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Triathlon, 4. Runde. Daniel Babczyk weiter makellos - eine Partie verlegt
Schalksmühle, 27. Februar 2025: Auch nach der 4. Runde im Schach-Triathlon bleibt die Weste des Spitzenreiters Daniel Babczyk (SK Meinerzhagen) eine weiße: Babczyk setzte sich gegen Rüdiger Nieland 4:0 durch. Ebenfalls 4:0 endete am Donnerstag der Vergleich von Stefan Sönnecken (SK Meinerzhagen) und Gerhard Raatz (MSHS), der sich überraschend klar geschlagen geben musste. Am längsten kämpften Lothar Mirus und Jesus Cabello Gonzalez (beide MSHS). Mirus ging nach Blitzen und Schnellschach 2:0 in Führung. In der klassischen Partie stand Cabello Gonzalez lange Zeit gut, letztlich endete sie aber in einem Remis, sodass Mirus 3:1 siegte. Das Spiel zwischen Peter Kernchen und Vladimir Dolgopolyj wurde wegen Krankheit verlegt.
Weiter geht es am 13. März mit den Partien: Babczyk – Mirus; Raatz – Nieland; Kernchen – Sönnecken; Cabello Gonzalez – Dolgopolyj
Mannschaftsmeisterschaft der Schachjugend SĂĽdwestfalen: MSHS gewinnt die U12-Klasse
SchalksmĂĽhle, 22. Februar 2025:
Am Samstag fanden im Feuerwehrgerätehaus in Schalksmühle die Mannschaftsmeisterschaften des Schachjugend Südwestfalen statt. Eigentlich sollten neun Mannschaften in drei Altersklassen antreten. Doch daraus wurde nichts. Eine Klasse kam nicht zur Ausspielung.
Drei Mannschaften hatten in der Altersklasse U16 gemeldet: Gastgeber MS Halver-Schalksmühle, die SvG Plettenberg und der SV Hemer. Das Team aus Hemer sagte indes am Freitagabend ab. Daraufhin war klar: Sowohl der MSHS als auch Plettenberg hatten die Qualifikation für die NRW-Meisterschaften sicher. Das Team aus der Viertälerstadt verzichtete daraufhin, den Verbandstitel gegen den MSHS auszuspielen. Plettenberg wäre klar favorisiert gewesen. So fanden in dieser Altersklasse keine Spiele statt.
Nur den Faktor Qualifikation zu Grunde gelegt, hätte auch in den Altersklassen U12 und U10 nicht gespielt werden müssen, denn auch hier stand vor Turnierstart fest, dass sich jeweils ein Team vom MSHS und eines vom SV Turm Hohenlimburg qualifizieren würde. Aber hier spielten trotzdem die Youngster die Verbandstitel aus. In der Altersklasse U12 trat der MSHS zweimal gegen den SV Turm Hohenlimburg an und gewann zweimal 4:0. Für den MSHS kamen dabei Dominik Hemmerling, Yaroslav Rosinskyi, Noah Kuster und Sam Mohammed zum Einsatz, die ihre Spiele alle gewannen.
In der U10-Klasse hatte der MSHS gleich drei Teams gemeldet. Da die Qualifikationsfrage vorher geklärt war, machten die Gastgeber die drei Mannschaften alle in etwa gleichstark mit einem erfahrenen Spieler am Spitzenbrett und drei Newcomern dahinter. Wobei beim MSHS mit Eren Günaydin der U10-Einzel-Verbandsmeister an diesem Tag sogar fehlte.
Den Turniersieg feierte der SV Turm Hohenlimburg mit 10:2 Punkten vor dem MSHS III, der auf 9:3 Punkte kam, gegen den Turniersieger zweimal 2:2 spielte. In diesem Team stachen Mohamad Karim (6/6) und Maurice Schickard (5/6) am dritten und vierten Brett als Scorer heraus. AuĂźerdem spielen Paul Jonas Barth (0,5/6) und Ahmed Eleshny (2,5/(6).
Auf Platz drei landete das Team MSHS II (5:7 Punkte) mit Apollon Niemeyer (3,5/6), Mara Lesnik (4/6), Adam Mohammed (1/6) und Hannes Eichler (3,5/6). Das Team MSHS I blieb ohne Sieg und wurde in der Besetzung Linus Hoffmann (3/6), Alexander Fratz (0,5/6), Max Weber (1/6) und Michel Eichler (0/3) Vierter und damit Letzter. Der MSHS erwägt eine Bewerbung um die Ausrichtung der NRW-U10-Meisterschaft im September. Dann dürfte er bei diesen Titelkämpfen zwei Mannschaften stellen.
