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Schnellschach-Vereinsmeisterschaft am Donnerstag: Auch Gäste sind herzlich willkommen
Schalksmühle, 31. März 2025: Am Donnerstag, 3. April, findet im Feuerwehrgerätehaus an der Volmestraße die Schnellschach-Vereinsmeisterschaft des MS Halver-Schalksmühle statt. Gespielt werden fünf Runden Schnellschach nach Schweizer-System. Die Bedenkzeit pro Spieler pro Partie beträgt 15 Minuten (ohne Zeitzuschlag). Auch Gäste sind zum Turnier herzlich eingeladen. Der MSHS hofft, dass ein attraktives Teilnehmerfeld zusammenkommt, und auf einen spannenden Schachabend. Turnierbeginn ist um 19.30 Uhr.



Bezirksliga Sauerland: MSHS III geht im vorgezogenen letzten Spiel 0:6 unter gegen Altena
Schalksmühle, 30. März 2025: In einem vorgezogenen Spiel der letzten Runde der Bezirksliga Sauerland unterlag die 3. Mannschaft des MS Halver-Schalksmühle am Sonntag dem VfB „Turm“ Altena 0:6. Die Burgstädter hatten um die Verlegung gebeten, weil sie am Spieltermin Personalprobleme gehabt hätten.

Das Kräftemessen verlief maximal einseitig. Die gesundheitlich angeschlagene Nora Jansen (4) griff früh fehl und gab bereits nach 13 Zügen gegen Norbert Walter auf. Rüdiger Nieland (6) wurde von Jens Kienholz nach 19 Zügen mattgesetzt. Dieter Löbel (5) hatte zwar gegen Reinhold Kirpal einen schönen Königsangriff gestartet, verlor dann aber durch eine Springergabel die Dame und gab auch direkt auf.

Auch Gerhard Raatz, der kurzfristig für Ralf Reininghaus ins Team gerückt war, musste sich nach einem Qualitätsverlust gegen Ulrich Braselmann geschlagen geben. Ingrid Hermaneck kämpfte lange gegen Dominik Lüno, doch auch am Spitzenbrett ging die Partie letztlich an die Burgstädter. Zu guter Letzt musste sich auch Lothar Mirus Jonas Hollstein beugen. Hollstein hatte im Mittelspiel einen Bauern gewonnen. Diesen Vorteil verwertete er im Turm-Endspiel technisch sicher zum Sieg.

Für die 2. und die 4. Mannschaft des MSHS endet die Saison am Sonntag, 6. April, mit einem Doppel-Heimspiel. Die Partie der Viertvertretung gegen die SvG Plettenberg II hat dabei keine Bedeutung mehr für die Aufstiegsfrage. Das Spiel der 2. Mannschaft gegen die SF Attendorn indes ist das Gipfeltreffen und ein echtes Endspiel um den Aufstieg. Die Partien beginnen am Sonntag um 14 Uhr im Feuerwehrgerätehaus.



Verbandsliga-Saisonfinale: MSHS verpasst nach 4:4 in Kierspe den zweiten Platz
Kierspe, 30. März 2025: Am Ende stand ein 4:4-Teamremis, das den Gastgebern des SV Kierspe noch einmal eine gute Bestätigung war, eine sehr gute Saison gespielt zu haben. Für die Gäste des MS Halver-Schalksmühle war’s beim Finale der Verbandsliga-Aufstiegsrunde im Schach aber nicht Fisch, nicht Fleisch: Ein knapper Sieg hätte den MSHS auf den Relegationsrang zwei gehievt. Doch weil Weidenau dem Spitzenreiter Meschede ein 4:4 abtrotzte, beenden die Siegerländer die Saison als Vizemeister. Dem MSHS blieb punkt- und brettpunktgleich mit Hellertal Rang drei und die leise Hoffnung, dass Weidenau auf die Relegation verzichtet. Dann dürfte der MSHS doch noch um den Aufstieg in die NRW-Klasse spielen.

