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36. Unna-Open: Halveraner Youngster Max Lutze landet ungeschlagen auf dem zweiten Platz
Unna, 30. Dezember 2024: „Zwischen den Jahren“ zieht es Schachspieler aus nah und fern nach Unna. Die 36. Unna-Open lockten in diesem Jahr 131 Aktive an. Für den Halveraner Youngster Max Lutze waren sie ein fast perfektes Turnier. Mit 6,0 Punkten belegte das inzwischen für den SV Erkenschwick aktive Talent Max Lutze, das beim MS Halver-Schalksmühle groß geworden ist, ungeschlagen den zweiten Platz, gewann 80 Punkte im ELO-Rating dazu und kam seinem Ziel, den FIDE-Meistertitel zu erlangen, wieder einen Schritt näher. Auch der für die KS Iserlohn aktive Plettenberger Marc Schulze spielt ein starkes Turnier: Bis zur letzten Runde lag Schulze nur einen halben Punkt hinter Lutze, verlor die letzte Partie aber beim Versuch, unbedingt auf Sieg zu spielen. Mit 4,5 Zählern wurde Schulze guter 16. im Endklassement.
Max Lutze feierte fünf Siege, machte zweimal Remis, ließ vier FIDE-Meister und den Internationalen Meister Arthur Pijpers aus den Niederlanden hinter sich. Am Ende hatte nur der dänische Großmeister Boris Chatalbashev (6,5 Punkte) mehr Punkte gesammelt als Lutze. „Unterm Strich bin ich mit dem Verlauf des Turniers und dem Ergebnis äußerst zufrieden. In den ersten beiden Partien wurde ich der Favoritenrolle deutlich gerecht. In Runde drei gegen Arthur Pijpers stand ich lange auf Gewinn, habe dann aber eine Kombination übersehen, die ihm zum Remis verhalf“, bilanzierte Lutze. In Runde fünf gegen den ebenfalls höher bewerteten Paul-Luca Wübker bewies Lutze gute Endspiel-Technik und siegte. Danach gab‘s nach einer hochklassigen Partie gegen Marc Schulze ein Remis. Und in der letzten Runde kämpfte Lutze Schulzes Iserlohner Teamkollegen Joshua Eckardt in einer langen Zeitnotschlacht nieder. Das reichte für Rang zwei.
Marc Schulze startete mit drei Siegen ebenfalls exzellent ins Turnier, musste sich dann aber in der 4. Runde nach langem Kampf letztlich verdient gegen den Hamburger FIDE-Meister Jeremy Hommer geschlagen geben. Nach einem Sieg in der 5. Runde gegen André Krüger (Oberhausen) folgte das MK-Duell gegen Lutze, das im Remis endete. „In der letzten Runde musste ich mit Schwarz gewinnen, aber das Risiko war letztlich zu hoch“, stellte Schulze nach dem Turnier fest. So ging der Schuss nach hinten los, verlor Schulze gegen Jan-Louis Wichtrup (SK Münster) und fiel auf Rang 16 zurück. Im ELO-Ranking verlor er am Ende neun Punkte.
Vereinsmeisterschaft beendet: Daniel Babczyk bleibt ungeschlagen, Nora Jansen holt Vizetitel
Schalksmühle, 23. Dezember 2024: Die Vereinsmeisterschaft des MSHS ist abgeschlossen. Das letzte Spiel zwischen dem bereits als Vereinsmeister feststehenden Daniel Babczyk und Peter Kernchen wurde am 23. Dezember nachgeholt. Babczyk wählte die Reti-Eröffnung, Kernchen erwiderte mit der Owen-Verteidigung. Am Ende hatten beide Akteure noch sieben Bauern und einen Turm, als man sich friedlich auf ein Remis einigte. Für Babczyk war es erst das zweite Remis im Turnier. Am Donnerstag hatte es auch zwischen Nora Jansen und Gerhard Raatz in der letzten Runde ein Remis gegeben. Jansen hatte dabei früh die Qualität verloren, dafür aber viel aktives Spiel erhalten. Am Ende musste Raatz die Qualität zurückgeben, hatte zwar noch einen Mehrbauern, aber die passivere Stellung, so endete die Partie mit einem Remis. Die Vizemeisterfrage war damit vertagt, denn bei Punktgleichheit zwischen Jansen und Raatz hing die Entscheidung über die Buchholz-Wertung noch am letzten Spiel zwischen Kernchen und Babczyk. Ein Sieg Kernchens hätte Raatz zum Vizemeister gemacht. Das Remis allerdings reichte Nora Jansen, die so ein tolles Turnier mit dem Vizetitel krönte. Gerhard Raatz blieb vor Vladimir Dolgopolyj Rang drei.
