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Herzensangelegenheit: MSHS bittet am Donnerstag zum Hans-Joachim-Siepe-Gedächtnisturnier
Schalksmühle, 20. April 2026: Am Donnerstag findet im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle ein ganz besonderes Schachturnier statt: Der MSHS und hier ganz speziell Spielleiter Dirk Jansen bittet um Hans-Joachim-Siepe-Gedächtnisturnier. „Dieses Turnier ist mir und vielleicht auch ein paar anderen eine Herzensangelegenheit“, stellt Jansen im Vorfeld fest. „Hajo war nach Ralf Reininghaus mein zweiter wichtiger Schachtrainer – und auch mein Geschichtslehrer. Nach der Schule hielten wir mit der ehemaligen Schach-AG jahrzehntelang Kontakt und trafen uns in regelmäßigen Abständen zu Wochenenden zunächst in seiner Studienstadt Marburg und nach seinem Umzug Anfang der 2010er Jahre in Aachen. Hajo war mir und meinen Mitstreitern der Schach-AG ein guter Freund und wichtiger Weggefährte und so fand ich die Idee meiner Frau, ein solches Turnier auszurichten, wunderbar. Hajo wäre am 21. April 80 geworden und hat uns leider letzten Jahr verlassen, da passt dieser Termin besonders gut.“

Das Besondere am Turnier ist, dass Hajo Siepes Lieblings-Eröffnung aufs Brett kommen muss. Ein Thementurnier also. „Den Affen“, wie er die Eröffnung immer nannte: Weiß spielt im 1. Zug b4 – auch „Orang-Utan-Eröffnung“ genannt. „Und so wird der kleine Stoff-Orang-Utan rechts unter allen Teilnehmern verlost, denn es soll um Spaß gehen und nicht darum, dass der Sieger ihn gewinnt“, sagt Jansen. „Wir würden uns über rege Beteilung freuen!“

Das Turnier beginnt am Donnerstagabend (23. April) um 19.30 Uhr. Gespielt werden sechs Runden nach Schweizer-System, sodass jeder Teilnehmer dreimal mit b4 eröffnen darf. Die Bedenkzeit beträgt 10 Minuten pro Spieler pro Partie!



NRW-Vorrunde der U12-Mannschaften: MSHS-Team auf dem 14. Platz
Schalksmühle, 18. April 2026: Als 16. der Setzliste gestartet, belegte die U12-Mannschaft des MS Halver-Schalksmühle am Samstag bei der Vorrunde der NRW-Mannschaftsmeisterschaft den 14. Platz. Drei der sieben Spiele wurden bei diesem Schnellschach-Wettbewerb für Viererteams gewonnen, vier verloren. Mit einem Sieg mehr wäre eine Top-10-Platzierung möglich gewesen.

Die Siege feierte der MSHS gegen Brackwede (3:1), die Schach-Akademie Paderborn (3:1) und den SV Bochum-Linden (3,5:0,5). Geschlagen geben musste man sich dem SK Münster (0:4), dem Klub Kölner Schachfreunde (0:4), dem SV Mülheim-Nord (1:3) und am Ende denkbar knapp dem TTC Fritzdorf 1,5:2,5. In diesem Spiel gelang Eren Günaydin am 3. Brett ein Sieg gegen den im DWZ-Rating fast 800 Punkte besseren Fardin Jahan Saeidi.

Spieler gegen nominell favorisierte Gegner waren bei diesem Turnier für die MSHS-Youngster fast der Regelfall. Gleich zum Start des Turnier musste Dominik Hemmerling am Spitzenbrett gegen den U10-Blitz-Europameister aus dem Jahr 2024, Konstantin Müller aus Münster, antreten und musste dabei eine von zwei Niederlagen im Turnier hinnehmen. Mit 4,5 Punkten spielte Hemmerling am Spitzenbrett ein tolles Turnier. Auch die 2,5 Punkte für Yaroslav Rosinskyi am 2. Brett waren mehr als achtbar, ebenso die 3,0 Punkte für Eren Günaydin am 3. Brett. Das 4. Brett teilten sich Elia Sirges (1/4) und Noah Kuster (1/3). Insgesamt durfte das Team mit seinem Abschneiden sehr zufrieden sein.

