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NRW-Klasse, 6. Runde: MSHS feiert in Wattenscheid den ersten Saisonsieg
Wattenscheid, 01. Februar 2026: Der MS Halver-SchalksmĂĽhle feierte in der NRW-Klasse der Schachspieler in der 6. Runde den ersten Saisonsieg: Im Kellerduell beim SV Wattenscheid II setzte sich der MSHS am Sonntag 5:3 durch. Es war mit Blick auf die ĂĽberraschenden Erfolge der direkten Rivalen, SG Siebengebirge (5:3 beim Spitzenreiter Solingen IV) und SG Niederkassel (4,5:3,5 beim Tabellenzweiten Ratingen), ein fast schon lebenswichtiger Sieg im Abstiegskampf. Der MSHS weist nun als Drittletzter 4:8 Punkte auf.

In Wattenscheid gab es zunächst drei Remisschlüsse: Mannschaftskapitän Dirk Jansen (2) remisierte gegen Dieter Buchenthal, René Runtemund (4) in etwas schlechterer Stellung gegen Thomas Thelen und Niklas Kölz (3) gegen den nach DWZ klar favorisierten Hans-Gerd Schmedders. Das war für den Gast völlig in Ordnung, weil der MSHS an den hinteren Brettern, die noch liefen, ebenso wie am Spitzenbrett DWZ-Vorteile hatte.

Tatsächlich gingen die Sauerländer dann am 8. Brett in Führung: Ralph Kämper hatte gegen Tanja Kraus zwei verbundene Mehrbauern und nutzte diese technisch sicher zum Sieg. Nach dem Remis von IM Hans Klip (Foto) am Spitzenbrett gegen Stefan Schlange führte der MSHS somit 3:2 und lag auf Siegkurs. Davon sollte er nicht mehr abkommen. Zwar wusste Klaus Peter Wortmann (5) mit Mehrfigur bei zwei Minusbauern gegen Markus Schwebel nicht zu einem vollen Punkt zu nutzen, machte am Ende mit Turm und Läufer gegen den blanken Turm des Gegner Remis.

Doch dafĂĽr entschied Bodo LĂĽttich (7) ein schwieriges, remisliches Bauernendspiel gegen Mohamed Said Amin noch ganz stark fĂĽr sich. Damit war der Kampf gewonnen. Zuletzt remisierte nach langem Kampf Rebecca Browning (6) gegen Ulrich Schlee. Sie hatte mit einem Mehrbauern auf Sieg gespielt, doch letztlich endete auch diese Partie mit einem Remis zum 5:3-Endstand fĂĽr den MSHS.



Einzelmeisterschaft des Verbandes: Lesnik, Hemmerling und Hoffmann lösen NRW-Tickets
Menden, 31. Januar 2026: Drei Talente des MS Halver-Schalksmühle qualifizierten sich am Samstag bei den Einzelmeisterschaften des Schachverbandes Südwestfalen in den Altersklassen U10 und U12 für die NRW-Einzelmeisterschaft, die traditionell in den Osterferien stattfindet. Das Qualifikationsturnier in Südwestfalen fand am Samstag in Menden statt, vom MSHS starteten sechs Mädchen und Jungen.

Bei den U10-Mädchen war der MSHS sogar unter sich: Hier hatten nur Mara Lesnik und Charlotte van de Velden gemeldet. Die deutlich erfahrenere Lesnik wurde ihre Favoritenrolle gerecht, siegte viermal gegen ihre Vereinskollegin und qualifizierte sich damit für Kranenburg. Bei den U12-Mädchen war Zeynep Özel (vereinslos, Bezirk Siegerland) einzige Starterin, sie wurde im U12-Turnier der Jungen Elfte und holte den Mädchentitel.