Der Turnier-Endstand: »PDF-Download
DSAM-Vorrunde in Bonn: Robert Leonidas mit 4,0 Punkten in den "Top 10"
Bonn, 22. Dezember 2024: Starke Leistungen der Sauerland-Starter bei der zweiten Vorrunde zur Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) in Bonn: Mit Gerd Rippin (SvG Plettenberg) löste sogar einer der sechs Starter aus dem Bezirk Sauerland ein Ticket fürs Bundesfinale. Robert Leonidas (MS Halver-Schalksmühle) verpasste die Qualifikation hauchdünn.
Sieben DWZ-Klassen, in denen sich bei sieben Vorrunden jeweils die „Top 7“ fürs Bundesfinale qualifizieren: Nach diesem Konzept werden die deutschen Amateurmeister ermittelt. Gerd Rippin startete in der D-Klasse und belegte unter 112 Teilnehmern in dieser Klasse Rang vier. Mit dem Sieg in der Schlussrunde gegen Jan Lürsen (Katernberg) stockte er sein Konto auf 4,0 Zähler aus fünf Partien auf, blieb ungeschlagen und löste als Gruppenvierter die Fahrkarte zum Bundesfinale.
Robert Leonidas spielte in der E-Klasse ein vergleichbar starkes Turnier. Auch Leonidas gewann dreimal und machte zweimal Remis: 4,0 Punkte – damit lag Leonidas nach ganz starkem Auftritt gleichauf mit den Spielern auf Rang vier bis acht. Als Rangneunter fehlten dem Lüdenscheider nur 1,5 Buchholz-Punkte zum Bundesfinale. Er darf bei Rückzügen noch hoffen, zum Bundesfinale nachzurücken. "Ich habe bei den Remispartien sogar noch Chancen ausgelassen, dabei bei dem einen oder anderen Sieg aber auch ein bisschen Glück gehabt. Am Ende waren die vier Punkte völlig okay. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht, in dieser Atmosphäre Schach zu spielen", stellte Leonidas fest, der nun mit seiner Freundin, Leona Degenhardt, auch noch das Turnier in Travemünde als Ziel anpeilt. Degenhardt spielte in Bonn in der G-Gruppe als Vereinslose ein gutes Turnier und wurde mit 3,0 Punkten 34. im Feld.
Auch Max Lutze, Halveraner in Diensten des SV Erkenschwick, spielte bis zuletzt um die Tickets fürs Bundesfinale mit. 3,0 Punkte nach vier Runden: Die letzte Partie gegen Stefan Frübing (König Tegel) war ein Endspiel, das Lutze aber die erste Niederlage im Turnier brachte. So belegte er am Ende Rang 24 unter 61 Startern in der stärksten Klasse der Titelkämpfe. Nicht um die Qualifikationsplätze spielten die übrigen drei Teilnehmer mit: Alexander Krugmann (MSHS, 1,5) belegte in der E-Klasse Rang 76 unter 95 Teilnehmern, Ekkehard Arnoldi (Plettenberg, 1,0) in der F-Klasse Rang 69 unter 73 Startern und Christian Krugmann (MSHS, 1,0) Rang 95 unter 107 Aktiven.