Für die Endrunde Auf dem Ahorn in Wiblingwerde qualifizierten sich Turniersieger Düsseldorfer SK, der SK Münster, die SG Porz, die SF Brackel, der SC Monheim/Baumberg und der Klub Kölner Schachfreunde.



NRW-Viererpokal: MSHS schlägt Herne und steht erstmals im Achtelfinale des Wettbewerbs
Schalksmühle, 18. April 2026: Der MS Halver-Schalksmühle hat im NRW-Viererpokal zum ersten Mal überhaupt das Achtelfinale erreicht. Der Weg dorthin war ein verkürzter. Der MSHS richtete im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle eines der 16 Auftaktwochenenden des Wettbewerbs aus, doch von den nach Schalksmühle gelosten drei Gästen sagten der SV Welper und der SV Hennef ihre Teilnahme im Laufe der Woche ab. So war vor der Erstrundenpartie gegen den SV Unser Fritz Herne klar, dass der Sieger direkt im Achtelfinale stehen würde.

Der MSHS war gegen den Tabellenfünften der Verbandsliga Ruhrgebiet leicht favorisiert und wurde dieser Rolle auch gerecht. Dirk Jansen brachte sein Team am Spitzenbrett gegen Michael Jungbluth in Führung, nachdem dieser im Mittelspiel eine Qualität eingebüßt hatte und dann auch noch unter Druck geraten war. Auch Ralph Kämper (Brett 3) gewann in seiner Partie eine Qualität und spielte den Vorteil zum Sieg aus. Damit stand es 2:0 und der MSHS als Sieger fest, denn selbst bei einem 2:2 hätte nun die Berliner Wertung für die Gastgeber gesprochen.

Es wurde indes ein 2,5:1,5-Sieg: Zwar musste sich Pornchai Ertelt (4) nach langem Kampf in nachteiliger Stellung geschlagen geben, doch Bodo Lüttich (2) kam zu einem sicheren Remis, stand sogar vorteilhaft, doch angesichts des Spielstandes und dem wohl langwierigen Weg, den Vorteil umzumünzen, gab er seine Partie Remis. Nach diesem Erfolg steht der MSHS in der Runde der letzten 16. Am 13./14. Juni finden erneut vier Pokal-Wochenende über ganz NRW verteilt statt. Wer dann der MSHS-Gegner sein wird und wo die Spiele ausgetragen werden, das ist noch offen.



Einzelmeisterschaft des Bezirks Sauerland: Dolgopolyj verliert das Spitzenspiel gegen Wichmann
Neuenrade, 17. April 2026: Frank Wichmann (SF Neuenrade) steht ganz dicht vor dem Gewinn des Titels bei den Einzelmeisterschaften des Schachbezirk Sauerland: Am Freitagabend gewann Wichmann das Topspiel der 4. Runde gegen den nach drei Runden ebenfalls noch verlustpunktfreien Vladimir Dolgopolyj (MSHS). So geht Wichmann am 8. Mai in Schalksmühle mit einem Punkt Vorsprung in die Schlussrunde, benötigt noch ein Remis, um den Turniersieg perfekt zu machen. Der Sieg gegen Dolgopolyj war ein wenig kurios: Nach einem Schachgebot Wichmanns mit dem Springer fasste Dolgopolyj den Springer seines Gegners an, stellte ihn wieder ab und zog mit dem König an den Springer heran. Da er den Springer angefasst hatte und es eine Schlagmöglichkeit gab, galt jedoch die Berührt-geführt-Regel. Dolgopolyj musste mit seinem Läufer den Springer schlagen. Es war der Verlustzug der Partie, danach hatte Wichmann leichtes Spiel.

Gegner von Wichmann ist in der letzten Runde Rolf Schulte (SF Neuenrade). Schulte siegte am Freitagabend im Vereinsduell gegen Peter Olszewski und weist wie Dolgopolyj 3,0 Punkte auf. Wichmann, Schulte und Dolgopolyj (Gegner in der letzten Runde: Jesus Cebrian) kommen damit noch für den Titel infrage. Jeweils 2,5 Punkte weisen nach vier Runden Jonas Hollstein (Altena, Sieg gegen Nora Jansen/MSHS), Jesus Cebrian (Altena, Sieg gegen Jens Kienholz/Altena) und Josef Horstmann (MSHS, Sieg gegen Peter Kernchen/MSHS) auf. Dieses Trio hat im Feld der 16 Teilnehmer noch einen Treppchenplatz im Blick.