Bei den U12-Jungen setzte sich ein wenig ĂĽberraschend Philipp Krieger vom SV Turm Drolshagen durch. Krieger gewann ĂĽberraschend in der 2. Runde gegen den DWZ-Favoriten Dominik Hemmerling vom MSHS. Gegen Yaroslav Rosinskyi (MSHS) kam er etwas glĂĽcklich zu einem Remis. Da anschlieĂźend das MSHS-Verfolgerduell gegen Rosinskyi gewann, holte Krieger mit 6,5 Punkten den Titel, Hemmerling (6,0) wurde Zweiter, Rosinskyi (5,5) Dritter. Bitter fĂĽr ihn: Nur Krieger und Hemmerling qualifizierten sich fĂĽr Kranenburg. Yehor Pronko vom MSHS holte in der U12-Klasse 3,0 Punkte und belegte damit Rang sieben.

Das U10-Turnier der Jungen gewann Borys Chabaniuk vom Gastgeber SV Menden. Mit 6,5 Punkten lag er am Ende sogar zwei volle Punkte vor den Nächstplatzierten. Rang zwei sicherte sich mit 4,5 Punkten nach einem tollen Turnier Linus Hoffmann vom MSHS, der nahtlos an seine starken Leistungen bei den Schulkreismeisterschaften anknüpfte: Nach durchwachsenem Start (1/3) spielte er ein ganz starkes Turnier und verwies am Ende den punktgleichen David Gradtke dank des besseren Sonneborn-Berger-Wertes auf den dritten Platz. Damit darf auch Linus Hoffmann an den NRW-Titelkämpfen teilnehmen.

Außer dem Sextett des MSHS waren keine weiteren Spieler aus dem Bezirk Sauerland in Menden am Start. Die Einzelmeisterschaften der Altersklasse U14, U16 und U18 folgen noch in einem mehrtägigen Turnier, bei dem anders als in der U12 und U10 kein Schnellschach, sondern klassisches Schach gespielt wird.



MSHS-Triathlon, 2. Runde: Jesus Cabello Gonzalez ĂĽberrascht mit Sieg gegen Peter Kernchen
Schalksmühle, 29. Januar 2026: Jesus Cabello Gonzalez sorgte am Donnerstagabend beim 2. Spieltag des MSHS-Schach-Triathlons für die Überraschung des Tages. Im Blitzen verlor er zwar gegen Peter Kernchen, gewann dafür aber danach sowohl im Schnellschach als auch in der klassischen Partie und fuhr so einen überraschenden 3:1-Sieg ein. Ebenfalls 3:1 siegte Thomas Orlik in seinem Kräftemessen gegen Lothar Mirus, hier verbuchte Mirus die Schnellschach-Partie für sich. Einen 4:0-Erfolg feierte Turnierfavorit Daniel Babczyk in seinem Match gegen Rüdiger Nieland. Babczyk hat damit nach zwei Runden noch eine blütenweiße Weste (zwei Siege, 8:0 Punkte).



OSGM abgeschlossen: Daniel Babczyk hinter Jansen und Kämper auf dem dritten Treppchenplatz
Schalksmühle/Halver, 27. Januar 2026: Die Offene Stadt- und Gemeindemeisterschaft von Halver und Schalksmühle 2025 im Schach ist abgeschlossen. In den letzten drei Nachholspielen kam es zu Siegen für Daniel Babczyk (gegen Mohamed Suleiman und Jeff Piria) und Peter Kernchen (gegen Mohamed Suleiman). In der A-Endrunde setzte sich damit am Ende Dirk Jansen mit 4,5 Punkten vor Ralph Kämper (3,5), Daniel Babczyk (3,0), Peter Kernchen (2,0), Jeff Piria (1,5) und Mohamed Suleiman (0,5) durch. In der B-Endrunde hatte Nora Jansen mit 3,0 Punkten die Nase vorn, gefolgt von Josef Horstmann (2,0), Jesus Cabello Gonzalez (1,0) und Rüdiger Nieland.

