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Triathlon, 3. Runde: Babczyk siegt gegen Kernchen 3:1, Orlik klettert auf den zweiten Platz
Schalksmühle, 26. Februar 2026: Nach zwei 4:0-Siegen an den ersten beiden Spieltagen ist die Weste von Daniel Babczyk zwar nach der 3. Runde des Schach-Triathlons des MSHS nicht mehr blütenweiß. Einen 3:1-Sieg feierte Babczyk am Ende aber auch gegen Peter Kernchen. Zwar gewann Kernchen zum Start des Abends die Blitzpartie, danach aber gingen die Kräftemessen im Schnellschach und im klassischen Schach an den Tabellenführer. Einen ähnlichen Verlauf nahm der Vergleich zwischen Lothar Mirus und Rüdiger Nieland. Nieland gewann mit einem tollen Königsangriff die Blitzpartie, danach aber siegte zweimal Mirus und holten sich damit einen 3:1-Erfolg. In allen drei Partien des Abends behielt Thomas Orlik gegen Jesus Cabello Gonzalez die Oberhand. Nach drei Runden führt damit Daniel Babczyk (6:0 Punkte) das Klassement vor Thomas Orlik (4:2), Jesus Cabello Gonzalez (3:3), Lothar Mirus, Peter Kernchen (beide 2:4) und Rüdiger Nieland (0:6) an. Am 12. März kommt es zu folgenden Paarungen: Babczyk – Orlik; Mirus – Cabello; Nieland – Kernchen.
2. Frauenbundesliga Ost: Rebecca Browning feiert mit Dippoldiswalde den Aufstieg
Halver/Dippoldiswalde, 23. Februar 2026:
Es war ein echter Aufstiegskrimi zum Saisonfinale: Die Halveranerin Rebecca Browning feierte am Sonntag mit dem Schachzentrum Seeblick Dippoldiswalde den Aufstieg in die 1. Schach-Bundesliga der Frauen. Mit einem 3:3-Teamremis im letzten Saisonspiel gegen die SG 1871 Löberitz verteidigte das Team aus der sächsischen Schweiz beim Heimspiel im Haus Seeblick den hauchdünnen Vorsprung von zwei Brettpunkten und ging damit als Meister der 2. Frauenbundesliga Ost und Aufsteiger über die Ziellinie.
Am Samstag hatte das mit fünf Titelträgerinnen zum Saisonfinale stark besetzte Team aus Löberitz noch mit einem 5:1-Sieg gegen den Tabellendritten Dresden Boden gut gemacht (Dippoldiswalde parallel 4:2 gegen Merseburg), doch im letzten Spiel wehrten die Gastgeberinnen den Angriff des Verfolgers ab. Auch dank Rebecca Browning: Die 24-Jährige vom MSHS, die mit einem Doppelspielrecht in der Frauensparte für das Team aus Sachsen startet, feierte am 4. Brett einen Sieg gegen die WFM Elina Otikova. Es war eine von zwei Siegpartien für Dippoldiswalde. Insgesamt kam Rebecca Browning in der Zweitliga-Spielzeit in drei Partien für das Seeblick-Team zum Einsatz. Auch gegen die beiden Leipziger Mannschaften in der Staffel (SC Leipzig-Lindenau und SG Leipzig) hatte Browning im November zwei Siege eingefahren. So ist ihre Zweitliga-Bilanz 25/26 makellos und dürfte ihr auch ein klares Elo-Plus einbringen.
Nun freut sich Rebecca Browning gemeinsam mit der Familie Peglau (sieben der zwölf Mitglieder des Kaders entstammen der Schachfamilie Peglau) auf die zweite Spielzeit in der 1. Frauenbundesliga. Eine tolle Herausforderung, auch für Studentin aus dem Sauerland, die im Oberhaus sogar deutlich „heimatnähere“ Spielorte antreffen dürfte, allerdings auch noch stärkere Gegnerinnen.