Das Spiel in Kierspe sah zwei ersatzgeschwächte Teams: Die Gastgeber mussten Rode und Koch ersetzen, beim Gast fehlten Wortmann und Lüttich. In Front ging der MSHS durch den Sieg von Niklas Kölz (4) gegen Dirk Holler: Kölz krönte seine Saison als bester Scorer des MSHS (5/7), gewann erst zwei Bauern und dann die Partie. Den Ausgleich für Kierspe schaffte im Ersatzspielerduell an Brett acht Falk Menz gegen Mario Rieger. Rieger hatte ein Gambit angenommen, doch sein Mehrbauer machte ihn nicht glücklich. Fortan spielte nur noch Menz, gewann zwei Bauern zurück und dann eine Figur. Ein verdienter Sieg. Nach einem ausgekämpften Remis in komplexer Stellung am 2. Brett zwischen Matthias Hoffmann und René Runtemund brachte Dirk Jansen den MSHS am 3. Brett zwar gegen Norman Werner nach einem überzeugenden Sieg gegen Werners Französische Verteidigung in Führung, doch danach wendete sich das Blatt zugunsten der Kiersper.

Am 7. Brett hatte Torsten Ellend früh einen Bauern gewonnen gegen Maxim Brik, der im Londoner System nicht gut aufgestellt war. Ellend hatte Vorteil, doch Brik hatte sich danach zurückgekämpft und wieder alle Chancen, doch in Zeitnot verdarb der MSHS-Akteur das Endspiel, sodass Ellend doch den vollen Punkt einfuhr. So war’s auch am Spitzenbrett: Das Turm/Springer-Endspiel, das aufs Brett gekommen war, war schlichtweg vorteilhaft für Stephan Irrgang gegen Rebecca Browning. Irrgang verwertete es zur 3,5:2,5-Führung für Kierspe.

Nun brauchte es für den MSHS zwei Siege. Ralph Kämper (6) setzte gegen Jan Wiemer alles auf eine Karte und gewann zum 3,5:3,5-Ausgleich. Doch fast zeitgleich einigten sich am 5. Brett Volker Schmidt und Klaus Theunissen in einer ausgeglichenen Endspielstellung auf ein Remis. Damit endete der Mannschaftskampf 4:4.

Der MSHS beendet die Aufstiegsrunde als Dritter, der SV Kierspe als Fünfter. Ob’s noch eine Relegation für den MSHS gibt, das hängt nun wohl von den Ambitionen des SV Weidenau-Geisweid ab.



NRW-Titelkämpfe der Schulen in Hamm: MSHS-Talente mit BGL-Team sensationell Vizemeister
Hamm, 28. März 2025: Riesenerfolg für die Schach-Schulmannschaft des Bergstadt-Gymnasiums in Lüdenscheid: Bei der NRW-Endrunde in den Zentralhallen in Hamm belegte das Unterstufenteam von der Saarlandstraße in Lüdenscheid unter 57 Mannschaften den zweiten Tabellenplatz und qualifizierte sich damit für die Deutschen Meisterschaften im Schulschach, die in dieser Wettkampfklasse vom 1. bis zum 4. Mai in Bad Homburg stattfinden.

Das BGL-Team, mit vier Talenten des MSHS, blieb in den sieben Runden Schnellschach ungeschlagen. In Runde drei gab es ein 2:2-Teamremis gegen die Luisenschule aus der Schachhochburg Mülheim/Ruhr, in der 6. Runde ein weiteres 2:2 gegen den Turniersieg, das Immanuel-Kant-Gymnasium aus Dortmund. In diesem Spiel schaffte es Dominik Hemmerling am Spitzenbrett, dem stärksten Spieler des Turniers, Alexander Rogner (SF Brackel) eine Niederlage beizubringen.

Mit 10:2 Punkten ging’s mit einem hauchdünnen Vorsprung in die Schlussrunde gegen das Otto-Hahn-Gymnasium aus Monheim. Klar war: Mit einem Sieg war Rang zwei und die DM-Teilnahme sicher. Tobias Zalka und Yaroslav Rosinskiy brachten das BGL 2:1 in Führung, zuletzt musste Julian Geitz am 4. Brett ums entscheidende Remis kämpfen. Das gelang dem einzigen Nicht-Vereinsspieler im BGL-Team, der kämpfte wie ein Löwe. Mit dem 2,5:1,5-Erfolg war mit 12:2 Punkten der Vizetitel sicher. Dominik Hemmerling (6/7) als drittbester Spieler am 1. Brett und Tobias Zalka (6/7) als zweitbester Spieler am 2. Brett erhielten zudem Brettpreis-Medaillen. Auch die Bilanzen von Yaroslav Rosinskiy (5/7), Noah Kuster (3/3) und Julian Geitz (1,5/4) durften sich sehen lassen.