OSGM (Endstand): »PDF-Download





Sparkassen-Jugend-Open in Emsdetten: Drei Pokale fĂĽr das Quintett des MSHS
Emsdetten, 25. Januar 2026: Beim Sparkassen-Jugend-Open des SC Rochade Emsdetten waren auch fünf Talente des MS Halver-Schalksmühle am Start – und brachten immerhin drei Pokale mit zurück ins Sauerland. 66 Mädchen und Jungen verschiedener Altersklassen spielten am Sonntag in Emsdetten ein gemeinsames Schnellschachturnier mit getrennter Altersklassenwertung, wobei die „Top 3“ des Gesamtturnier – Konstantin Müller (SK Münster, U12), Levi Stentrup (SK Münster, U12) und Maddox Dulski (Beelen, U14) – bei der Vergabe der Altersklassenpokale außen vor waren (keine Doppelpreise).

Dominik Hemmerling spielte ein starkes Turnier, schlug sich auch gegen den U10-Blitz-Europameister MĂĽller aus MĂĽnster lange Zeit gut. Bis zur letzten Runde war er Dritter im Gesamtturnier, verlor dann gegen Dulski und wurde GesamtfĂĽnfter. Damit war Hemmerling der Pokal fĂĽr Rang zwei in der U12 sicher, Rang drei ging an Yaroslav Rosinskyi, der mit ebenfalls 5,0 Punkten Gesamtachter im Turnier wurde.

Als Gesamtelfter mit ebenfalls 5,0 Punkten gewann Tobias Zalka den U14-Siegerpokal. Zalka war zweitbester U14-Akteur, Maddox Dulski aber fiel hier als Gesamtdritter des Turniers aus der Wertung. Noah Kuster holte 3,5 Zähler und belegte damit den 37. Platz, in der U12-Altersklassenwertung wurde er damit auf Rang 14 geführt. Mara Lesnik folgte mit 3,0 Punkten im Gesamtturnier auf Rang 38. In der Altersklasse U10 wurde sie damit Siebte und war zudem beste U10-Mädchen der Sparkassen-Jugend-Open.



Sauerlandpokal: Wieder ein Krimi mit Blitzstechen und Happy End fĂĽr das MSHS-Ensemble
Schalksmühle, 24. Januar 2026: Der MS Halver-Schalksmühle hat den Sauerlandpokal im Schachbezirk Sauerland verteidigt. Wie im Vorjahr war es wieder ein Krimi, wieder setzte sich der MSHS im Blitzstechen gegen die nach den klassischen Turnierpartien punktgleiche SvG Plettenberg durch. Hinter dem MSHS und Plettenberg (beide 3,5 Punkte) folgten auf den weiteren Plätzen die SF Neuenrade (2,5 Punkte), der VfB „Turm“ Altena (2,0 Punkte) und die SF Attendorn (1,5 Punkte).

Den Reiz des Sauerlandpokals macht es aus, dass jeder Spieler einer Mannschaft gegen einen Kontrahenten aus unterschiedlichen anderen Teams spielt, außerdem gegen Spieler von einem anderen Brett. Das schafft ein Ungleichgewicht, durch das die nominell stärkste Mannschaft nicht mehr zwingend klare Siegkonstellationen erhält.

In diesem Jahr entwickelte sich so ein spannendes Match um den Pokalsieg, bei dem zunächst die SF Neuenrade sehr gute Karten zu haben schienen, dann die SvG Plettenberg, schließlich der MSHS, bis doch feststand, dass es ein Stechen geben würde. Der MSHS bekam als Gastgeber aufgrund der ungeraden Anzahl an Mannschaften einen kampflosen Sieg zugesprochen (Nora Jansen, 5. Brett), Dirk Jansen gewann als hoher Favorit gegen den Attendorner Julian Klein sicher, Jeff Piria (4) kam gegen den höher eingeschätzten Neuenrade Hans-Peter Schulze zu einem wichtigen Remis. Diese 2,5 Punkte waren sicher, doch weil Pornchai Ertelt gegen den Plettenberger Jugendlichen Philip Soltysik schlecht stand, Ralph Kämper gegen Jonas Hollstein eher remislich, sah es nicht nach einem MSHS-Sieg aus.