NRW-Klasse, 7. Runde: MSHS besiegt Spitzenreiter Solingen IV und klettert auf den fünften Rang
Schalksmühle, 22. Februar 2026: Zweiter Saisonsieg, Erfolgsserie auf 5:1-Punkte ausgebaut und den Tabellenführer gestürzt: Für den MS Halver-Schalksmühle war es in der NRW-Klasse im Schach ein perfekter Sonntag. 4,5:3,5 siegte der MSHS gegen die SG Solingen IV, die damit vom ersten Platz auf Rang vier zurückfiel. Der MSHS kletterte mit nun sechs Zählern auf Rang fünf, hat zwar nur einen Punkt mehr als der Vorletzte, allerdings trotzdem in den letzten beiden Runden sein Schicksal nun selbst in der Hand. Vorletzter ist aktuell der Godesberger SK II, der am 15. März nach Schalksmühle kommt. Mit einem Sieg kann der MSHS dann die Weichen endgültig auf Klassenerhalt stellen.
Zum Spiel am Sonntag: Nach vier schnellen Remis stand es nach weniger als zwei Stunden 2:2. Volker Schmidt (5, gegen Waagener) hatte den Remisreigen eröffnet, Bodo Lüttich (6, gegen Hannewald), Frank Wollenweber (8, gegen Erkay) und René Runtemund (4, gegen Fichtner) waren dem Beispiel gefolgt. Runtemund war eigens aus der Reha für das Spiel angereist und stand sogar etwas besser. Seit’s drum: Das 2:2 war gut für den MSHS, denn an allen vier Brettern waren die Gäste nach DWZ favorisiert gewesen.
Niklas Kölz (3) brachte sein Team dann nach einem Figurenverlust seines Gegners Rittmann in der dritten Stunde des Mannschaftskampfes mit 3:2 in Führung. Dirk Jansen (2) büßte etwas später in ordentlicher Stellung gegen Blasek unglücklich eine Figur ein und verlor seine Partie, so stand es 3:3. War der Sieg von Kölz nach einer im Sizilianer üblichen Spielwendung, die diesmal aber konkret nicht gegangen war für Rittner, ein wenig glücklich gewesen, so war die Niederlage Jansens eine unglückliche, weil der MSHS-Kapitän bei Wahl einer anderen Option die Figur nicht hätte verlieren müssen. Nach dem 3:3 wurde lange weiter gekämpft: Den Weg zum Sieg machte schließlich der niederländische IM Hans Klip am Spitzenbrett gegen Merlin Mänken frei. Klip spielte mit Schwarz Holländisch und zeigte eine tolle Angriffspartie. Mänken verteidigte sich zwar zäh, nach der Zeitnot aber verlor er eine Figur und das Spiel. Nach dem 4:3 sicherte Ralph Kämper am 7. Brett in etwas besserer Stellung gegen Gülcan mit einem Remis den 4,5;3,5-Teamerfolg ab.
Nicht nur dieser Sieg freute den MSHS am Sonntag. Das Godesberger 4:4 gegen Schlusslicht Wattenscheid II spielt den Sauerländern auch in die Karten. Auch andere Konkurrenten wie Siebengebirge (4:4 nach 4:3-Führung gegen Ratingen), Niederkassel (3,5:4,5 nach zwischenzeitlicher Führung gegen den neuen Tabellenführer Welper) und der SG Ennepe-Ruhr-Süd (3,5:4,5 gegen Porz III) spielten dem MSHS in die Karten. So hat der MSHS es nun selbst in der Hand, die Klasse zu halten. Wer hätte das zum Jahreswechsel gedacht?
Verbandsbezirksliga, 4. Runde: MSHS-Drittvertretung schlägt sich beim Spitzenreiter Hagen achtbar
Hagen, 22. Februar 2026: Sehr gut verkaufte sich die 3. Mannschaft des MS Halver-Schalksmühle am 4. Spieltag der Verbandsbezirksliga 2, trotzdem stand am Ende im Gastspiel beim Tabellenführer TSV Hagen eine 1,5:4,5-Niederlage. Die Siegpartie für den MSHS III feierte Mohamed Suleiman, der am 6. Brett gegen Olaf Pothenick nach einem Figurengewinn im 18. Zug schnell gewann.
Den Ausgleich musste am Spitzenbrett Gerhard Raatz nach zwei Bauernverlusten im Mittelspiel gegen Heinz Schwierzy zulassen, in dieser Partie war der Hagener nach DWZ haushoher Favorit gewesen. Am 2. Brett erkämpfte Ingrid Hermaneck gegen Wolfgang Deinert ein Remis. So stand es 1,5:1,5, und zu diesem Zeitpunkt sah es für den Gast noch sehr ordentlich aus.