Die Ansetzungen für die finale Runde in Schalksmühle am 8. Mai: Wichmann – Schulte; Cebrian – Dolgopolyj; Hollstein – Horstmann; Kirpal - Jansen; Cordes – Walter; Olszewski – Kernchen; Kienholz – Mirus; Lin – Arnoldi



NRW-Einzelmeisterschaft der Jugend: Max Lutze auf Rang vier, Emily Cappuyns auf Platz sechs
Kranenburg, 11. April 2026: Die Leistung war aller Ehren wert, doch zum ganz großen Coup reichte es für den Halveraner Max Lutze am Samstag beim Finale der NRW-Einzelmeisterschaften der Schachjugend NRW in Kranenburg nicht: In einem dramatischen Finale ging Lutze, der beim MS Halver-Schalksmühle groß geworden ist und seit zwei Jahren für den SV Erkenschwick in der Jugend-Bundesliga spielt, als Führender in die Schlussrunde. Vier Spieler wiesen vor dieser letzten Runde 4,5 Punkte aus sechs Partien auf, Lutze hatte den höchsten Buchholz-Wert. Damit war klar, dass ihm ein Sieg zum Titel reichen würde.

Nach einem harten Kampf aber unterlag Lutze in der letzten Partie gegen den Ukrainer Mykhaila Nezhyvenko vom Krefelder SK Turm. In der zweiten Toppartie trennten sich Felix Holzwarth (SG Porz) und Turnierfavorit Maurin Möller (BS Paderborn) mit einem Remis. So gewann Nezhyvenko den NRW-Titel, Holzwarth wurde Vizemeister, Möller Dritter und Lutze Vierter. Lutze war als Zweiter der Setzliste mit drei Siegen hervorragend ins Turnier gestartet, hatte dann gegen den Kölner Nelson Strehse das Topspiel der 4. Runde verloren und in der 6. Runde im Topspiel gegen den FM Maurin Möller remisiert. Damit war der große Coup angesichts der Ergebnisse der Konkurrenz greifbar geworden, doch am Ende reichte es nicht ganz für das große Talent aus dem Sauerland.

Ein sehr gutes Turnier spielte in Kranenburg Emily Cappuyns, Valberterin in Diensten des MS Halver-Schalksmühle: Bei den U16-Mädchen holte sie in einem starken Feld 3,5 Punkte und belegte am Ende den geteilten sechsten Platz. Cappuyns musste sich nur der neuen NRW-Meisterin Daria Shynkar (Paderborn) und der Vizemeisterin Maida Fetahovic (Solingen) geschlagen geben. Daneben gab es drei Remispartien und zwei Siege für Cappuyns. Eine Turnierleistung, die dem MSHS-Talent neben vielen wertvollen Erfahrungen auch einen deutlichen DWZ-Sprung einbringen sollte.

Bei den U14-Jungen belegte Tobias Zalka vom MSHS unter 18 Teilnehmern den 16. Platz und bestätigte damit seine Setzlistenplatzierung. Der Südwestfalen-Vizemeister siegte gegen Nico Fuchs aus Betzdorf und erkämpfte gegen Hermann Finke (Borken) ein Remis. Die übrigen fünf Partien gingen verloren in einem sehr stark besetzten Feld, in dem Philipp Allen (Erkenschwick) neuer NRW-Meister wurde.

Nicht ganz zufrieden war nach der Turnierwoche an der niederländischen Grenze Dominik Hemmerling vom MS Halver-Schalksmühle: Als Achter der Setzliste startete der Schalksmühler in Kranenburg in der U12-Klasse der Jungen, doch nach einem guten Start (Remis gegen Nathan Michelson/Düsseldorf, Sieg gegen Jonathan Meinert genannt Heckmann/Rheine) folgten drei Verlustpunkte in Serie. Mit einem Sieg gegen Yasin Delibas (Bielefeld) und einem Remis gegen David Martens (Elberfeld) klang das Turnier versöhnlich aus, am Ende stand ein geteilter 18. Platz unter 26 Startern zu Buche.