Die SF Neuenrade lagen nach Siegen von Walter Cordes (gegen Oliver Pfeiffer, Attendorn) und Peter Olzewski (gegen Ulrich Braselmann, Altena) gut im Rennen, doch dann folgten Niederlagen von Peter Ruda (gegen Jesus Cebrian, Altena) und Frank Wichmann (nach lange besserer Stellung gegen Jinhon Raymon Nhan, Plettenberg). 2,5 Punkte bedeuteten so am Ende nur Rang drei.

Durch die gedrehte Partie von Jinhon Raymon Nhan lag nun Plettenberg auf Siegkurs: Jiehou Nhan bezwang den Altenaer Norbert Walter sicher, Dennis Wackert remisierte gegen Marc Zajonz (Attendorn), Ali Berk Dursun gewann gegen Klaus Bruhn (Attendorn). 3,5 Punkte waren safe, Soltysik hätte den Sack zuschnüren können, doch dann kippte seine Partie in Zeitnot, er stellte einen Turm ein, Pornchai Ertelt siegte doch noch. Damit hatte der MSHS 3,5 Punkte, genau wie Plettenberg. Nun war es an Ralph Kämper, in der Partie gegen Jonas Hollstein alles klar zu machen. Kämper hatte inzwischen sogar entscheidenden Vorteil, zwei Mehrbauern, und er hatte sogar auf niedrigem Niveau mehr Zeit. In diesem Bewusstsein aber vergaß er den Faktor Zeit: Sie lief ab, als Hollstein nurmehr wenige Sekunden auf seiner Uhr hatte. Der Altenaer verbuchte den Punkt, der MSHS musste ins Stechen.

Völlig entnervt von diesem Finale wollte Plettenberg zunächst gar nicht mehr stechen und plädierte für einen Losentscheid. Beim MSHS fehlte Nora Jansen, die man für ein mögliches Stechen hatte zurückholen wollen ins Spiellokal, doch dieses Stechen war gar nicht mehr absehbar gewesen. Am Ende einigte man sich darauf, an vier Brettern zu blitzen, dabei behielt der MSHS 3,5:0,5 die Oberhand, nur Jinhon Raymon Nhan holte gegen Ralph Kämper einen halben Punkt, die restlichen Partien gingen an die Gastgeber. Die durften den Pokal damit behalten und sind damit auch automatisch 2027 wieder Ausrichter.



Auftakt der Einzelmeisterschaft im Bezirk: Siege fĂĽr Dolgopolyj und Kernchen
Altena, 23. Januar 2026: Am Freitagabend fand die 1. Runde der Einzelmeisterschaft des Schachbezirks Sauerland in der Burg Holtzbrinck in Altena statt. Die Turnierfavoriten gaben sich dabei keine Blöße. An der Spitze der Setzliste stehen diesmal mit Frank Wichmann, Rolf Schulte und Walter Cordes drei Neuenrade. Es kam zu folgenden Resultaten: Frank Wichmann (Neuenrade) – Nora Jansen (MSHS) 1:0; Norbert Walter (Altena) – Rolf Schulte (Neuenrade) 0:1; Walter Cordes (Neuenrade) – Josef Horstmann (MSHS) 1:0; Yi Hsuan Lin (Altena) – Peter Olszewski (Neuenrade) 0:1; Jonas Hollstein (Altena) – Lothar Mirus (MSHS) 1:0; Jens Kienholz (Altena) – Vladimir Dolgopolyj (MSHS) 0:1, Peter Kernchen (MSHS) – Ekkehard Arnoldi (Plettenberg) 1:0; Jesus Cebrian – Reinhold Kirpal (beide Altena) 1:0.

Die 2. Runde findet am 20. Februar statt, der Spielort ist noch offen. Die Auslosung für die 2. Runde: Hollstein – Wichmann; Schulte – Kernchen; Dolgopolyj – Cordes; Olszewski – Cebrian; Kirpal – Lin; Jansen – Mirus; Arnoldi – Walter und Horstmann – Kienholz.