Die erste Hagener Führung musste Rüdiger Nieland (5) nach drei Stunden Spielzeit gegen Thomas Wessner zulassen. Nieland hielt sehr gut mit und erreicht ein Endspiel mit gleichem Material, das indes der besser postierte König seines Gegners entschied. Die beiden längsten Partien des Tages dauerten mehr als fünf Stunden: Lothar Mirus (4) fand dabei in einem vorteilhaften Endspiel gegen den klar favorisierten Markus Kneffel den Gewinnweg nicht und verlor die Partie am Ende sogar noch. Ebenso erging es Nora Jansen (3), die gegen den ebenfalls klar favorisierten Stephan Schulte lange sehr gut gestanden hatte, in der Zeitnotphase dann aber auch noch auf die Verliererstraße kam. So endete der Kampf 4,5:1,5 für den Spitzenreiter.
Am letzten Spieltag am 8. März trifft die MSHS-Drittvertretung auf die SvG Plettenberg II. Die MSHS-Zweite erwartet parallel den TSV Hagen zu einem Endspiel um den Aufstieg in die Verbandsklasse.
Bezirksjugendpokal im Bezirk Sauerland: Jiehou Nhan siegt vor Dominik Hemmerling
Schalksmühle, 21. Februar 2026:
Der Turnierfavorit setzte sich letztlich souverän durch: Jiehou Nhan, Spitzenkraft des Verbandsklassen-Seniorenteams der SvG Plettenberg, sicherte sich am Samstag in Schalksmühle den Bezirksjugendpokal im Schachbezirk Sauerland. Im Finale setzte sich Nhan gegen U12-Talent Dominik Hemmerling vom MS Halver-Schalksmühle durch. Auch Hemmerling spielte indes ein ganz starkes Turnier.
Gespielt wurde im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle ein Schnellschachturnier (Bedenkzeit 12+3) nach dem K.o.-System, wobei die Verlierer in einem Turnier nach Schweizer-System weiterspielten, sodass am Ende alle Spieler vier Partien absolviert hatten. Auf den Plätzen drei und vier folgten Dean Ricken und Philip Soltysik von der SvG Plettenberg mit jeweils 3,0 Punkten. Auf 3,0 Zähler auf Rang fünf brachte es auch U12-Talent Yaroslav Rosinskyi vom MSHS, das nur die K.o.-Partie im Viertelfinale gegen Dominik Hemmerling abgab. Jiewen Nhan wurde mit 2,5 Punkten Sechster, der Plettenberger lieferte sich mit Dominik Hemmerling im Halbfinale die spannendste Entscheidung des Tages. Die Schnellschach-Partie endete remis, die erste Blitzpartie ging an Nhan, die zweite an Hemmerling, erst die dritte Blitzpartie entschied zugunsten des Schalksmühlers.
Ein tolles Turnier spielte Elia Sirges (MSHS): Der Schüler von der Primusschule spielte sein erstes Turnier überhaupt und setzte sich in der 1. Runde im Stechen gegen den Dritten der U12-Bezirksmeisterschaft, Yehor Pronko (MSHS) durch. Mit 2,0 Punkten führte Sirges ein punktgleiches MSHS-Quartett auf Rang sieben bis zehn an, zu dem außerdem Laura Orlik, Vincenzo Leone und Noah Kuster gehörten.
Auf den weiteren Plätzen folgten Yehor Pronko, Jannis Grün, Apollon Niemeyer, Luisa Hoffmann, Charlotte van den Velden und Lea Schreiber (alle MSHS). Auch hier waren einige komplette Turnierneulinge dabei, die in diesem Turnierrahmen sehr gut erste Erfahrungen sammeln durften. Van den Velden und Hoffmann stiegen dabei erst in der 2. Runde ein, absolvierten aber auch noch drei spannende Turnierpartien und hatten dabei Erfolgserlebnisse.
Bezirks-Einzelmeisterschaft: Kernchen überrascht gegen Schulte, Dolgopolyj gegen Cordes
Altena, 20. Februar 2026: Drei Spieler sind nach der 2. Runde der Einzelmeisterschaft des Schachbezirks Sauerland noch mit blütenweißer Weste unterwegs: aus dem Favoritentrio ist dies allerdings nur noch Frank Wichmann: Der Neuenrader behielt im Topspiel gegen Jonas Hollstein (Altena) mit Schwarz die Oberhand. Rolf Schulte (Neuenrade) kam gegen Peter Kernchen (MSHS) überraschend nicht über ein Remis hinaus, der Setzlistendritte Walter Cordes (Neuenrade) musste sich gegen Vladimir Dolgopolyj (MSHS) geschlagen geben.