Aus dem Schachbezirk Sauerland waren keine weiteren Spieler in Kranenburg am Start: Alexander Krugmann (MSHS), Philip Soltysik, Jiewen Nhan, Jinhon Raymon Nhan und Jiehou Nhan (alle SvG Plettenberg) verzichteten trotz Qualifikation auf eine Teilnahme.



Faszinosum Grenke-Open: Turniertage mit Carlsen, Keymer und 3650 anderen Schachspielern
Karlsruhe, 09. April 2026: Es gibt im Leben eines Schachspielers Turniere, bei denen zählt auch das Ergebnis, mehr noch aber das Erlebnis: Die Grenke Open in Karlsruhe sind ein solches Turnier: Mit 3658 Aktiven war das Turnier in der Schwarzwaldhalle über die Ostertage das größte offene Schachturnier der Welt.

„Das Turnier ist ein Faszinosum. Nicht nur, weil es das größte der Welt ist. Man spielt auch mit den Besten der Besten in einem Saal und darf Vincent Keymer, Magnus Carlsen und viele andere Stars der Schachwelt hautnah erleben“, beschreibt Dirk Jansen vom MS Halver-Schalksmühle das Besondere. „Das Turnier ist stark organisiert – es gibt kaum etwas zu bemängeln. Bei so vielen Spielern ist die Toilettensituation bisweilen sportlich, beim Catering muss man lange anstehen, zu lange während einer Partie – und ein Analysebereich für so viele Schachbegeisterte ist auch schwierig bereitzustellen. Das hatte zur Folge, dass ich keine meiner Partien im Anschluss mit meinem Gegner analysiert habe. Sehr schade!“

Immerhin: Jansen war in einer auch am Abend analysefreudigen Gruppe unterwegs. Marc Schulze, Thomas Kuhnen und Mirek Skapski aus Plettenberg, dazu die Ex-Plettenberger Max Bouaraba und Dawid Pieper. Vom MSHS war Ralph Kämper dabei. Und sportlich? Marc Schulze spielte nach einer Oberliga-Traumsaison ein Albtraumturnier, brach mit einer Ausbeute von zwei Punkten aus sechs Partien das Turnier vorzeitig ab (Platz 925), verlor 54 Elo-Punkte und traf dafür am freien Tag beim Mittagessen in der Osteria zufällig zwei Tische weiter Magnus Carlsen.

Thomas Kuhnen startete mit einem halben Punkt aus sieben Partien im A-Open und gewann dann noch zweimal (Platz 897). Mirek Skapski musste wegen seiner Elo-Zahl (300 Punkte mehr als im DWZ-Rating) im B-Open spielen und kämpfte sich durch (2,0 Punkte, Rang 1354). Dawid Pieper wurde 756., spielte nur sechs Partien, holte gute 3,5 Punkte. Max Bouaraba (Platz 408) und Dirk Jansen (Platz 492) spielten durch, und holten beide 4,5 Punkte. „Meine persönlichen Erlebnisse hatten eine nie erlebte Bandbreite an unterschiedlichsten Fehlern – aber auch positiven Erlebnissen“, resümierte Jansen nach den Tagen in Karlsruhe, die ihm ein Elo-Plus von zwei Punkten einbrachten.

Mit einem Elo-Minus kehrte Ralph Kämper ins Sauerland zurück. Zwei Remis aus den ersten sieben Runden stockte der Halveraner noch mit zwei Siegen auf und wurde 846., bestätigte fast seinen Platz in der Setzliste. Richtig gut lief es zudem für den inzwischen für die SG Porz aktiven Halveraner und MSHS-Jugendtrainer Alex Browning. Der 24-jährige FIDE-Meister musste sich in den neun Runden nur einmal geschlagen geben, holte 6,5 Punkte und belegte damit als 198. der Setzliste den 67. Platz. Dazu gab‘s ein Elo-Plus von 18 Punkten. Für Browning stimmten Erlebnis und Ergebnis.

Das A-Open gewann übrigens ein wenig im Schatten des von Großmeister Sebastian Siebrecht (in Lüdenscheid bekannt als Macher der seit mehr als zehn Jahren sehr erfolgreichen Lüdenscheider Schachtage) moderierten Super-Großmeister-Freestyle-Turniers (Sieger Vincent Keymer, nur Dritter Magnus Carlsen) ein Internationaler Meister aus Usbekistan. Fünfter wurde mit Ruben Köllner aus Bergneustadt ein Schach-Südwestfale. Die Welt ist klein und doch so groß zu Ostern in Karlsruhe, und am Ende einfach nur faszinierend.