Vier der fünf Spieler des BGL gehören dem MS Halver-Schalksmühle an und sind auch der Schach-AG-Arbeit der Grundschule Spormecke hervorgegangen. Die nächste Spormecke-Generation war im Grundschulturnier der NRW-Endrunde mit von der Partie. Unter 55 Grundschulteams reichte es für die Spormecke in Hamm mit 14,5 Brettpunkten (bei 8:10 Mannschaftspunkten) für den 24. Platz. Im Grundschulturnier gaben die Brettpunkte den Ausschlag. Mit einem Remis und zwei Siegen startete die Spormecke stark, lag nach drei Runden auf Rang vier. Gegen die Topteams gab es danach aber noch drei Niederlagen. U10-Verbandsmeister Eren Günaydin vom MSHS (5/7) war am 1. Brett der erfolgreichste Scorer der Spormecke. Außerdem spielten Linus Hoffmann (2/7), Paul Jonas Barth (3,5/7), Fynn Geise (1/3) und Maxi Schmitz (3/4). Auch das Spormecke-Team war unterm Strich zufrieden mit diesem Abschneiden.

Im Wettkampf II der Titelkämpfe, also bei den ältesten Schülern, belegte das Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Plettenberg den sechsten Platz. Zur DM-Qualifikation fehlten den starken Youngstern der SvG Plettenberg aber diesmal zwei Mannschaftspunkte. Den NRW-Titel holte sich das Theodorianum aus Paderborn mit NRW-Meister Maurin Möller am Spitzenbrett vor dem Leibniz-Gymnasium aus Dortmund. Das Plettenberger Team startete mit drei hohen Siegen und verlor dann überraschend deutlich gegen das Humboldt-Gymnasium aus Düsseldorf (1:5). Gegen das Leibniz-Gymnasium gab’s ein 3:3, gegen das BMV-Gymnasium aus Essen ebenfalls. Am Ende standen 10:4 Punkte zu Buche und Platz sechs – ein gutes Ergebnis, aber nicht gut genug für den Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Für das Plettenberger Team spielten Julian André Selter (2/7), Jinhon Raymon Nhan (5/7), Jiehou Nhan (6/7), Ali Berk Dursun (4,5/7), Jiewen Nhan (5,5/7). Philip Soltysik (3,5/4) und Dean Ricken (2/3), allesamt Vereinsspieler der SvG Plettenberg.



Schach-Triathlon, vorletzte Runde: Dezimiertes Programm und noch keine Entscheidung
Schalksmühle, 27. März 2025: Mit einem Sieg gegen Gerhard Raatz hätte Daniel Babczyk vorzeitig den Sieg beim Schach-Triathlon perfekt machen können, doch daraus wurde nichts: Babczyk sagte die Partie im Vorfeld ab, ebenso wie Jesus Cabello Gonzalez sein Spiel gegen Stefan Sönnecken. Die Paarungen müssen nun noch nachgeholt werden. In den beiden ausgetragenen Spielen setzte sich Vladimir Dolgopolyj 4:0 gegen Lothar Mirus durch, Peter Kernchen behielt 3,5:0,5 gegen Rüdiger Nieland die Oberhand, hier endete die Blitzpartie mit einem Remis.



Blitz-Einzelmeisterschaft des Verbandes: Dirk Jansen auf Rang fünf, Ralph Kämper Zehnter
Plettenberg, 22. März 2025: Es war der Tag der Lokalmatadoren: Bei den Einzelmeisterschaften des Schachverbandes Südwestfalen im Blitzschach setzte sich am Samstag in Plettenberg der Turnierfavorit Marc Schulze, ein Plettenberger in Diensten des NRW-Liga-Teams der Königsspringer Iserlohn, überlegen mit vier Punkten Vorsprung auf die nächsten Verfolger durch. 21,5 Punkte holte Schulze in den 24 Partien des Tages, verlor lediglich gegen Guido Flöper (Lennestadt) und Dirk Jansen (MS Halver-Schalksmühle), machte zudem gegen Michael Spiekermann (Menden) Remis. Ein überragendes Turnier des Blitz-Spezialisten.