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Gemeindemeisterschaft im Blitzschach: Marc Schulze siegt vor Ralph Kämper und Dirk Jansen
SchalksmĂĽhle, 20. Februar 2025:
Der Plettenberger Marc Schulze (KS Iserlohn) gewann am Donnerstag im Feuerwehrgerätehaus die vom MSHS ausgerichtete Gemeindemeisterschaft im Blitzschach. Schulze gewann im Feld der 14 Teilnehmer alle Partien, in den letzten beiden Runden auch die Topspiel gegen Ralph Kämper und Dirk Jansen. So war der Sieg des Favoriten sehr verdient.
Auf dem zweiten Platz landete Ralph Kämper, der sich nur Schulze geschlagen geben musste. Mit 12,0 Punkten hatte Kämper am Ende zwei Punkte auf den Rangdritten Dirk Jansen. Der Spielleiter gab drei Partien ab, neben den Spielen gegen Schulze und Kämper auch die Partie gegen Helmut Hermaneck (SvG Plettenberg). Helmut Hermaneck und Daniel Babczyk (SK Meinerzhagen folgten mit 9,0 auf den nächsten beiden Plätzen, Roland Krämer vom SV Kreuztal belegte mit 8,0 Zählern Rang sechs, gefolgt von Vladimir Dolgopolyj (MSHS, 7,0) und Pornchai Ertelt (MSHS, 6,0).
Gleich vier Aktive im Starterfeld kamen mit 4,0 Punkten ins Ziel: Ingried Hermaneck, Lothar Mirus, Josef Horstmann (alle MSHS) und Mirek Skapski (SvG Plettenberg). Abgeschlossen wurde das Feld von Jesus Cabello (MSHS, 1,0) und RĂĽdiger Nieland (MSHS), der ohne Punkt blieb.
Neue Verbandsbezirksligen: Reform im Schachverband SĂĽdwestfalen nun doch schon im Herbst
Schalksmühle, 19. Februar 2025: Der Vorstand des Schachverbandes Südwestfalen hat beschlossen, den Spielbetrieb in den Bezirksligen des Verbandsgebietes nun doch bereits zur Saison 25/26 zu reformieren: „Ziel ist es, dass wieder ein attraktiver Spielbetrieb stattfindet“, stellt der stellvertretende Verbandsvorsitzende Lothar Mirus (MS Halver-Schalksmühle) fest, dem die schnelle Umsetzung der Reform ein besonderes Anliegen gewesen ist, „auf Drängen von vielen Vereinen hat sich der Schachverband Südwestfalen auf meine Initiative hin entschlossen, den Spielbetrieb schon ab der neuen Saison 2025/26 in der neuen Form durchzuführen. Der gebildete Arbeitskreis Ligenreform im Schachverband Südwestfalen hat auf mehreren Onlinesitzungen unter Federführung des Verbandsspielleiters Christian Midderhoff ein tragfähiges Konzept erarbeitet.“
Dieses Konzept soll nun final und rechtssicher von den beteiligten Bezirken auf dem Verbandskongress am 10. Mai beschlossen werden. Unklar, so Mirus, sei noch, ob alle fünf Bezirke mitmachen werden, der Bezirk Siegerland überlege derzeit noch, wie er vorgehe. Bis zum 1. Juli müssen sich die Bezirke erklären, ob sie ihren Beitritt zu diesem Spielbetrieb erklären oder nicht.
Was ändert sich durch die Reform? Zum einen der Name der Spielklasse, die nicht mehr als Bezirksliga firmieren wird, sondern als Verbandsbezirksli- ga. Die Organisation dieser Ligen untersteht dem Schachverband, nicht mehr den Bezirken. Trotzdem sollen die Spielleiter der Bezirke weiter als Staffelleiter fungieren. Die Teams einer Staffel müssen nicht mehr allesamt aus einem Bezirk kommen, die Bezirksgrenzen werden aufgehoben, trotzdem werden die Ligen regional eingeteilt, also nicht zufällig gelost.