Viererpokal im Schachbezirk: SvG Plettenberg verdienter MSHS-Nachfolger
Plettenberg, 21. Dezember 2024: Die SvG Plettenberg ist neuer Viererpokalsieger im Schachbezirk Sauerland. Im Finale setzten sich die Viertälerstädter am Samstag gegen den Bezirksligisten SF Attendorn 3:1 durch. Der Pokalsieg des jungen Teams ist ein hochverdienter. Im Halbfinale hatte das Team den Pokalverteidiger MS Halver-Schalksmühle beim 2,5:1,5 auch verdient bezwungen.
Gegen die Hansestädter kam es zunächst nach zweieinhalb Stunden am Spitzenbrett zwischen Manfred Nölke und Gregor Springob zu einem Remis – die Partie hatte letztlich für keinen der beiden Spieler Siegpotenzial geboten. Auch am 2. Brett gab’s ein Remis: Hier hatte Julian Selter gegen den erfahrenen Oliver Pfeiffer zwar einen Bauern eingebüßt. Der Youngster aber verteidigte sich exzellent. Als er am Damenflügel einen Bauern zurückgewinnen sollte, gab Pfeiffer seine Siegbemühungen auf und nahm das Remis gerne an.
Jinhon Raymon Nhan brachte sein Team danach am 4. Brett gegen Marius Cramer in Führung: Nhan stand dabei schnell besser, doch Cramer verteidigte sich lange sehr kreativ und stark. Am Ende aber gelang Nhan ein Figurengewinn, danach war die Partie entschieden. So stand dem Pokalsieg nichts mehr Weg, denn Jiehou Nhan hatte inzwischen am 3. Brett gegen Jens Klöckener einen Bauern gewonnen und wickelte in ein Turmendspiel ab. Der Plettenberger bot mit seinem Vorteil ein Remis, um den Teamsieg abzusichern, Klöckener aber lehnte ab, wollte weiter kämpfen. Doch nach einem weiteren Bauernverlust Klöckeners gewann Jiehou Nhan dieses Spiel sogar noch zum 3:1-Endstand. Die SvG Plettenberg freut sich nun im neuen Jahr auf den Start im NRW-Viererpokal-Wettbewerb.
Weihnachtsfeier der MSHS-Jugend: FIDE-Meister Alex Browning im Simultanspiel gegen 19 Gegner
Schalksmühle, 20. Dezember 2024:
Einen schönen Jahresabschluss feierte der Nachwuchs des MS Halver-Schalksmühle am letzten Spielabend des Jahres mit der traditionellen Weihnachtsfeier. Dabei durfte ein Simultanmatch nicht fehlen: Diesmal trat FIDE-Meister Alex Browning, der selbst in der Jugend des MSHS groß geworden ist und inzwischen aktiv für die SG Porz spielt, gegen 19 Mädchen und Jungen gleichzeitig an. 18 Partien gewann Browning, nur U12-Talent Dominik Hemmerling durfte ein Remis gegen den FIDE-Meister feiern. Neben dem Simultanspiel wartete ein weihnachtliches Büffet auf die Youngster, aber auch noch ein lockeres freies Schachspiel. Und Urkunden gab’s für die U10-Mannschaft des Vereins, die sich bei den NRW-Meisterschaften gegen die vielen etablierten Großvereine so gut geschlagen und den 17. Platz belegt hatte. Zur Mannschaften zählten Dominik Hemmerling, Yaroslav Rosinskiy, Apollon Niemeyer, Linus Hoffmann, Noah Kuster und Eren Günaydin. Alles in allen eine runde Sache im Saal des Feuerwehrgerätehauses.