4. Schach-Triathlon des MSHS beendet: Daniel Babczyk siegt vor Thomas Orlik und Peter Kernchen
Schalksmühle, 02. April 2026: Mit zwei klaren 4:0-Siegen für Daniel Babczyk (gegen Jesus Cabello Gonzalez) und Thomas Orlik (gegen Rüdiger Nieland) endete am Gründonnerstag der 4. Offene Schachtriathlon des MSHS. Diese beiden Partien waren Nachholspiele der letzten Runde, zuvor hatte sich bereits Peter Kernchen 4:0 gegen Lothar Mirus durchgesetzt.

Überlegener Sieger des 4. Triathlons ist damit Daniel Babczyk (4,5:0,5 Duelle, 17:3 Punkte). Er verwies Thomas Orlik (3,5:1,5/14:6), Peter Kernchen (3:2/13:7), Jesus Cabello Gonzalez (2,5:2,5/9:11), Lothar Mirus (1:4/5:15) und Rüdiger Nieland (0,5:4,5/2:18) auf die Plätze.

Bester Blitzspieler des Turniers war einer, der sonst gar nicht so gerne blitzt: Peter Kernchen wies am Ende eine 5:0-Bilanz auf und lag damit vor Daniel Babczyk (4:1) und Thomas Orlik (3:2). Im Schnellschach hatte Daniel Babczyk eine blütenweiße Weste, Rang zwei teilten sich mit einer 3:2-Bilanz Jesus Cabello Gonzalez und Thomas Orlik. Im klassischen Schach teilten sich Daniel Babczyk und Thomas Orlik (beide 8:2) Platz ein, gefolgt von Peter Kernchen (6:4). Die vierte Auflage war die Auflage mit der geringsten Teilnehmerzahl, trotzdem war es ein spannendes Turnier, das den Teilnehmern viel Spaß gemacht hat.

4. Triathlon, Endstand: »PDF-Download





MSHS-Osterblitz: Neuer Teilnehmerrekord, Max Lutze siegt vor Marc Schulze
Schalksmühle, 31. März 2026: Erneute Rekordbeteiligung beim Osterblitz des MS Halver-Schalksmühle. Nach 31 Startern im vergangenen Jahre entpuppte sich auch diesmal der Feigendienstag in der Karwoche (an Stelle des Gründonnerstags) als sehr guter Termin. 32 Aktive spielten diesmal die 13 Runden nach Schweizer System. Den Turniersieg feierte bereits nach der vorletzten Runde der inzwischen für den SV Erkenschwick aktive MSHS-Youngster Max Lutze. Mit 12,5 Punkten hatte Lutze, der nur gegen Thomas Windfuhr einen halben Punkt abgab, eineinhalb Punkte Vorsprung vor dem frisch gebackenen Plettenberger FIDE-Meister Marc Schulze (KS Iserlohn). Schulze verlor im Turnierverlauf gegen Lutze und zudem Niklas Kölz und finishte mit 12,0 Punkten.

Den dritten Platz in einem starken Feld teilten sich Niklas Kölz (MSHS), Adrian Babczyk (SK Meinerzhagen) und Helmut Hermaneck (SvG Plettenberg, alle 9,0 Punkte). Hinter Ralph Kämper (MSHS, 8,0) teilten sich Thomas Windfuhr (vereinslos) und Philip Soltysik (SvG Plettenberg, beide 7,5) Rang sieben. Philipp Soltysik erhielt den Sonderpreis als bester Jugendlicher, außerdem gingen Sonderpreise an die Top 3 und zudem Ingrid Hermaneck (beste Dame) und Laura Orlik (beste weibliche Jugendliche). In die Top 10 schafften es auf einem geteilten neunten Rang noch Volker Schmidt (MSHS), Roman Babczyk, Daniel Babczyk (beide SK Meinerzhagen) und Dennis Wackert (SvG Plettenberg, alle 7,0). An die 32 Teilnehmer aus acht Vereinen wurden am Ende 350 bunt bemalte Ostereier verteilt.