Schulschach-Kreismeisterschaft: BGL-Team unangefochten, Spormecke landet bei Grundschulen auf Rang vier
Menden, 23. Januar 2026: In Menden fanden am Freitag die Kreismeisterschaften der Schulen im Schach statt. Das Unterstufenteam des Bergstadt-Gymnasiums aus Lüdenscheid verteidigte dabei im Wettkampf IV seinen Vorjahrestitel souverän. 14:0 Punkte standen am Ende für das BGL-Team, aus fünf Youngstern des MS Halver-Schalksmühle gebildet wurde, zu Buche, von 28 möglichen Brettpunkten holte das BGL-Team 25,5 Punkte und verwies damit das Gymnasium an der Hönne Menden (12:2) und das Woeste-Gymnasium Hemer (9:5) auf die Ränge zwei und drei. Außer dem BGL waren im Feld der acht Mannschaften nur Schulen aus dem Nordkreis am Start. Für das BGL-Team spielten in Menden Dominik Hemmerling (7/7), Yaroslav Rosinskyi (7/7), Julian Geitz (5/7), Noah Kuster (3,5/4) und Yehor Pronko (3/3). Als nächstes wartet nun die NRW-Meisterschaft in Hamm auf das BGL-Team. 2025 schaffte die Mannschaft dort sogar die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft.

Beim Grundschulturnier waren weitere Youngster des MSHS, hier im Dienste der Grundschule Spormecke aus Schalksmühle, am Start. Durch die gute Arbeit in der Schach-AG brachten die AG-Leiter Martin Hemmerling und Peter Kernchen sogar drei Mannschaften an den Start. Die 1. Mannschaft der GGS Spormecke belegte im Feld der 13 Mannschaften Rang vier und verpasste die Qualifikation für die NRW-Meisterschaft nur knapp. Die 2. und 3. Mannschaft folgte auf den Rängen zehn und elf.

Vom „Dreamteam“ aus dem Vorjahr war nur noch Linus Hoffmann übrig geblieben, der überragend spielte und am 1. Brett alle sieben Partien gewann. Er hatte schon im Vorjahr mit 8/8 am zweiten Brett überzeugt. Giovanni Giannetta (erst Jahrgang 2018), der sein erstes Turnier spielte, holte am 2. Brett 2,5 Punkte. Einen tollen Tag erwischte am 3. Brett Janosch Hüber (6/7), und auch Benita Heidarpour (3/7) war letztlich zufrieden. Stolz war das Spormecker Teams auf Teamremis gegen die GS Bamberg Iserlohn, in der Schach Unterrichtsfach ist. Das Turnier gewann die Kilianschule Letmathe (13:1) vor der GS Bömberg und dem zweiten Lethmather Team (beide 11:3). Das Spormecke-Team folgte mit 10:4 Punkten knapp dahinter.

In der 2. und 3. Mannschaft aus dem Schalksmühler Höhengebiet spielten fast ausschließlich Turnierneulinge. Nur Alex Fratz hatte schon 2025 in Menden mitgespielt und erzielte am 1. Brett der 2. Mannschaft sehr gute 3,0 Punkte aus sieben Partien. Für die 2. Mannschaft (6:8 Punkte) spielten Alex Fratz (3/7), Milan Lampmann (2/7), David Rahmede (2,5/7) und Charlotte van de Felden (4,5/7). Für die 3. Mannschaft (4:10 Punkte) waren Julian Scharpe (1/7), Mia Böhme (2,5/7), Manuel Jungus (4/7) und Luisa Hoffmann (4/7) im Einsatz. Die sehr guten Ergebnisse der vier Mädchen von der Grundschule Spormecke lassen die AG-Leiter nun überlegen, am 27. März in Hamm mit einem reinen Mädchenteam auf NRW-Ebene anzutreten. Hier ist keine Qualifikation erforderlich.