Einzelpokal im Bezirk Sauerland: Dominik Lüno gewinnt Finale gegen Peter Kernchen
Schalksmühle, 16. Dezember 2024: Dominik Lüno vom VfB „Turm“ Altena hat den Einzelpokal 24/25 im Schachbezirk Sauerland gewonnen. Am Montagabend setzte sich Lüno im Schachheim des MS Halver-Schalksmühle mit den weißen Steinen gegen Peter Kernchen (MSHS) durch. Lüno eröffnete mit dem c-Bauern. In einer Englischen Partie hielt Kernchen, der als DWZ-Außenseiter ins Finale gegangen war, ausgezeichnet mit. Im Mittelspiel wähnte sich Kernchen vor einem Bauerngewinn, übersah dabei aber eine Fesselung, die ihm die Qualität kostete. Mit einem Mehrbauern gegen die Qualität blieb er aber weiter im Spiel. Lüno stand objektiv besser, aber Kernchen hatte mit starken Bauern im Zentrum Gegenspiel-Chancen, warf alles nach vorne – und ließ nach 38 Zügen in einem Konter, der letztlich nicht mehr zu parieren war. Dominik Lüno trug sich mit dem Pokalsieg erstmals in die Siegerlisten des Bezirks ein. Lüno und Kernchen werden den Bezirk im neuen Jahr im Pokalwettbewerb auf Ebene des Schachverbandes Südwestfalen vertreten.
Parallel wurde am Montagabend auch der dritte Platz des Einzelpokals ausgespielt – für mögliche Nachrückerplätze im Verband. Dabei setzte sich Vladimir Dolgopolyj (MSHS) nach langem Kampf und einem Remis in der klassischen Partie mit 2:0 im Blitzstechen gegen Jonas Hollstein (VfB „Turm“ Altena) durch.
MSHS-Weihnachtsfeier: Waffeln, Gyros, Chess960, Darten, Ehrungen und viele gute Gespräche
Schalksmühle, 15. Dezember 2024:
Im Anschluss ans Bezirksliga-Spiel zwischen 3. und 4. Mannschaft feierte die MSHS-Vereinsfamilie am dritten Advent die Vereinsweihnachtsfeier. Waffeln und Stollen am Nachmittag, griechisches Essen aus dem Vereinslokal „Zur Kluse“ am Abend. Hungrig musste niemand nach Hause gehen. Gefeiert wurde diesmal bewusst in den Vereinsräumlichkeiten. Immerhin zehn Mitglieder machten beim Chess960-Turnier mit, das Max Lutze vor Volker Schmidt und Dirk Jansen für sich entschied. Fast ebenso viele Teilnehmer waren es später am Abend noch beim Dartwettbewerb.
Im kurzen offiziellen Teil gab es Urkunden für die Sieger des Jahres: Beim Schach-Triathlon hatte Dirk Jansen vor Thomas Windfuhr und Ralph Kämper gewonnen, bei der Vereinsmeisterschaft im Blitzschach ebenfalls Dirk Jansen vor Ralph Kämper und Sokratis Goniadis. Bei der Stadt- und Gemeindemeisterschaft im Blitzschach war der Titel an Bodo Lüttich (gefolgt von Ralph Kämper und Helmut Hermaneck) gegangen. Zuletzt war noch der Alois-Piotrowski-Pokal im Schnellschach ausgespielt worden mit Adrian Babczyk als Sieger, Marc Schulze als Zweitplatziertem und Daniel Babczyk auf Rang drei. Eine Urkunde und ein Präsent gab’s zudem für Aron von Knebel (21), der bereits seit 20 Jahren Mitglied des MSHS ist. So war der Abend am Ende eine runde Sache. Die Weihnachtsfeier der Jugend des Vereins schließt sich am Freitag ab 18 Uhr im Schachheim an der Volmestraße an.
Bezirksliga, 3. Runde: MSHS-Drittvertretung siegt gegen die eigene Vierte
Schalksmühle, 15. Dezember 2024:
In der 3. Runde der Bezirksliga Sauerland waren nur zwei der drei Mannschaften des MS Halver-Schalksmühle im Einsatz. Die 2. Mannschaft blieb diesmal in der Siebener-Staffel spielfrei und verlor die Tabellenführung an die SF Attendorn, die ihre Auswärtsaufgabe bei der SvG Plettenberg II bei einem 5:1-Sieg locker lösten und nun mit 5:1 Punkten vor dem MSHS II (4:0) anführen.