Es wird vier oder fĂĽnf Verbandsbezirksligen geben, die im Prinzip nach den jetzigen Bezirksgrenzen eingeteilt werden. Final wird das im Verbandsspielausschuss entschieden. Drei Verbandsbezirksligen werden samstags (wie bisher SB Oberberg, SB Iserlohn und SB Hochsauerland) spie- len. Der Spieltag wird nicht am gleichen Wochenende der Verbandsligen stattfinden. Neu wird sein, dass diese Staffeln einen einheitlichen Spielbeginn um 15.30 Uhr haben werden. Ein oder zwei Verbandsbezirksligen werden sonntags (SB Sauerland bzw. SB Siegerland) spielen. Ein Spieltag wird nicht am gleichen Wochenende der Ver- bandsligen stattfinden (SB Sau- erland), der andere schon (SB Siegerland). Spielbeginn ist wie gewohnt 14 Uhr.
Ein Verein aus dem SB Oberberg (derzeit Spieltag am Samstag) hat schon Interesse bekundet, dass er gerne in einer Staffel sonntags spielen möchte. So wird er vermutlich in der Staffel mit den Mannschaften aus dem SB Sauerland spielen. Diese Lösung ist nur ein Zwischenziel: Bis zur Saison 26/27 soll es dann definitiv nur noch vier Staffeln mit insgesamt 40 Mannschaften geben. Die Sollstärke der Mannschaften liegt bei sechs Spielern, also zwei Spielern weniger als in den Spielklassen des Verbandes.
„Sofern in den Bezirken noch Klärungsbedarf herrscht und eine weitere Informationsveranstaltung in Präsenz gewünscht wird, kann diese außerordentliche Bezirksversammlung bis zum 31. März 2025 stattfinden. Hier erklärt sich Verbandsspielleiter Christian Midderhoff gerne bereit, vor Ort noch einmal die Fragen zu beantworten“, teilt der Verband mit.
Teamblitz des Verbandes SĂĽdwestfalen: Iserlohn siegt, MSHS unglĂĽcklich auf Rang drei
Drolshagen, 15. Februar 2025: Die Königsspringer Iserlohn haben ihren Titel als Mannschaftsmeister des Verbandes im Blitzschach souverän verteidigt: Die Waldstädter setzten sich am Samstag in Drolshagen im Feld der nur 13 Mannschaften aus ganz Südwestfalen mit 22:2 Punkten durch. Nur im letzten Spiel mussten sie sich überraschend 1,5:2,5 gegen Gastgeber Turm Drolshagen geschlagen geben – und spielten damit Zünglein an der Waage, denn das Drolshagener Team um Andrey Osetrov, der sich am Sonntag auch den Einzeltitel im Blitzschach im Bezirk Oberberg sichern sollte, sprang mit 19:5 Punkten noch auf den zweiten Platz. Damit vertreten Iserlohn und Drolshagen den Verband bei den NRW-Titelkämpfen in Leverkusen.
Bitter war der Iserlohner Patzer in der Schlussrunde für den MS Halver-Schalksmühle. Der MSHS wurde mit 18:6 Punkten Turnierdritter und verpasste die Endrunde damit hauchdünn, hatte eigentlich angesichts der Iserlohner Dominanz schon ein wenig mit der NRW-Endrunde geliebäugelt. Schon ein Remis zwischen Iserlohn und Drolshagen hätte für den MSHS gereicht für Rang zwei. Mit der Leistung war der MSHS trotzdem sehr zufrieden. Das Team hatte auf Be- zirksebene nur Rang vier belegt und war unverhofft zum Turnier nachgerückt. In starker Besetzung mit René Runtemund (5,5/12), Dirk Jansen (5/12), Bodo Lüttich (10/12) und Ralph Kämper (10/12) spielte der MSHS ein starkes Turnier, verlor nur gegen Iserlohn und Menden, machte zudem gegen Plettenberg und Meinerzhagen ein Teamremis.
Hinter dem MSHS wurde der SV Weidenau-Geisweid mit 14:10 Punkten Vierter. Für die Youngster der SvG Plettenberg reichte es am Ende mit 12:12 Punkten hinter dem SV Kreuztal und den Hellertaler SF (beide 13:11) zum siebten Platz. Die SF Neuenrade als dritter Vertreter aus dem Bezirk Sauerland landete mit 6:18 Zählern hinter dem SC Hilchenbach (11:13) und dem SV Menden (10:14) auf Rang zehn. Elfter wurden, punktgleich mit Neuenrade, die Ruhrspringer aus Arnsberg. Der SK Meinerzhagen, der auf Spitzenspieler Adrian Babczyk verzichten musste, folgte mit 5:19 Punkten auf Rang zwölf. Den 13. und letzten Platz belegten die SF Lindlar mit 3:21 Punkten.