Endklassement: »PDF-Download
Kreuztabelle: »PDF-Download




Jugend-Einzelmeisterschaft im Verband: Titel für Emily Cappuyns, Tobias Zalka Vizemeister
Breckerfeld, 30. März 2026: Drei Tage lang ermittelte der südwestfälische Schach-Nachwuchs vom Samstag bis zum Montag in der Jugendherberge an der Glörtalsperre die neuen Verbandsmeister der Altersklassen U18, U16 und U14, zudem die Teilnehmer für die NRW-Einzelmeisterschaft, die in der nächsten Woche in Kranenburg stattfinden wird.

Neuer U18-Verbandsmeister ist Jinhon Raymon Nhan, der sich mit 4,5 Punkten vor Jiehou Nhan (4,0, beide SvG Plettenberg) im Feld der sieben Teilnehmer durchsetzte: Dritter wurde Lukas Jagodzinsky (SV Hemer). Der dritte Plettenberger im Feld, Ali Berk Dursun, wurde Siebter und Letzter. Im U18-Bereich verzichteten alle Teilnehmer auf einen Start auf NRW-Ebene.

Anders in der U16: Hier werden die Drolshagener Iven Unruh und Peter Osetrov nach Kranenburg fahren. Auch hier gab es indes Verzichte: Der neue U16-Verbandsmeister Serdar Senel (SV Hemer) verzichete ebenso auf einen NRW-Start wie Philip Soltysik (SvG Plettenberg), der auf Rang drei landete. So fahren Unruh als Zweitplatzierter und Osetrov als Rangvierter nach Kranenburg. Dean Ricken, zweiter Plettenberger in diesem Feld, belegte Rang sechs unter sieben Teilnehmern.

Eine spannende Titelentscheidung gab’s bei den U14-Jungen: Jiewen Nhan (Plettenberg) und Tobias Zalka (MSHS) lagen nach den fünf Runden komplett gleichauf. Im Blitzstechen setzte sich Nhan 1,5:0,5 durch. Dritter wurde Alexander Krugmann vom MSHS. Nhan und Krugmann verzichteten auf ihr NRW-Ticket. Neben Tobias Zalka wird deshalb der Rangfünfte Nico Fuchs (SV Betzdorf-Kirchen) mit nach Kranenburg fahren.

Bei den Mädchen gab’s für die drei Altersklassen, die ein gemeinsames Turnier spielten, in dem sich Lisa Lueg (SV Menden) vor der punktgleichen Emily Cappuyns (MSHS) den Gesamtsieg sicherte. Die Titel gingen an Lueg (U18), Cappuyns (U16) und Mia Sophie Hillebrand (SV Brilon, U14). In Kranenburg werden nur Lueg und Cappuyns starten.

Der MS Halver-Schalksmühle stellt damit in der nächsten Woche in Kranenburg vier Teilnehmer bei den NRW-Meisterschaft: Vor Tobias Zalka und Emily Cappuyns hatten sich in der U12-Klasse bereits Dominik Hemmerling und Yaroslav Rosinskyi für das Landesfinale qualifiziert. Dazu kommt in der U18-Klasse der Jungen mit Max Lutze ein weiteres MSHS-Mitglied, das aber inzwischen in der zweiten Spielzeit für den SV Erkenschwick unter anderem in der Jugend-Bundesliga spielt.



Osterblitzturnier des MSHS am Dienstagabend ab 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus
Schalksmühle, 30. März 2026: Auch in diesem Jahr veranstaltet der MS Halver-Schalksmühle wieder sein traditionelles Osterblitzturnier in der Karwoche. Zum zweiten Mal allerdings nicht am Gründonnerstag, sondern bereits am Dienstag ab 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße. Nach der tollen Resonanz im Vorjahr hofft der MSHS wieder auf viele Teilnehmer. Gespielt wird mit einer klassischen Bedenkzeit ohne Inkrement (5+0). Auf alle Teilnehmer warten bunte Ostereier und weitere Schokoladenpreise. Eingeladen sind alle Mitglieder, aber auch Gäste aus anderen Vereine und vereinslose Spieler. Das Turnier ist auf 13 Runden nach dem Schweizer-System angesetzt. Ein Startgeld wird nicht erhoben.



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