In Schalksmühle trafen am dritten Advent die 3. und die 4. Mannschaft des MSHS im dritten und letzten Vereinsduell der Saison aufeinander. Die 3. Mannschaft wurde dabei letztlich ihrer Favoritenrolle gerecht und feierte einen 4,5:1,5-Sieg. Die Youngster der 4. Mannschaft hielten allerdings wie schon in den Spielen zuvor sehr gut mit.
Benno Turke sogar mehr als das: Turke siegte am 3. Brett gegen den klar favorisierten Gerhard Raatz, der nicht seinen besten Tag erwischt hatte, und holte einen vollen Punkt für die 4. Mannschaft. Dazu kam ein Remis von Sokratis Goniadis am Spitzenbrett gegen Josef Horstmann.
Die übrigen vier Partien gingen an die 3. Mannschaft: Peter Kernchen (2) stand gegen Lothar Mirus im Duell der beiden Teamkapitäne zunächst vielversprechend, übersah dann aber eine Doppeldrohung und verlor. U14-Bezirksmeister Tobias Zalka spielte gegen Dieter Löbel gut mit, musste sich am Ende aber ebenso geschlagen geben wie Tom Reich am letzten Brett gegen Rüdiger Nieland. Für Nieland war es die erste Siegpartie in einem Pflichtspiel in der Bezirksliga.
Am längsten kämpften Nora Jansen und Makar Vorobyev am 4. Brett. Der Youngster der 4. Mannschaft spielte dabei lange mehr als gut mit, stellte dann aber eine Figur ein, sodass Jansen nach gut zwei Stunden gewann und so den 4,5:1,5-Endstand für die 3. Mannschaft herstellte.
Nach Remis gegen Josef Horstmann: Daniel Babczyk ist neuer Vereinsmeister des MSHS
Schalksmühle, 12. Dezember 2024:
Die Chancen, nicht Vereinsmeister zu werden, waren zuletzt nurmehr theoretischer Natur. Nun indes ist der Titel perfekt: Daniel Babczyk, Kapitän des Verbandsklassen-Teams des SK Meinerzhagen und Trainer des MSHS-Nachwuchses, ist zum ersten Mal Vereinsmeister des MSHS. Am Donnerstagabend gab Babczyk zwar mit Schwarz gegen Josef Horstmann den ersten halben Punkt im laufenden Turnier ab. Mit dem Remis aber ist Daniel Babczyk nun nicht mehr einzuholen und hat den Vereinstitel sicher. Auch gegen Horstmann versuchte Babczyk, auf Sieg zu spielen, Horstmann aber erzwang in Verluststellung durch ein Dauerschach das Remis. Im zweiten Spiel des Donnerstags gewann Lothar Mirus nach einem Turmgewinn im Mittelspiel gegen Rüdiger Nieland. Das Turnier ist noch nicht abgeschlossen. Offiziell endet es am 19. Dezember. Dann stehen noch die letzten Spiele auf dem Programm. Am Gewinner werden sie nichts mehr ändern, bei den weiteren Platzierungen kann es aber noch Verschiebungen geben.
Mannschaftsmeisterschaft im Blitzschach: Lennestadt siegt, MSHS nur auf Rang vier
Schalksmühle, 07. Dezember 2024:
Die Schachfreunde Lennestadt sind neuer Mannschafts-Bezirksmeister im Blitzschach: In Schalksmühle setzten sich die Schachspieler aus Meggen bei ihrer ersten Teilnahme überhaupt an diesem Wettbewerb mit 16:8 Punkten vor den Schachfreunden Neuenrade (13:11) und Titelverteidiger SvG Plettenberg (12:12) durch. Diese drei Mannschaften vertreten den Bezirk nun auch bei den Südwestfalenmeisterschaften.