Einzelmeisterschaft des Bezirks: Nur Josef Horstmann feiert einen Sieg fĂĽr den MSHS
Altena, 14. Februar 2025: In der 2. Runde der Einzelmeisterschaft des Bezirks Sauerland lief es nicht gut fĂĽr den MSHS: Vier der fĂĽnf MSHS-Teilnehmer mussten Niederlagen einstecken. Lothar Mirus stellte dabei gegen Ekkehard Arnoldi frĂĽh einen Turm ein und verlor. Auch Peter Kernchen, Vladimir Dolgopolyj und Jeff Piria mussten sich geschlagen geben. Nur Josef Horstmann setzte sich gegen den Altenaer Jesus Cebrian durch.
2. Runde (Burg Holtzbrinck, Altena): Peter Kernchen (MSHS) – Peter Olszewski (SF Neuenrade) 0:1; Vladimir Dolgopolyj (MSHS) – Frank Wichmann (SF Neuenrade) 0:1; Walter Cordes (SF Neuenrade) – Ulrich Braselmann (Turm Altena) 1:0; Jonas Hollstein (Turm Altena) – Jeff Piria (MSHS) 1:0; Josef Horstmann (MSHS) – Jesus Cebrian (Turm Altena) 1:0; Norbert Walter (Turm Altena) – Jens Kienholz (Turm Altena) 1:0; Ekkehard Arnoldi (SvG Plettenberg) – Lothar Mirus (MSHS) 1:0
Tabelle nach zwei Runden: 1. Frank Wichmann, Walter Cordes, Peter Olzewski, Jonas Hollstein alle 2,0; 5. Ulrich Braselmann, Peter Kernchen, Vladimir Dolgopolyj, Josef Horstmann, Norbert Walter, Ekkehard Arnoldi alle 1,0; 11. Jeff Piria, Jesus Cebrian, Lothar Mirus, Jens Kienholz alle 0,0
3. Runde (7. März, 19 Uhr, Plettenberg): Wichmann – Hollstein; Olszewski – Cordes; Horstmann – Kernchen; Arnoldi – Dolgopolyj; Braselmann – Walter; Piria – Cebrian; Mirus – Kienholz
Triathlon, 3. Runde: Daniel Babczyk baut FĂĽhrung aus, Gerhard Raatz nun erster Verfolger
SchalksmĂĽhle, 13. Februar 2025:
Nur gut zweieinhalb Stunden dauerte die 3. Runde des Schach-Triathlons: Auch die klassischen Partien gingen diesmal relativ zügig über die Bühne. An der Spitze des Klassement baute Daniel Babczyk seine Führung aus, setzte sich gegen seinen SKM-Vereinskollegen Stefan Sönnecken 3:1 durch. Im Blitz- und Schnellschach siegte Babczyk, die lange Partie ging danach mit einem Remis zu Ende. Das einzige 4:0 des Tages ging aufs Konto von Lothar Mirus, der sich dreimal gegen Rüdiger Nieland durchsetzte. Peter Kernchen geriet gegen Jesus Cabello Gonzalez im Blitzen in Rückstand, gewann danach aber die Partien im Schnellschach und klassischen Schach und drehte den Vergleich so zum 3:1-Sieg. Am knappsten war das Kräfteringen zwischen Gerhard Raatz und Vladimir Dolgopolyj. Nach einem Remis im Blitzschach siegte Dolgopolyj zwar im Schnellschach, die lange Partie aber ging an Raatz, der sich damit 2,5:1,5 durchsetzte. Raatz ist mit 5:1 Punkten damit erster Verfolger von Babczyk.
In der 4. Runde am 27. Februar spielen: Mirus – Cabello Gonzalez; Dolgopolyj – Kernchen; Sönnecken – Raatz; Nieland – Babczyk
Verbandsliga-Aufstiegsrunde: MSHS startet mit Heimsieg gegen Weidenau
SchalksmĂĽhle, 09. Februar 2025:
Mit einem 4,5:3,5-Sieg gegen den SV Weidenau-Geisweid ist die 1. Mannschaft des MS Halver-Schalksmühle erfolgreich in die Aufstiegsrunde gestartet. Ein Quäntchen gehörte dabei im Heimspiel gegen die Siegerländer dazu, aber sei’s drum: Mit nun 2:4 Punkten ist sogar der zweite Platz in der Aufstiegsrunde noch denkbar.