Schulze fährt damit zur NRW-Meisterschaft, die am nächsten Samstag im westfälischen Halle stattfinden wird. Die Überraschung des Tages war indes, dass Jiehou Nhan ihn zu diesen Titelkämpfen begleiten wird. U16-Talent Nhan trat mit dem Ausrichterplatz für die SvG Plettenberg an und gab als 14. der Setzliste zahlreichen Favoriten das Nachsehen, sicherte sich mit 17,5 Punkten dank der besseren Sonneborn-Berger-Wertung vor den punktgleichen André Weber (Meschede) und Ingo Lindam (Hilchenbach) Platz zwei. Weber verpasste als Dritter zwar die NRW-Qualifikation, ist aber wie Schulze und Nhan vorqualifiziert für die Verbandsmeisterschaft 2026.

Die Schlüsselpartie für Jiehou Nhan war jene in der vorletzten Runde, in der er gegen Dirk Jansen gewann. Jansen lag bis dahin selbst gut im Rennen um Platz zwei, wurde so am Ende mit 17,0 Punkten aber „nur“ Fünfter. "Nie war es leichter, sich für die NRW-Meisterschaft zu qualifizieren", stellte Dirk Jansen fest, der im Turnierverlauf die eine oder andere gute Chance ausgelassen hatte. Ein gutes Turnier war es für den MSHS-Akteur, doch am Ende fehlte ein Quäntchen, um auf NRW-Ebene dabei sein zu dürfen. Mit Ralph Kämper durfte auch der zweite MSHS-Starter zufrieden sein: Kämper belegte mit guten 14,0 Punkten den zehnten Platz und ließ unter anderem den Vorjahresvizemeister, IM Viktor Gudok (Kreuztal), der nur Elfter wurde, hinter sich.

Für die SvG Plettenberg durften nach zwei Absagen auch Jinhon Raymon Nhan (10,5 Punkte, 16.) und Jiewen Nhan (2,0 Punkte, 25.) noch ins Turnier nachrücken. Aus dem Bezirk Sauerland belegten zudem Guido Flöper (Lennestadt, 11,0) und Bezirksmeister Christian Midderhoff (Neuenrade, 7,0) die Plätze 15 und 20. Der Lüdenscheider Daniel Babczyk (SK Meinerzhagen) vertrat die Farben des Bezirks Oberberg und wurde mit 8,5 Zählern 18. des Endklassements.



Bezirksliga Sauerland: MSHS II gibt in Altena ersten Punkt ab, MSHS IV feiert ersten Saisonsieg
Altena/Plettenberg/Attendorn, 16. März 2025: In der Bezirksliga Sauerland hat die 2. Mannschaft des MS Halver-Schalksmühle vor dem Gipfeltreffen zum Saisonfinale im Fernduell mit den SF Attendorn ihren Vorteil wieder eingebüßt: Beim 3:3 beim VfB „Turm“ Altena gab der MSHS II einen Punkt ab. Bei jeweils 9:1 Punkten und 1,5 Brettpunkten Rückstand auf Attendorn muss der MSHS II nun am 6. April daheim gegen Attendorn gewinnen, wenn’s mit dem Aufstieg etwas werden soll.

In Altena war es ein Nachmittag der Weißspieler. In allen sechs Begegnungen setzten sich die Spieler mit den weißen Steinen durch. Nach DWZ-Rating kamen so Ergebnisse zustande, die nicht unbedingt so erwartbar gewesen waren: Vladimir Dolgopolyj (4) verlor gegen Norbert Walter, Jeff Piria (6) gegen Jesus Cebrian. Und auch Frank Wollenweber (2) zog nach einem Fingerfehler (er hatte den Läufer statt den König angefasst) gegen Jonas Hollstein den kürzeren. An allen drei Brettern war der MSHS nach DWZ eigentlich recht klar im Vorteil gewesen.

Dafür schaffte Pornchai Ertelt am Spitzenbrett gegen den nach DWZ favorisierten Dominik Lüno eine Überraschung, spielte mit Weiß einen schönen Sieg heraus. Mario Rieger (3) behielt gegen Ulrich Braselmann ebenfalls die Oberhand, genauso wie Thomas Orlik (5) gegen Reinhold Kirpal, so endete der Mannschaftskampf mit einem 3:3-Unentschieden.