Gastgeber MS Halver-Schalksmühle belegte – als Verbandsligist nominell der Turnierfavorit – mit einer nicht so stark aufgestellten Mannschaft mit 7:17 Punkten den vierten und letzten Platz und verpassten damit das Südwestfalenticket. Bester Einzelspieler des Turniers war der Plettenberger Youngster Jiehou Nhan am 1. Brett (10,5/12). Am 4. Brett erspielten Ingo Theile-Rasche (Lennestadt) und Walter Cordes (Neuenrade) jeweils 9,0 Punkte aus zwölf Partien und gewann die Brettwertung. Lennestadts Rahmatullah Yousofy war mit 7,5 Punkten stärkster Akteur am 3. Brett, am 2. Brett sammelten Reiner Stupperich (Lennestadt, 6,5) und Rolf Schulte (Neuenrade, 6,0) die meisten Punkte.
Insgesamt zeichnete sich das Turnier durch die große Ausgeglichenheit der Mannschaften aus. Jede Partie war grundsätzlich offen. Die Lennestädter legten einen 0:4-Punkte-Fehlstart hin, kassierten danach aber bei vier Teamremis keine Niederlage mehr und waren am Ende der verdiente neue Bezirksmeister.
Für den MSHS war Pornchai Ertelt (2. Brett, 6/12) bester Punktesammler, Ralph Kämper (5,5/12) war zweitbester Mann am 1. Brett. Dazu spielten Vladimir Dolgopolyj (5/12), Sokratis Goniadis (2/8) und Lothar Mirus (0/4).
Der Endstand: »PDF-Download
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Nikolausblitz des MSHS: Dirk Jansen siegt vor Helmut Hermaneck und Ralph Kämper
Schalksmühle, 06. Dezember 2024:
Dirk Jansen gewann mit makelloser Bilanz den Nikolausblitz des MSHS. Am Nikolaustag setzte sich der Referent für den Spielbetrieb des MSHS mit elf Siegen in elf Spielen vor Helmut Hermaneck (SvG Plettenberg, 10,0) und Ralph Kämper (MSHS, 9,0) durch.
Mit 16 Teilnehmern war das Turnier gut besetzt. Die Verlegung auf den Freitag hatte zur Folge, dass auch neun Jugendliche des MSHS beim Turnier dabei waren und für die eine oder andere Überraschung sorgten. An der Spitze allerdings gaben letztlich die etablierten Kräfte doch relativ klar den Ton an in den elf Spielrunden nach Schweizer System.
Hinter dem Spitzentrio teilten sich Vladimir Dolgopolyj und Pornchai Ertelt aus der MSHS-Reserve mit 7,0 Punkten den vierten Platz. 6,5 Zähler erspielte Sokratis Goniadis und war damit bester Jugendlicher im Turnier. Rang sieben teilten sich Lothar Mirus und Tobias Zalka, der damit den zweiten Jugendpreis gewann. Mirus und Zalka erspielten jeweils 5,0 Punkte.
Auf Rang neun folgten Ingrid Hermaneck (beste Frau) und Benno Turke (drittbester Jugendlichen) mit 4,5 Zählern. Auf den weiteren Rängen folgten Eren Günaydin, Apollon Niemeyer (beide 4,0), Dominik Hemmerling (3,5), Diane Wahle (3,0) sowie Noah Kuster und Paul Jonas Barth (beide 1,0), die beide das Turnier aus Zeitgründen nicht zu Ende spielten.
Für alle Teilnehmer gab’s beim Nikolausblitz wieder einen Nikolaus, dazu für die besten drei Spieler, die besten drei Jugendlichen und die beste Frau weihnachtliche Schokoladenpräsente. So war der Nikolausblitz beim MSHS auch in diesem Jahr wieder eine runde Sache.