Mit zwei relativ schnellen Unentschieden begann die Partie. Das erste gab’s am Spitzenbrett zwischen René Runtemund und dem Weidenauer Kapitän Michael Meinhardt, das zweite zwischen Ralph Kämper (4) und Manuel Johannes. Das dritte Remis des Nachmittags gab es nach deutlich längerer Spieldauer am 4. Brett zwischen Klaus Peter Wortmann und Manfred Schneider.
Die erste Niederlage im Turnierverlauf musste Maxim Brik (7) einstecken, der gegen Andreas Piskorz in einen gefährlichen, letztlich nicht zu parierenden Konter lief. Dafür sorgte Dirk Jansen bald für den Ausgleich. In einer spannenden Partie mit Chancen auf beiden Seiten zwang er nach einem schönen Angriff Patrick Scholl in die Knie.
Danach gewann nach gut viereinhalb Stunden Bodo Lüttich (5) gegen Oleksiy Boyko – dieser Sieg war letztlich ein glücklicher, weil Boyko zwischenzeitlich eine große Chance verstreichen ließ. Fast zeitgleich aber musste sich Ersatzspieler Thomas Machatzke, der nach dem Ausfall von Rebecca Browning, Volker Schmidt und Uwe Kleinschmidt nachgerückt war, dem Weidenauer Ersatzmann Kartik Arora nach langem Kampf mit Chancen auf beiden Seiten beugen.
So stand es 3,5:3,5, als nur noch Niklas Kölz spielte. Er hatte am 3. Brett gegen Olaf Düber Schwarz und verteidigte sich sehr genau. In einem Endspiel mit Springer und vier Bauern war seine Struktur letztlich besser. Er eroberte zwei Bauern am Damenflügel, gewann die Partie, baute seine tolle Saisonbilanz aus und führte den MSHS zum 4,5:3,5-Erfolg.
Aufstiegsrunde, 1. Spieltag: MSHS – SV Weidenau-Geisweid 4,5:3,5; Ruhrspringer – SV Kierspe 3,5:4,5; Hellertaler SF – SV Meschede 2,5:5,5
Die Tabelle: 1. SV Meschede 6:0/16,5; 2. SV Weidenau/Geisweid 3:3/13,0; 3. Hellertaler SF 3:3/12,5; 4. SV Ruhrspringer 2:4/11,0; 5. MS Halver-SchalksmĂĽhle 2:4/10,0; 6. SV Kierspe 2:4/9,0
Verbandsjugendliga: MSHS besiegt den Tabellenzweiten Weidenau-Geisweid 4:2
SchalksmĂĽhle, 08. Februar 2025: Am 5. Spieltag der Verbandsjugendliga SĂĽdwestfalen schaffte es der MS Halver-SchalksmĂĽhle, sein Punktekonto auszugleichen (4:4). Gegen den Tabellenzweiten SV Weidenau-Geisweid gelang ein 4:2-Erfolg. Dabei fĂĽhrte der MSHS schon vor dem Start, weil der Gast das 2. Brett freilieĂź, Ron Dikan zu einem kampflosen Sieg kam.
Danach gab es drei weitere Erfolge: Am Spitzenbrett behielt Sokratis Goniadis gegen David Duong die Oberhand, am 4. Brett gewann Dominik Hemmerling sicher gegen Paul Orthen, am 5. Brett fuhr Makar Vorobyev gegen Magnus Spies einen vollen Punkt ein. Das reichte zum Teamerfolg, so waren die Verlustpartien von Benno Turke (Brett 3, gegen Sefer Meshur) und Diane Wahle (Brett 6, gegen Isabelle Ott) zu verschmerzen.
Der SC Marsberg steht seit Samstag mit 10:0 Punkten vorzeitig als Meister und Aufsteiger in die NRW-Jugendliga fest. Für den MSHS geht in den beiden ausstehenden Spielen noch um Rang zwei. Weiter geht’s am 15. März mit dem Derby bei der SvG Plettenberg.