Den ersten Sieg in der laufenden Saison feierte die 4. Mannschaft im Kellerduell bei den SF Attendorn II. 4:2 setzte sich die Mannschaft von Peter Kernchen durch und zog im Klassement an den Attendornern vorbei. Benno Turke (3) brachte den MSHS IV nach nur 45 Minuten gegen Henri Mickisch in Führung. Wenig später musste sich Tobias Zalka (5) gegen Julian Klein geschlagen geben. Am Spitzenbrett besorgte Sokratis Goniadis gegen Ludger Hesener die erneute Führung für den Gast.

Den Big Point des Nachmittags holte danach Diane Wahle (4) gegen Ben Busenius. Wahle verlor die Dame, eroberte die Dame ihres Gegners dann zurück und stand trotzdem eher schlecht, doch nach großem Kampf feierte sie doch noch den Sieg zur 3:1-Führung. Um den Teamerfolg abzusichern, machte danach Peter Kernchen gegen Klaus Bruhn remis. Schließlich kam auch Tom Reich (6) gegen Andreas Pankrath noch zu einem halben Punkt, sodass der 4:2-Sieg perfekt war.

Weniger gut lief es für die nach dem Ausfall von Gerhard Raatz (krank) in Unterzahl angetretene 3. Mannschaft bei der SvG Plettenberg II. 1,5:4,5 musste sich der MSHS III geschlagen geben gegen ein Plettenberger Team, das angesichts des Fehlens von Ratho Rahs verstärkt aus Jugendlichen bestand. Nur Ingrid Hermaneck (2) kam gegen Ekkehard Arnoldi nach einem Läufergewinn zu einer Siegpartie. Dazu kam am 5. Brett ein Remis von Nora Jansen gegen Yanni Dahlbüdding.

Die übrigen drei Spiele aber gingen an die Gastgeber: Josef Horstmann verlor am Spitzenbrett gegen Marcel Sorol, der ein dreizügiges Matt schön verwertete. Jiewen Nhan brachte am 3. Brett gegen Lothar Mirus schön einen Bauern durch und gewann. Und auch am 6. Brett zog der MSHS III den kürzeren, hier hatte Dieter Löbel gegen Dimitrios Sfiriklas nicht gut eröffnet und kämpfte danach letztlich auf verlorenem Posten.



Jugend-Verbandsliga: Gebrauchter Nachmittag für den MSHS-Nachwuchs in Plettenberg
Plettenberg, 15. März 2025: In der Jugend-Verbandsliga Südwestfalen musste sich der MS Halver-Schalksmühle bei der SvG Plettenberg überraschend deutlich 0,5:5,5 geschlagen geben. Der komplette Mannschaftskampf lief nicht rund für die Gäste aus Schalksmühle und Halver, die kurzfristig U10-Verbandsmeister Eren Günaydin ersetzen mussten. Das 1:0 für Plettenberg besorgte Dimitrios Sfiriklas am 6. Brett gegen Edwin Cappuyns. Cappuyns hatte eine Figur geopfert, was aber nicht durchschlagen war, nach 1:15 Stunde wurde er mattgesetzt.

Gut 20 Minuten später gab auch Emily Cappuyns (4) gegen Philip Soltysik nach Damenverlust auf. Und auch die dritte Schwarzpartie des Nachmittags von Ron Dikan (2) gegen Jiewen Nhan war 20 Minuten später zugunsten der Plettenberger beendet. Entschieden war die Partie nach dem Remis am Brett drei zwischen Dean Ricken und Dominik Hemmerling: Hemmerling hatte im Schwerfigurenendspiel zwar etwas bequemer gestanden, doch zum Sieg hatte es letztlich nicht gereicht.

Nach mehr als zwei Stunden unterlag auch Sokratis Goniadis am Spitzenbrett gegen Ali Berk Dursun. Goniadis hatte aktiver gestanden, dann aber nach einem Fehler die Qualität geben müssen, so war auch diese Partie nicht zu halten. Am längsten kämpfte Diane Wahle, gewann gegen Yanni Dahlbüdding einen Bauern zurück, doch im Läuferendspiel büßte sie erneut einen Bauern ein, sodass am Ende auch hier die Gastgeber die Oberhand behielten.