Vereinsmeisterschaft: Cabello furios gegen Nieland, Jansen überrascht gegen Dolgopolyj
Schalksmühle, 05. Dezember 2024:
In der vorletzten Runde der Vereinsmeisterschaft musste das Spiel des Führenden, Daniel Babczyk, verlegt werden, weil Peter Kernchen aus gesundheitlichen Gründen passen musste. Die übrigen drei Partien indes hatten es in sich: Jesus Cabello Gonzalez feierte gegen Rüdiger Nieland nach einer sehenswerten Angriffspartie einen schönen Sieg. Lothar Mirus und Josef Horstmann einigten sich auf ein Remis. In der längsten Partie des Abends sorgte Nora Jansen gegen Vladimir Dolgopolyj für eine Überraschung. Vom Start weg stand Jansen gut und führte die Partie nach 3:10 Stunden mit einem erstickten Matt sehr schön zu Ende. Jansen weist damit nun starke 5,0 Punkte aus sieben Partien auf, spielt damit ein ausgezeichnetes Turnier. Die letzte Runde findet am Freitag, 19. Dezember statt, dann mit den Partien: Horstmann – Babczyk, Nieland – Mirus, Raatz – Jansen, Dolgopolyj – Cabello Gonzalez, spielfrei: Kernchen.
Verbandsliga Nord: Aufstiegsrunde nach 5:3-Sieg gegen Sundern in Reichweite
Schalksmühle, 01. Dezember 2024:
Mit dem zweiten Sieg in Folge hat der MS Halver-Schalksmühle in der Schach-Verbandsliga wieder alle Chancen, kann aus eigener Kraft die Aufstiegsrunde erreichen und damit sicher den Abstieg in die Verbandsklasse verhindern. Nach dem 5:3-Sieg gegen den SV Sundern fehlt dazu allerdings noch ein Erfolg im letzten Vorrundenspiel der Nordstaffel am 19. Januar in Hohenlimburg. Während im „Süden" Weidenau, Kierspe und Hellertal als Teilnehmer an der Aufstiegsrunde feststehen, ist im „Norden“ nur der SV Meschede durch. Danach ist praktisch noch alles möglich.
Der MSHS kletterte jedenfalls mit nun 4:4 Punkten auf Rang drei. Der Sieg gegen Sundern war ein verdienter, hätte letztlich sogar höher ausfallen können. Ersatzmann Frank Wollenweber (8), der für den verhinderten Niklas Kölz ins Team gerückt war, sorgte nach einem taktischen Gewinn im Mittelspiel gegen Patrick Szczesny für die 1:0-Führung. Danach entwickelten sich viele Stellungen gut für den MSHS. Bodo Lüttich (5) zeigte gegen Josef Schulte eine reife Spielanlage in einer Gambitstruktur und gewann die Partie sehenswert. René Runtemund stand am Spitzenbrett gegen Markus Tillmann auch lange sehr gut und führte die Partie auch schön zum Gewinn – freilich, nachdem sein Gegner zweimal ein Remis abgelehnt hatte.
Zu den drei Siegen kamen vier Remispartien. Volker Schmidt (4) remisierte gegen Heinz Plass, Dirk Jansen (2) gegen Alexander Stolte, wobei Jansen sehr gut aus der Eröffnung gekommen war und gut gestanden hatte, bei ungleichfarbigen Läufern musste er sich am Ende aber trotz seiner zwei Mehrbauern mit einem Remis bescheiden. Ralph Kämper stand gegen Peter Kevekordes auch besser. Als Kevekordes dann aber einen vermeintlich starken Freibauern erhielt, mündete auch diese Partie ins Remis. Und auch Klaus Peter Wortmann kam gegen Mariana-Camelia Plass zu einem Remis, nachdem es mit einem Mehrbauern auch lange so ausgesehen hatte, als ob Wortmann die Partie für sich entscheiden können würde.
Sei’s drum: Es reichte zu einem sicheren Teamerfolg. Die einzige Niederlage musste Maxim Brik (7) gegen Stephan Spielmann hinnehmen. Dabei stand auch er lange sehr aktiv in einer komplexen Stellung, am Ende aber setzte sich doch Spielmann noch durch. Am MSHS-Sieg änderte das nichts. Der Saisonfehlstart ist damit ausgebügelt. In Hohenlimburg wartet nun das erhoffte Endspiel um den Einzug in die Aufstiegsrunde.









