Runde im Stechen gegen den Dritten der U12-Bezirksmeisterschaft, Yehor Pronko (MSHS) durch. Mit 2,0 Punkten führte Sirges ein punktgleiches MSHS-Quartett auf Rang sieben bis zehn an, zu dem außerdem Laura Orlik, Vincenzo Leone und Noah Kuster gehörten.
Auf den weiteren Plätzen folgten Yehor Pronko, Jannis Grün, Apollon Niemeyer, Luisa Hoffmann, Charlotte van den Velden und Lea Schreiber (alle MSHS). Auch hier waren einige komplette Turnierneulinge dabei, die in diesem Turnierrahmen sehr gut erste Erfahrungen sammeln durften. Van den Velden und Hoffmann stiegen dabei erst in der 2. Runde ein, absolvierten aber auch noch drei spannende Turnierpartien und hatten dabei Erfolgserlebnisse.