Einzelpokal im Schachverband: Viertelfinale Endstation für Lüno und Dolgopolyj
Verband Südwestfalen, 15. März 2025: Die Spieler des Bezirks Sauerland sind im Einzelpokal des Schachverbandes Südwestfalen nicht ganz unerwartet ausgeschieden. Vladimir Dolgopolyj (MSHS) musste sich mit Weiß dem Hilchenbacher Ingo Lindam geschlagen geben. Bezirkspokalsieger Dominik Lüno (Turm Altena) verlor mit Schwarz gegen Michael Spiekermann (SV Menden). Neben Lindam und Spiekermann qualifizierten sich Stefan Paschkewitz (Bad Laasphe) und Bardiya Bakhtiari Abbaspour (Gummersbach) fürs Halbfinale. Im Halbfinale trifft Bakhtiari Abbaspour auf Lindam, Paschkewitz hat Weiß gegen Spiekermann.



Triathlon, 5. Runde: Daniel Babczyk setzt sich auch gegen Lothar Mirus klar durch
Schalksmühle, 13. März 2025: In der 5. Runde des Schach-Triathlons fanden am Donnerstag nur zwei der vier Paarungen statt: Daniel Babczyk bleibt dabei auf Siegerkurs, setzte sich gegen Lothar Mirus 4:0 durch. Nach den Siegen im Blitz- und im Schnellschach wählte Babczyk in der klassischen Partie das Morra-Gambit und überspielte Mirus, der schon nach 20 Zügen aufgab. In der zweiten Partie des Abends setzte sich Stefan Sönnecken 3:1 gegen Peter Kernchen durch. Das Spiel zwischen Jesus Cabello Gonzalez und Vladimir Dolgopolyj wird am Montag (17. März) im Rahmen des Seniorenschachs in Halver nachgeholt.



Verbandsliga-Aufstiegsrunde: MSHS besiegt Hellertaler SF und hat Rang zwei weiter im Blick
Schalksmühle, 09. März 2025: Der SV Meschede steht als Meister der Verbandsliga Südwestfalen und Aufsteiger in die NRW-Klasse fest. Der SV Kierspe schaffte es gleichwohl am Sonntag als erste Mannschaft in dieser Saison, dem Meister ein Teamremis abzutrotzen. Der MS Halver-Schalksmühle hofft nach dem überzeugenden 5,5:2,5-Heimsieg gegen die Hellertaler SF im Fernduell mit dem SV Weidenau-Geisweid weiter auf den zweiten Platz und die Relegationschance in Richtung NRW-Klasse.

Im Duell der beiden NRW-Klassen-Absteiger siegte der MSHS verdient. „Endlich mal ein rundum überzeugender Sieg“, freute sich Kapitän Dirk Jansen. Mit 4:4 Punkte und eineinhalb Brettpunkten Rückstand auf Weidenau ist Relegationsplatz zwei dabei weiter greifbar. Auch deshalb, weil Weidenau in der letzten Runde gegen Meschede antritt. Der MSHS ist beim Saisonfinale zum Derby in Kierspe zu Gast.

Gegen die Gäste aus dem Siegerland dauerte es drei Stunden bis zur ersten Entscheidung: Dirk Jansen (2) brachte sein Team gegen Müller nach einer sehenswerten Partie gegen die Najdorf-Verteidigung in Führung. Zwar musste sich Niklas Kölz (3) mit Schwarz gegen Wolfgang Petri beugen, der taktisch ganz stark auftrumpfte. Danach aber lief es für den MSHS wie am Schnürchen. Rebecca Browning gewann nach einer strategisch stark angelegten Partie am Spitzenbrett gegen Rahim Rahimi. Pornchai Ertelt (8), der kurzfristig für den erkrankten René Runtemund ins Team gerückt war, erhöhte gegen Herfel auf 3:1. Ertelt hatte zunächst nicht unbedingt besser gestanden, in Zeitnot aber gewann er einen Bauern und entschied die Partie für sich.

Auf 4:1 erhöhte Bodo Lüttich (6) gegen Kemper: Lüttich hatte die gesamte Partie über bequem gestanden, in Zeitnot dann hatte Kemper entscheidend Material eingebüßt. Dass die Partie von Volker Schmidt (6) gegen Mellmann in einem Remis münden würde, war nicht eben wahrscheinlich. Beide spielten mit offenem Visier nach vorne, Schmidt büßte die Qualität ein, gewann sie zurück. Am Ende aber wurde es ein Remis, das dem MSHS vorzeitig den Sieg sicherte. Danach kam Klaus Peter Wortmann (4) nach langem, ausgeglichenen Kampf gegen Reiffenrath zu einem weiteren Remis. Und auch Ralph Kämper (7) remisierte gegen Hassler. In seinem Fall eher überraschend, denn Kämpfer hatte zwei Bauern gewonnen und war mit klarem Vorteil ins Turmendspiel gegangen, hatte diesen Vorteil aber letztlich nicht zu verwerten gewusst, was an diesem Tag aber nicht mehr von entscheidender Bedeutung war.