Einzelpokal des Verbandes: Vladimir Dolgopolyj im Viertelfinale gegen Ingo Lindam
Schalksmühle, 07. Februar 2025: Im Verbands-Einzelpokal ist die 2. Runde ausgelost. Acht Spieler aus den fünf Bezirken des Schachverbandes Südwestfalen sind noch im Rennen. Sauerland-Pokalsieger Dominik Lüno (Turm Altena) muss mit Schwarz gegen Michael Spiekermann (SV Menden antreten). Vladimir Dolgopolyj (MS Halver-Schalksmühle) hat nach seinem Erstrundensieg nun Weiß gegen Ingo Lindam (SC Hilchenbach. Außerdem spielen: Stefan Paschkewitz (SV Bad Laasphe) – Janik Hembach (SF Lindlar) und Stephan Petz (SC Marsberg) –Bardiya Bakhtiari (SV Gummersbach). Spieltag ist der 15. März.
Bezirksliga Sauerland: MSHS II mit vierten Sieg im viertem Spiel, MSHS III gegen Attendorn II nur 3:3
SchalksmĂĽhle, 02. Februar 2025:
In der 5. Runde der Bezirksliga Sauerland gab’s für die Mannschaften des MSHS einen Sieg und ein Teamremis. Die 4. Mannschaft war diesmal spielfrei. Im Topspiel der Runde setzte sich Spitzenreiter SF Attendorn 3,5:2,5 beim VfB „Turm“ Altena durch. Attendorn (9:1) führt damit das Klassement weiter vor dem MSHS II (8:0) und Altena (6:2) an.
Die MSHS-Reserve feierte gegen die SvG Plettenberg II den vierten Sieg im vierten Spiel. Zwar fiel Vladimir Dolgopolyj aus, doch dafür rückte diesmal Martin zu Putlitz nach. Die Plettenberger spielten mit ihrer Stammsechs – also ohne zwei nachgemeldete DWZ-starke Akteure, die zuletzt an den hinteren Brettern gespielt hatten.
Auch wenn der MSHS II an allen Brettern nach DWZ-Ranking favorisiert war, verlief der Kampf lange eng und unklar. Mario Rieger (3) hatte gegen Mirek Skapski nicht seinen besten Tag erwischt und musste eine überraschende Niederlage einstecken. Martin zu Putlitz (5) musste mit Schwarz im Königsgambit gegen Ekkehard Arnoldi eine Figur für zwei Bauern geben und durfte am Ende mit dem Remis sehr zufrieden sein.
Einen souveränen Sieg feierte Thomas Orlik am 4. Brett gegen Marcel Sorol, ebenso Jeff Piria am 6. Brett gegen den jungen Jiewen Nhan. An den ersten beiden Brettern aber war es hart umkämpft. Frank Wollenweber hatte zwar eine Figur für zwei Bauern bekommen gegen Ali Berk Dursun, musste aber in scharfer Stellung sehr genau spielen, um den Vorteil auch am Ende zum vollen Punkt zu verwerten. Pornchai Ertelt hatte gegen Ratho Rahs am Spitzenbrett auch großen Widerstand zu brechen, siegte am Ende aber auch. 4,5:1,5 – das war am Ende dann doch standesgemäß, standesgemäßer als der Verlauf des Nachmittags. Die MSHS-Reserve hat nun zwei Endspiele vor der Brust. In der 6. Runde geht’s nach Altena, am letzten Spieltag dann gegen Attendorn. Die Saison tritt jetzt in die entscheidende Phase.
Die Drittvertretung des MSHS kam am Sonntag gegen die SF Attendorn II nicht über ein 3:3 hinaus. Dabei führte das MSHS-Team direkt 1:0, weil die Hansestädter das 4. Brett unbesetzt ließen, Gerhard Raatz kampflos siegte. Danach lief’s aber nicht gut weiter. Josef Horstmann kam gegen Ludger Hesener nicht gut aus der Eröffnung und verlor die Partie am Spitzenbrett. Ingrid Hermaneck (2) kam gegen Klaus Bruhn auch nicht zu ihrem Spiel, geriet unter Druck und wurde im 44. Zug mattgesetzt. Und auch Nora Jansen (5) musste sich diesmal gegen Bernward Goebel-Pflug beugen, nachdem sie nach zähem Kampf im Endspiel Material eingebüßt hatte.