Neben Wichmann und Dolgopolyj hat als dritter Akteur Peter Olszewski (Neuenrade) zwei Siege zu Buche stehen. Er setzte sich mit Weiß gegen Jesus Cebrian (Altena) durch. Daneben kam es zu folgenden Ergebnissen: Reinhold Kirpal – Yi-Hsuan Lin (beide Altena) 1:0; Nora Jansen – Lothar Mirus (beide MSHS) 1:0; Ekkehard Arnoldi (Plettenberg) – Norbert Walter (Altena) 0:1; Josef Horstmann (MSHS) – Jens Kienholz (Altena) 1:0.
Nach zwei Spieltagen in Altena ziehen die Titelkämpfe nun weiter nach Neuenrade. Dort findet am 20. März die 3. Runde statt. Insgesamt ist das Turnier auf fünf Runden angesetzt. In Neuenrade kommt es zu folgenden Paarungen: Wichmann – Olszewski; Kernchen – Dolgopolyj; Kirpal – Schulte; Cordes – Jansen; Cebrian – Hollstein; Walter – Horstmann; Lin – Kienholz; Mirus – Arnoldi.
Post-Karnevalsblitz: Dirk Jansen gewinnt makellos vor Ralph Kämper und Helmut Hermaneck
Schalksmühle, 19. Februar 2026: Zehn Aktive nahmen am ersten Donnerstag der Fastenzeit am Post-Karnevalsblitz des MS Halver-Schalksmühle teil. Gespielt wurde eine einfache Hinrunde und danach eine geteilte Endrunde (vier Teilnehmer) und Platzierungsrunde. Den Sieg feierte Dirk Jansen mit 12,0 Punkten und damit makelloser Bilanz, wobei er in der Vorrunde gegen Ralph Kämper Glück hatte, dass dieser ein zweizügiges Matt übersah. Kämper wurde am Ende mit 9,5 Punkten Zweiter, gefolgt von Helmut Hermaneck (8,0) und Vladimir Dolgopolyj (5,0). In der B-Endrunde spielten Ingrid Hermaneck, Tobias Zalka, Lothar Mirus, Thomas Orlik, Jesus Cabello Gonzalez und Laura Orlik.
Post-Karnevalsblitz des MSHS im Feuerwehrgerätehaus am ersten Donnerstag der Fastenzeit
Schalksmühle, 18. Februar 2026: Am ersten Donnerstag in der Fastenzeit (19. Februar) und damit einen Tag nach dem Aschermittwoch bittet der MS Halver-Schalksmühle zum Post-Karnevals-Blitzturnier ins Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße. Gespielt wird ein Turnier mit klassischer Bedenkzeit (5+0), los geht es im Saal des Feuerwehrgerätehauses um 19.30 Uhr. Der Modus hängt ab von der Teilnehmerzahl. Neben den MSHS-Mitgliedern sind auch Gäste herzlich willkommen.
Verbandsbezirksliga, 4. Runde: MSHS II feiert gegen Turm Altena einen 5:1-Kantersieg
Schalksmühle, 15. Februar 2026:
Eine Woche früher als im Spielplan vorgesehen traf die 2. Mannschaft des MS Halver-Schalksmühle am Sonntag auf den VfB „Turm“ Altena. Die Burgstädter hatten um Spielverlegung gebeten. Hatte die MSHS-Reserve vor einem Jahr noch in Altena den Aufstieg verspielt, so war es diesmal ein souveräner Sieg. 5:1 setzte sich das MSHS-Team durch.
Dabei hatte der Tag nicht gut begonnen. Pornchai Ertelt musste kurzfristig krankheitsbedingt passen, mit Martin zu Putlitz wurde immerhin auf die Schnelle noch ein guter Ersatz gefunden. Beim Gast fehlte mit Dominik Lüno auch die Spitzenkraft. So war der MSHS II favorisiert, aber eben auch gewarnt. Und diesmal lief es vor dieser Konstellation sehr gut. Vladimir Dolgopolyj brachte sein Team am 4. Brett gegen Reinhold Kirpal nach gut einer Stunde in Führung. Eine Stunde später ging dann alles ganz schnell: Mario Rieger (2) hatte in einem Endspiel mit beiderseits vier Bauern einen entfernten Freibauer, der ihm gegen Ulrich Braselmann den vollen Punkt bescherte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Martin zu Putlitz (6) gegen Yi-Hsuan Lin eine Mehrfigur, Thomas Orlik (3) gegen Norbert Walter sogar einen Mehrturm. Beide gewannen ihre Partien wenig später zum 4:0-Zwischenstand.