Schnellschach-Vereinsmeisterschaft: Altmeister Vladimir Dolgopolyj holt im Stechen den Titel
Schalksmühle, 22. Januar 2026: Es war epischer Kampf, und am Ende stand ein Außenseitersieg: Vladimir Dolgopolyj ist neuer Schnellschach-Vereinsmeister des MS Halver-Schalksmühle: In der Verlängerung des Stechen setzte sich der 84-jährige Altmeister aus Omsk gegen Ralph Kämper durch. Kämper war nach dem DWZ-Rating der Turnierfavorit gewesen. Ihm blieb Rang zwei. Pornchai Ertelt, der nach vier Runden schon ein Stück weit wie der Sieger ausgesehen hatte, wurde nach dem Stechen Dritter.

Mit 19 Aktiven war das Turnier exzellent besucht. In fünf Runden nach Schweizer-System sollte der Sieger ermittelt werden. Nach drei Runden war nur noch bei Ralph Kämper und Pornchai Ertelt die Bilanz makellos. Als dann Ertelt in der 4. Runde überraschend gegen Kämper siegte, fehlte ihm nur noch ein Remis zum Turniersieg. Doch Ertelt strauchelte im letzten Spiel gegen Vladimir Dolgopolyj. Ertelt, Dolgopolyj und Kämper hatten damit 4,0 Punkte zu Buche stehen und mussten stechen. In dieses Stechen wäre fast auch noch Youngster Alexander Krugmann gekommen, der in der letzten Runde eine gute Stellung gegen Uwe Kleinschmidt aber nicht verwertete und so den vierten Sieg im Turnier verpasste.

Im Blitzstechen remisieren zunächst Kämper und Dolgopolyj im direkten Duell. Gegen Ertelt behielten beide in der Folge die Oberhand. So stand Ertelt als Turnierdritter fest. Kämper und Dolgopolyj indes mussten noch ein drittes Mal an diesem Abend gegeneinander spielen. Kämper hatte die Schnellschachpartie gewonnen, das erste Blitzduell hatten keinen Sieger gefunden, im zweiten Blitzduell aber behielt Dolgopolyj die Oberhand und stand damit als neuer Vereinsmeister fest.

Hinter dem Toptrio wurde Uwe Kleinschmidt mit 3,5 Punkten Vierter. Den fĂĽnften Platz teilten sich Mohamed Suleiman, Daniel Babczyk, Gerhard Raatz, Klaus Bruhn, Marius Cramer und Alexander Krugmann (alle 3,0). Auf 2,5 Punkte brachten es Lothar Mirus und Peter Kernchen auf Rang elf. Rang 13 teilten sich Tobias Zalka, Vincenzo Leone, Julian Klein und Jesus Cabello Gonzalez (alle 2,0). Thomas Orlik (1,5) wurde 17., gefolgt von Bernward Goebel-Pflug und Laura Orlik (beide 1,0).



Unverhofftes Novum: Duell zweier MSHS-Eigengewächse in der 2. Bundesliga endet mit Remis
Erkenschwick, 21. Januar 2026: Max Lutze und Alex Browning haben sich am Schachbrett nicht nur einmal gegenüber gesessen. Am Samstag indes war es ein ganz besonderes Duell: In der 2. Bundesliga trafen in Erkenschwick im Spitzenspiel die Gastgeber vom SV Erkenschwick und die SG Porz aufeinander. Lutze spielt seit Sommer 2024 für Erkenschwick, Browning seit Sommer 2024 für den Verein aus Köln. Ausgerechnet zum direkten Duell stellten beide Vereine ihre jungen Halveraner als Ersatzspieler am 8. Brett auf. Lutze hatte gegen Browning, der Lutze beim MSHS auch trainiert hat, die weißen Steine. Es wurde eine spannende Partie, in der Browning nach Bauerngewinnen Vorteil zu haben schien, doch am Ende mündete die Partie nach 49 Zügen in ein Remis. Auch der Mannschaftskampf endete mit einem 4:4-Unentschieden. So ist nun Remagen alleiniger Spitzenreiter der 2. Bundesliga, dahinter aber folgen mit einem Punkt Rückstand Erkenschwick und Porz: Das Titelrennen in der 2. Bundesliga bleibt sowohl für Max Lutze als auch für Alex Browning ein spannendes.



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