Einzelmeisterschaft des Bezirks: Olszewski und Wichmann führen, Dolgopolyj in Lauerstellung
Altena, 07. März 2025: Frank Wichmann und Peter Olszewski (beide SF Neuenrade) führen das Klassement der Einzelmeisterschaft des Schachbezirks Sauerland nach drei Runden mit makelloser Bilanz an. Olszewski bezwang am Freitag in Altena überraschend Walter Cordes (Neuenrade), Wichmann behielt gegen Jonas Hollstein (Altena) die Oberhand. Außerdem spielten: Horstmann – Kernchen (beide MSHS) remis, Arnoldi (Plettenberg) – Dolgopolyj (MSHS) 0:1, Braselmann – Walter (beide Altena) 1:0, Piria (MSHS) – Cebrian (Altena) remis, Mirus (MSHS) – Kienholz (Altena) 0:1.

Im Klassement führen Wichmann und Olszewski mit einem Punkt Vorsprung vor dem Quartett Cordes/Hollstein/Braselmann, Dolgopolyj. In der 4. Runde kommt es am 4. April in Neuenrade zu folgenden Partien: Olzewski – Wichmann, Cordes – Hollstein, Dolgopolyj – Braselmann, Kernchen – Arnoldi, Walter – Horstmann, Kienholz – Piria, Cebrian – Mirus



DSAM-Vorrunde in Dresden: Dirk Jansen in der B-Gruppe auf starkem elften Platz
Dresden, 02. März 2025: Tolles Ambiente, tolle Atmosphäre und tolle Turnierbilanz: Dirk Jansen, Spielleiter des MS Halver-Schalksmühle, kehrte am Wochenende begeistert vom fünften Vorrundenturnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) in Dresden zurück. „Aus dem Spielsaal schaute man direkt auf die Elbe, der Platz war großzügig bemessen für alle Spieler“, stellte Jansen fest, „vor allem aber war’s ein gutes Miteinander: Ich habe fast alle Partien mit meinen Gegner ausführlich analysiert. Die Analyse nach der 2. Runde mit Klaus Bischoff war ein absolutes Highlight.“ Der bekannte deutsche Großmeister begleitete das Turnier im Dresdener Maritim-Hotel als besonderer Gast des Deutschen Schachbundes.

Sportlich lief es für Dirk Jansen auch ausgezeichnet. Die ersten beiden Spiele gewann er. „Das zweite Spiel allerdings sehr glücklich“, gab er zu. In der 3. Runde musste eine Niederlage einstecken. Ein Remis und ein Sieg folgten noch. Mit 3,5 Punkten belegte der Halveraner damit in der stark besetzten B-Klasse (92 Teilnehmer) den starken elften Platz, punkt- und buchholz-gleich mit dem Rangneunten. Die ersten Sieben qualifizierten sich auch in Dresden fürs Bundesfinale, das diesmal in Bad Wildungen stattfindet. Viel fehlte Jansen nicht für einen besonderen Coup an der Elbe.

Zweiter Teilnehmer des Vereins war der junge Meinerzhagener Alexander Krugmann, der seit November für den MS Halver-Schalksmühle spielt. Krugmann wurde aufgrund seiner hohen ELO-Zahl, die 300 Punkte über seiner DWZ-Zahl liegt, in die E-Klasse eingestuft. Hier hatte er einen erwartungsgemäß schweren Stand, verlor zunächst dreimal und kam danach immerhin noch zu zwei Remispartien. Damit belegte der MSHS-Youngster Rang 68 in dieser Klasse. Sein ehemaliger Jugend-Teamkollege Iven Unruh (Turm Drolshagen) startete eine Klasse tiefer und löste als Viertplatzierter dieser F-Klasse unter 82 Startern die Fahrkarte zum Bundesfinale.