Mann der Saison bleibt beim MSHS II Jeff Piria: Gegen Jesus Cebrian feierte er im vierten Spiel den vierten Sieg. Ein Mehrbauer und eine gute Bauernstruktur reichten ihm für diesen Sieg. Die Höchststrafe für Altena wurde es indes nicht: Am Spitzenbrett hatte Maxim Brik gegen Jonas Hollstein die Qualität und einen Bauern gegeben und dafür Spiel erhalten. Sein Angriff auf den schwarzen König schlug am Ende aber nicht durch, so behielt Hollstein das Mehrmaterial übrig und verkürzte zum 5:1-Endstand.
Die 3. Mannschaft des MSHS spielt am 22. Februar seine Viertrundenpartie, ist dann beim Spitzenreiter TSV Hagen zu Gast.
Verbandseinzelblitz in Schalksmühle: Marc Schulze holt Titel, Dirk Jansen wird Zweiter
Schalksmühle, 14. Februar 2026:
Der Plettenberger Marc Schulze (KS Iserlohn) ist der alte und der neue Einzelmeister des Schachverbandes Südwestfalen im Blitzschach: Beim Verbandseinzelblitz am Samstagnachmittag in Schalksmühle setzte sich Schulze im Feld der 18 Teilnehmer mit 14,5 Punkten vor Dirk Jansen vom Gastgeber MS Halver-Schalksmühle durch. Für Jansen standen am Ende 12,0 Punkte zu Buche. Dieses Duo vertritt den Verband nun Ende beim NRW-Einzelblitz in Wuppertal-Elberfeld.
Schulze startete im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße mit sieben Siegen. Nach einem Remis gegen Christian Reiffenrath (Hellertaler SF) verlor er in der 9. Runde das Topspiel gegen Dirk Jansen. Mit 7,5 Punkten nach neun Spielen lagen beide gleichauf. Doch für Jansen war es wie gewonnen, so zerronnen: In den nächsten drei Runden ging er gegen Helmut Hermaneck (Plettenberg), Kiran Stützer (Weidenau) und Michael Spiekermann (Menden) leer aus. Damit war das Titelrennen entschieden, mit 4,5 Punkten aus den letzten fünf Partien sicherte Jansen aber noch Rang zwei ab, hatte am Ende einen halben Punkt Vorsprung vor dem Drittplatzierten Ingo Lindam (Hilchenbach).
Vierter wurde der Mendener Robin Trippe, der Marc Schulze in der 14. Runde noch die zweite, allerdings folgenlosen Niederlage des Tages beibrachte. Wie Trippe kamen auch Christian Reiffenrath und Andrey Osetrov (Drolshagen) auf Rang fünf uns sechs auf 11,0 Zähler. Der ukrainische IM Viktor Gudok (Kreuztal) und Matthias Hoffmann aus dem Kiersper Verbandsliga-Team folgten mit 10,0 Punkten auf Rang sieben und acht. In die „Top 10“ schafften es außerdem Michael Spiekermannn (9,5) und Kiran Stützer (9,0).
Aus dem Bezirk Sauerland waren zudem Helmut Hermaneck und Ralph Kämper (MSHS) dabei, die beide 7,0 Punkte holten und damit die Ränge zwölf und 13 belegten. Daniel Babczyk (SK Meinerzhagen), der das Turnier nach 15 der 17 Runden aus beruflichen Gründen abbrechen musste, landete mit 3,0 Zählern auf dem 17. Platz.
Verbandsbezirksklasse, 5. Runde: Zweimal ein 2:2-Teamremis für die MSHS-Mannschaften
Hohenlimburg/Menden, 07. Februar 2026:
In der 5. Runde der Verbandsbezirksklasse kamen die beiden Teams des MS Halver-Schalksmühle zu zwei 2:2-Unentschieden: Die 4. Mannschaft ist weiter ungeschlagen und führt mit 8:2 Punkten das Klassement in der Liga an, die 5. Mannschaft hat nun 5:3 Punkte und ist damit Tabellenzweiter in der insgesamt sehr ausgeglichen besetzten Spielklasse.