So war aus dem 1:0 ein 1:3 geworden. Das sah nicht gut aus, doch Rüdiger Nieland und Lothar Mirus sicherten dem Gastgeber immerhin noch einen Punkt: Nieland setzte sich am 6. Brett gegen Andreas Pankrath durch, als sein Gegner in schlechterer Stellung die Zeit überschritt. Lothar Mirus (3) eroberte gegen Henri Mickisch spät einen Bauern und brachte letztlich selbst einen Bauern durch zum 3:3-Endstand, so rettete der Kapitän seinem Team letztlich zumindest einen Punkt.
Vierstädteturnier: Toller Einstand für Mara Lesnik, Emily Cappuyns schiebt sich auf Rang sechs vor
Drolshagen, 01. Februar 2025: Am Samstag fand in Drolshagen der 3. Spieltag des Vierstädteturniers für die Schachjugend in Südwestfalen statt. Diesmal waren nur 16 der inzwischen insgesamt 32 Teilnehmer am Start. Gespielt wurden zwei DWZ-relevante Runden. Die Führung übernahm mit nun 6,0 Punkten aus den sieben Runden Iven Unruh (Drolshagen) vor Marius Cramer (Attendorn, 5,5/7) und Peter Osetrov (Drolshagen, 3,5/6). Ebenfalls 3,5 Zähler haben Eric Schmidt (Lennestadt) und Dominik Hemmerling (MS Halver-Schalksmühle), die beide diesmal fehlten und ihre 3,5 Zähler in nur fünf Partien holten.
Ebenfalls 3,5 Punkte Emily Cappuyns (MSHS) auf Rang sechs, die den 1. Spieltag und damit gleich drei Runden verpasst hatte. Cappuyns bewies diesmal starke Form, brachte Marius Cramer die erste Niederlage im Turnier bei und spielte gegen den führenden Iven Unruh Remis. In den „Top 10“ folgen auf den weiteren Plätzen Katharina Osetrov (Drolshagen, 3,0/7), Leon Richter (Lennestadt, 3,0/7), Nelson Theile-Rasche (Lennestadt, 3,0/5) und Jason Kippes (SV Kierspe, 3,0/5), der diesmal auch fehlte.
Vom MSHS waren diesmal in Drolshagen fünf Aktive am Start. Emily Cappuyns schob sich mit ihrer Bilanz weit nach vorne im Feld. Ihr Bruder Edwin Cappuyns spielte seine ersten beiden Partien im Turnier und gewann zweimal. Diane Wahle musste sich diesmal zweimal geschlagen geben gegen allerdings starke Gegner (Leon Richter und Peter Osetrov). Delia Wahle musste ebenfalls zwei Niederlage einstecken. Erfreulich: In ihrem ersten Turnier überhaupt holte die erst siebenjährige Mara Lennik gegen den U14-Jugendlichen Dean Cremer ein Remis und feierte damit nach der Einstandsniederlage gegen den starken Edwin Cappuyns ihr erstes Erfolgserlebnis in einer DWZ-relevanten Partie.
Das Vierstädteturnier endet am 29. März in Lennestadt mit den Runden acht und neun. Danach werden in Meggen auch direkt die Sieger der einzelnen Altersklasse und des Gesamtturniers ausgezeichnet.
Verbands-Einzelpokal: Dolgopolyj eine Runde weiter, Kernchen unterliegt Lindam
Schalksmühle, 01. Februar 2025: Am Samstag fand im Schachverband Südwestfalen die 1. Runde im Einzelpokal statt. Die Spiele der beiden in dieser Runde vertretenen Starter aus dem Schachbezirk Sauerland fanden dabei bei in Schalksmühle statt. Altmeister Vladimir Dolgopolyj vom MS Halver-Schalksmühle – als Dritter des Einzelpokals im Bezirk Sauerland qualifiziert – zog gegen Tim Hennemann (Siegener SV) in die 2. Runde ein. In der normalen Partie, in der Hennemann Weiß hatte, kam es zu einem Remis. Das Blitzstechen entschied Dolgopolyj 2:1 für sich. Peter Kernchen (MSHS) zog dagegen gegen Ingo Lindam (SC Hilchenbach) den kürzeren: Lindam hatte in der Eröffnung einen Bauern geopfert und machte mächtig Druck. Dem hielt Kernchen gegen den nach DWZ favorisierten Gast zwar stand, am Ende mündete die Partie in Endspiel mit einem Minusbauern und schlechterer Figurenstellung für Kernchen. Als dann noch ein Springer verlorenging, gab Kernchen auf.