Die 5. Mannschaft musste beim SV Turm Hohenlimburg III antreten. Nach eineinhalb Stunden musste sich Youngster Yaroslav Rosinskyi am 4. Brett gegen Hans Ribbert geschlagen geben. Den 1:1-Ausgleich schaffte Alexander Krugmann am 2. Brett gegen Siegfried Warnack nach einem Leichtfigurengewinn. Eine abenteuerliche Partie gab es am 3. Brett zwischen Henning von Bargen und Ron Dikan. Beide Spieler standen zwischenzeitlich klar auf Gewinn, gaben ihre Vorteile aber wieder her, am Ende mündete die Partie in ein Remis. Und auch am Spitzenbrett zwischen Jürgen Raue und Peter Kernchen gab’s ein Remis – hier hatte Kernchen die etwas bessere Stellung, reizte diese aber nicht weiter aus und gab sich mit einem halben Punkt zufrieden. Damit war der 2:2-Endstand perfekt.
Die 4. Mannschaft kamen beim nach DWZ-Rating klar favorisierten SV Menden III auch zu einem 2:2-Remis. Auch hier gab’s eine Gewinnpartie, die aufs Konto von Tobias Klampt ging. Er überspielte am Spitzenbrett Ulrich Schürmann, der in der Eröffnung fehlgegriffen hatte, komplett und siegte nach nur 19 Zügen. Sehr viel länger kämpfte der MSHS-Nachwuchs: Dominik Hemmerling (2) kam dabei gegen Henryk Rostek ebenso zu einem Teilerfolg wie Tobias Zalka (3) gegen Leo Sebesta, in beiden Fällen hatten die Mendener die deutlich höhere Wertungszahl. Am 4. Brett musste sich Laura Orlik gegen den deutlich erfahreneren Markus Völlmecke geschlagen geben, zeigte aber auch einen langen Kampf und eine sehr ordentliche Leistung.
NRW-Klasse, 6. Runde: MSHS feiert in Wattenscheid den ersten Saisonsieg
Wattenscheid, 01. Februar 2026:
Der MS Halver-Schalksmühle feierte in der NRW-Klasse der Schachspieler in der 6. Runde den ersten Saisonsieg: Im Kellerduell beim SV Wattenscheid II setzte sich der MSHS am Sonntag 5:3 durch. Es war mit Blick auf die überraschenden Erfolge der direkten Rivalen, SG Siebengebirge (5:3 beim Spitzenreiter Solingen IV) und SG Niederkassel (4,5:3,5 beim Tabellenzweiten Ratingen), ein fast schon lebenswichtiger Sieg im Abstiegskampf. Der MSHS weist nun als Drittletzter 4:8 Punkte auf.
In Wattenscheid gab es zunächst drei Remisschlüsse: Mannschaftskapitän Dirk Jansen (2) remisierte gegen Dieter Buchenthal, René Runtemund (4) in etwas schlechterer Stellung gegen Thomas Thelen und Niklas Kölz (3) gegen den nach DWZ klar favorisierten Hans-Gerd Schmedders. Das war für den Gast völlig in Ordnung, weil der MSHS an den hinteren Brettern, die noch liefen, ebenso wie am Spitzenbrett DWZ-Vorteile hatte.
Tatsächlich gingen die Sauerländer dann am 8. Brett in Führung: Ralph Kämper hatte gegen Tanja Kraus zwei verbundene Mehrbauern und nutzte diese technisch sicher zum Sieg. Nach dem Remis von IM Hans Klip (Foto) am Spitzenbrett gegen Stefan Schlange führte der MSHS somit 3:2 und lag auf Siegkurs. Davon sollte er nicht mehr abkommen. Zwar wusste Klaus Peter Wortmann (5) mit Mehrfigur bei zwei Minusbauern gegen Markus Schwebel nicht zu einem vollen Punkt zu nutzen, machte am Ende mit Turm und Läufer gegen den blanken Turm des Gegner Remis.
Doch dafür entschied Bodo Lüttich (7) ein schwieriges, remisliches Bauernendspiel gegen Mohamed Said Amin noch ganz stark für sich. Damit war der Kampf gewonnen. Zuletzt remisierte nach langem Kampf Rebecca Browning (6) gegen Ulrich Schlee. Sie hatte mit einem Mehrbauern auf Sieg gespielt, doch letztlich endete auch diese Partie mit einem Remis zum 5:3-Endstand für den MSHS.









